Document yp6773NokXdz0Q3DB1rd1oK6V

4 herausgegeben von '.erlin; l 'rof. B in Uli M13R, s o , Berlin- nn; Prof. Ieoko H . NZERLIXG, . : Privat: PrivatisCIIMER, iat Meipsiris; l 'rof. Min. d. H in; Ober!fannovor ; Optiioff, viel: liog.- ir.g: Borgkimpektor Ingenieur 'i.sivrxR , arm .stad t; l. Berlin ; T iohsbli.:i; Dr. DB. MED. TH. W EYL, I' \ PRIV A T D O CE N T E N AN D E R T E C H N I S C H E N H O C H S C H U L E ZU CHARLOTTENRUIUl-U ERLIN. ACHTER BAND. GEWERBEHYGIENE, MIT BESONDERER RCKSICHT AUF I'A BRIKGESETZGEIiUNG, UNFALLSCHUTZ UM W01ILFA IIRTSEINRICHTUNGEN. BEARBEITET VON Dr. med. Agnes Bi.uiim, Berlin; Dr. med. F. Goldsohmidt, Nrnberg; Privat dozent Cur. I I einzeri.ing, Darmstadt; Oberstabsarzt Dr. IlELHKi, Dresden; Prof. Kr a e it , (Iraz; Sanitiilsiat Dr. F ller, Neurilrirchen; Bergrat C. Meissner, Berlin; Fahrikinspoktor F. Scheu enherg, Karlsruhe; Berginspektor O. Sauger, Friedrichshtte <). S .; Privnl.dnr.ont Dr. Sonne, Darmsladt; Regierungs- und Medizinalrat Dr. E. Rotii, Oppeln; Dr med. Th . Sommerfeld, Berlin; MinisterialSekretiir Dr. A. N etolitzky, Wien; Stadtsphysikus Dr. II. SciiiXfer, Danzig; Dr. ZADeck, Berlin; Privatdozent Dr. med. Th. Weyl, Berlin. MIT 321 ABBILDUNGEN IM TEXT. FILE NAME: German Articles with English Translation (GER) DATE: 1897 DOC#: GER057 DOCUMENT DESCRIPTION: The Handbook of Hygiene - Asbestos Weaving Mills Inhalt. Den einzelnen Abteilungen sind spezielle Inhaltsangaben vorgedruckt. A llgem eine G ew erlteliygieiie und Fabrikgesetzgebung. Seite 1. Allgemeine Geworbehygiene und Fabrikgesetzgebung bearbeitet von Medizinalrat Dr. E. R o t h in O p p e l n .................................. i 2. Hygienische Frsorge fr Arbeiterinnen und deren Kinder bearbeitet von Dr A g n e s B l u h m in B e r lin ............................ 85 3. Maschinelle Einrichtungen gegen Unfallo in Fabriken bearbeitet von Professor M. K r a f t in G r a z ................................................... 111 4. Die Lftung der W erksttten bearbeitet von Professor M. K r a f t in G r a z ..................................................................................................... 179 Spezielle Gewcrbcliyglene. 1. Hygiene dei; Borg-, Tunnel- und Httenarbeiter bearbeitet von Dr. med. M F l l e r in Neunkirchen, Bergrat C. M e i s s n e r in Berlin und Berginspektor 0 . S a o g e r in Friedrichshtte 0 . S. 225 2. Hygiene der Mller, Bcker und Konditoren bearbeitet von Dr. Z a de l e in B e r l i n ......................................................................... 567 3. Hygiene der Tabakarbeiter bearbeitet von Fabrikinspektor E. S c h e l l e n b e r g in K a r ls r u h e ................................................... 617 4. Hygiene der chemischen Groindustrie bearboitet von Dr. med. F. Go 1d s c h m i . d t in Nrnberg, Privatdozent Chr. H e i n z e r l i n g in Darmstadt, Oberstabsarzt Dr. H o l b ig in Dresden, Medizinalrat Dr. E. R o t h in Oppeln, Privatdozent Dr. Th. W e y l in B e r l i n .................................................................................................... 629 5. Hygiene der keramischen Industrie bearbeitet von Privatdozent Dr. S o n n e in D a r m s t a d t ................................................................... 6. Hygiene der Steinmetzen - und Maurer bearbeitet von Dr. Th. S o m m e r f e l d in B e r lin ............................................................. 7. Hygiene der Glasarbeiter und Spiegelbeleger bearbeitet von Stadtphysikus Dr. II. S c h a e f e r in D a n z ig ................................. 8. Hygiene der Textilindustrie bearbeitet von Dr. A. N e t o l i t z k y , Sekretr im k. k. sterreich. Ministerium dos Innern zu Wien Generalregistor zu Bd. 8 ............................................................................. 911 947 971 1001 1217 1102 NKTOLITZKY. Schon mit k. k. Hofdckrct vom 30. Juli 1782 (Josefinische (Jes. - Samml., I, 139) wurde in Oesterreich 1,1 die Krzeugimg, Einfuhr und der Verkauf und das Tragen von mit (lasst,nuh belegten (legenstnden (Bndern u. n.) bei Konfiskation und (eidstrafe verboten und diese Vorschrift mit Verordnung vom 3. Juli 1344 erneuert. L itte ra tu r >. H. 1113. 8. Asboatwoborei. Aus A s b e s t werden grobgewebte Stolle bergestelll, welche zu Polsterungen bei Dampfkessellagern, zu Filtern und als unverbrennliche Gewebe (Theatervorhnge etc.) Verwendung linden. Die Zerkleinerung und Zerfaserung des Steines geschieht durch mit Eisenspitzen besetzte Walzen, die sich heim Kotieren gleichzeitig in der Lngenachse ver schieben und dabei die Asbestfasern zerreiben. Das Mahlgut wird dann in mit einem Rhrwerk versehenen Kesseln gekocht, getrocknet und im Reiwolf in lange und kurze Fasern sortiert. Die langen Fasern werden auf einem Vorspinnkrempel zu Mndern gedreht, auf Spinnmaschinen zu grobem Garne versponnen, gezwirnt und verwebt. Die kurzen Fasern erhalten im Hollnder einen Zusatz von Mindemitteln und werden dann auf Cylindermascliinen zu Pappendeckel verarbeitet, geprellt, getrocknet, geglttet und beschnitten. Die Einrichtung der Wehsthle, die Vor arbeiten und die Gerte sind hnlich wie hei der GarnhaudWeberei, wegen des groben Gespinstes jedoch viel massiver gebaut. Von groer hygienischer Bedeutung ist der S t a u b , welcher beim Ueberspulen des Einschlages, heim Aufbumen aus dem Rohmateriale und von den B l e i d r h t e n entsteht, welche zur Steifung der Kette alternierend nach einer gewissen Zahl von Asbestfden in die Kette einge zogen werden. Durch das Auf- und Niedergellen der Schfte, besonders aber durch den Rietkamm (das Blatt) entwickelt sich in den kleinen Stuben der Handarbeiter ungemein viel Blei- und Mineralstaub. Meine eigenen Beobachtungen ber die G e s u u d h e i t s V e r h l t n i s s e d e r A s b e s t web e r im B e z i r k e T a c h a u (Bhmen) waren zu kurz und zu wenig zahlreich, um nachzuweisen, da bestimmte Krankheitserscheinungen der Arbeiter auf den Einflu des aus Blei partikelchen, aus Magnesia, Kalk und Baryt bestehenden Staubes zurckzufhren sind. Fis ist jedoch zweifellos, da das beobachtete kachektische Aussehen, die chronischen Bronchialkatarrhe der betreuen den Weber und ihrer Familien, der mangelhafte Appetit nicht zum geringsten Teile dem Einatmen dieses Staubes zuzuschreiben sein drften. Den g e s u n d h e i t s s c h d l i c h e n F o l g e n d e r S t a u b i n h a l a t i o n b e i d e r A s b e s t w e b e r e i lt sieh nur durch ausgiebige Ventilation der Arbeitsrume, durch Befeuchten des Rohmateriales beim Spulen, bei den Vorarbeiten und beim Weben, sowie durch hufiges Abkehren des Staubes unter dem Webstuhle Vorbeugen. Die Arbeiter sind auf die Gefahren der B l e i v e r g i f t u n g aufmerksam zu machen, zur grten Reinlichkeit anzuhalten und anzuweisen, whrend der Arbeit und ohne vorheriges Waschen von Gesicht, Mund und Hnden keine Speisen zu genieen und bei den ersten verdchtigen Krankheits erseheinungen sofort rztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch die Asbestgewebe werden a p p r e t i e r t , d. h. die gewebten Stofte werden wasserdicht gemacht und zu diesem Zwecke auf Tischen mit einer Kautschuklsung bestrichen, welche durch Walzenpaare in die feinsten Zwischenrume des Gewebes gepret wird. Der Kautschuk wird gewhnlich in Benzin dnnflssig gemacht, der Lsung Schwerspat zugesetzt oder das r einggstaubt und der die noch feuchten Fla San.-Beamte, Wien 1' Sehr b e l s t i g ! heitsschdlich f' Be n z i n g a s e n beim wasserdichte Gewebe Strungen werden vo: gebuden in offenen " ventiliert und Fenster leichten Entzndbar!aus den groen in d: mu zum Lschen \ werden. Die Benzinvi unter Beachtung der len aufzuhewahren Es wurden Vers . industrie zu verwert Fasern aus Holz mir in der Faserriclitinu selben (20--40 Pr<>z. aufgeweicht, mittels oder Chlorkalkes geh und endlich versprt; webe lt sich aus i trierter Schwefels ui alkalischer oder sclivSeide in ammoniakn lsung durchtrnkt, waschen werden18. Von s a n i t r e lose und fulnisfllig einer gleichen Belm Kapitel) und in der derselben in offentlii des groen Gehaltes absolut unzulssig, die verwendete Sau weitige, hierbei v rn L itte ra tu r *. .V 11 In einzelnen G Hausindustrie die 1 fllen von alten Kh werden in Sohlenfor bereinander gekleb gesehen davon, da sauren Mehlkleister ,(,s. - Snmtril kaf und .lag Konfiskation a- Juii m l welche zu erluennliche orkleinerung /.un besetzte tmehse ver.t wird danu net und im sein werden mnaschinen n'zen Fasern werden dann getrocknet, e, die Vorandweberei, >eleber beim tohmaterialo g der Kette Kette eiiige>, besonders den kleinen uub. sverhlt- nien) waren bestimmte s aus Hiel ten Staubes beobachtete > betrelien- nicht zum sein drften, taubinhai ausgiebige eriales beim eh hufiges Oie Arbeiter zu machen, J der Arbeit inden keine Krankheitsii. Ue gewebten auf Tischen zenpaare in r Kautschuk Schwerspat Hygiene der Textilindustrie. 1103 zugesetzt oder das rohe Gewebe behufs Sclnveriing mit Barytpulver eingestaubt und der appretierte Stoff mit Talkpulver gepudert, damit die noch feuchten Flchen nicht zusammcnkleben ( N e t o l i t z k y , Oest. San.-Beamte, Wien-Berlin 1888, No. 1). Sehr b e l s t i g e n d f r d i e N a c h b a r s c h a f t u n d g e s u n d heitsschdlich fr die Ar beiter ist die Entwicklung von B e n z i n g a s e u beim Auflsen und Auftrgen der Kautschukmasse (vgl. wasserdichte Gewebe S. 1007). Die Helstigungen und Gesundheits strungen werden vermieden, wenn diese Arbeiten entfernt von Wohn gebuden in offenen Schuppen vorgenoininen, die Appreturrumc krftig ventiliert und Fenster und Threu offen gehalten werden. Wegen der leichten Entzndbarkeit der Benzingase darf das Ueherfllen des Benzins aus den groen in die kleineren Ballons nur bei Tage geschehen, und mu zum Lschen von Brnden Sand in der Nhe bereit gehalten werden. Die Benzinvorrte sind in feuersicheren, gut ventilierten Lokalen unter Beachtung der sonstigen Vorschriften fr das Lagern von Mineral len aufzubewaliren. (.Siehe betreffs F e u e r s g e f a l l r S. 87111'.) 7. G ewebe aus H olzfasern. Es wurden Versuche gemacht, auch die H o l z f a s e r in der Textil industrie zu verwerten. Nach M i t s c h e r l i c h 17 werden spinnbare fasern aus Holz nach folgendem Verfahren gewonnen: Das Holz wird in der Faserriclitung gespalten, die inkrustierenden Substanzen des selben (20--40 Proz.) in verdnnten Lsungen von schwefliger Sure aufgeweicht, mittels gerippter Walzen zerfasert, dann mittels Chlorgases oder Chlorkalkes gebleicht, getrocknet, wie beim Flachsbrechen behandelt and endlich versponnen und verweht. Ein seidenartig glnzendes Ge webe lt sich aus Holzfasern lierstellen, indem dieselben mit konzen trierter Schwefelsure oder Aetzkalien behandelt, mit konzentrierter alkalischer oder schwefelsaurer Seidenlsung oder mit einer Lsung von Seide in amnioniakalisclier ltpferoxydliydrat- oder Nickeloxydhydrat- lsung durchtrnkt, getrocknet und mit angesuertem Wasser ausge waschen werden18. Von s a n i t r e r B e d e u t u n g hierbei sind die meist sauren, Cellu lose und fulnisfhige Saftbestandteile enthaltenden A b w s s e r , welche einer gleichen Behandlung wie die Abgnge in der Bleicherei (s. d. Kapitel) und in der Papierfabrikation zu unterziehen sind. Ein Ablassen derselben in ffentliche Wsser ohne vorangegangone Reinigung ist wegen des groen Gehaltes an gesundheitsschdlichen oder giftigen Substanzen w absolut unzulssig. Bei der Reinigung der Abwsser ist brigens auf die verwendete Sure, auf den Vorgang beim Betriebe und auf ander weitige, hierbei verwendete Substanzen Rcksicht zu nehmen. L ittorfttur ... v. ! l l 8. Tuchsehuhe. In einzelnen Gebirgsgegenden wird als ein besonderer Zweig der Hausindustrie die Herstellung von Sohlen fr T u c h s e h u h e aus Ab fllen von alten Kleidern, Uniformen u. s. w. betrieben. Die Tuchreste werden in Sohlenform geschnitten, die einzelnen Flecke mit Mehlkleister bereinander geklebt, mit Holzstiften durchnagelt und getrocknet. Ab gesehen davon, da die Luft in den Arbeitsrumen von dem zersetzten sauren Mehlkleister einen widerlichen Geruch und alle Schdlichkeiten i t , ; -M U til #1 : '1 Jill T r a n s la tio n : German to E n g lish D.M. Z i t t a 11 Ju n e 1981 THE HANDBOOK OE HYGIENE p u b lish ed by Dr,,M ed,Th, Weyl P riv a te L e c tu re r a t th e P o ly te c h n ic in C h ario 1 t enburg-Be r1in V ol, 8 INDUSTRIAL HYGIENE W ith S p e c ia l R eferen ce to L e g is la tio n f o r th e In d u s try , A ccid en t P re v e n tio n , and W elfare A ssistan ce c o n trib u te d by D r.m e d ., Agnes Bluhm, B e r lin ; D r.m ad .F .G o ld sch m id t, N rnberg; P r iv a te L ec tu re r Chr, H ein serlin g ,D arm stad t; Senior P h y sician in Charge D r.H elb ig , D resd en ; P r o f , K r a f f t,G r a z ; Member o f th e B oard o f H e a lth D r. F ille r ,N e u n k i r c h e n ; Member o f M in in g B o ard C, M e i s s n e r ,B e r l i n ; F a c t o r y - I n s p e c t o r E,, S c h e lle n b erg ,K arlsru h e; M in in g -In sp ecto r 0 ,, S a e g er,F rie d ric h .sh tte , Upper S i l e s i a ; P r i v a t e L e c tu r e r Dr,, S o n n e ,D a rm sta d t; A d m in is tr a tiv e A d v ise r and M e d ic a l O f f i c e r D r, E,, R o t h ,O p p e ln ; D r.M e d .T h . S o m m e rfe ld ,B e r l i n ; S e c r e ta ry to th e Government C ouncil D r, A .N e to litz k y , V ienna; P h y s ic is t in Charge D r. H,, S c h f e r .D a n z ig ; D r. Z a d e c k ,B e r l in ; P r i v a t e L e c t u r e r D r,M ed. T h .W e y l, B e r l i n . W ith 321 I l l u s t r a t i o n s In clu d ed in th e Text G eneral T able of C ontents fo r V o l.8 JENA, G ustav F isc h e r P u b lish in g House 1897 CONTENTS Each d iv isio n c o n ta in s a lis tin g of i t s sp e c ia l ta b le of co n ten ts, GENERAL INDUSTRIAL HYGIENE AND FACTORY LEGISLATION 1, G eneral I n d u s tr ia l H ygiende and F acto ry L e g is la tio n , c o n trib u te d by M edical O ffic e r D r, E. R oth, O ppeln. 2, H ygienic C are fo r Fem ale I n d u s tr ia l W orkers and T h e ir C h ild re n , con t r i b u te d by D r.A gnes Blum, B e r lin . 3, T ech n ical Equipm ent fo r th e P re v e n tio n of A ccid en ts in F a c to r ie s , con trib u te d by P ro f. M .K raft, G raz. 4, V e n tila tio n of W orkrooms, c o n trib u te d by P ro f.M . K ra ft, G raz. SPECIALIZED INDUSTRIAL HYGIENCE 1. Hygienen fo r M iners, T unnel- and Foundry W orkers, c o n trib u te d by Dr. Med.M. F l l e r , N e u k irc h e n ; Member o f M in in g B oard C,, M e is s n e r , B e rlin and M in in g -In sp ecto r O .Saeger, F rie d ric h sh U tte , Upper S ile s ia . 2. Hygiene \ fo r M ille rs , B akers, and C o n fe c tio n ers, c o n trib u te d by D r. Zajdek, B erlin . 4. Hygiene fo r W holesale M anufacturers of C hem icals, c o n trib u te d by D r. Med. F. G o ld sch m id t, N rn b erg ; P r i v a t e L e c tu r e r C h r. H e in z e r lin g , D arm stadt; S enior P h y sician in Charge D r,,H elbigs D resden; M edical O ffic e r D r.E . R oth, O ppeln; P r iv a te L e c tu re r D r, Th.W eyl, B e rlin , 3. Hygiene fo r Tobacco W orkers, c o n trib u te d by F a c to ry -In sp e c to r E. S chellenberg, K arlsruhe. 5. Hygiene fo r th e Ceram ics In d u stry , c o n trib u te d by P riv a te L e c tu re r Dr. Sonne, D arm stadt. 6. H ygiene f o r S tone-M asons and B r ic k la y e r s , c o n tr ib u te d by D r, Th,Som m e r f e l d , : B e r l i n . 7. Hygiene fo r G lass-and P la te -G la ss W orkers, c o n trib u te d by th e Phy s i c i s t in C harge f o r th e C ity o f D anzig D r. H, S c h a fe r, D anzig. 8. H ygiene fo r th e T e x tile In d u s try , c o n trib u te d by D r,A , N e to litz k y , S e c re tary a t th e R oyal-E m pirical M in istry of th e I n te r io r , V ienna, G eneral T able of C ontents to V ol, 8. 4 o y e r w ith t a l c pow der to p r e v e n t th e s t i l l damp s u r f a c e s from becom ing g lu ed to each o th e r . (N e to litz k y , A u s tria , Board of H e a lth O f f ic ia l, Vienna-B erlin 1888, N o .l). The fumes th a t escape from th e p e tr o l w hich i s used f o r th e s o lu tio n w JX/rt fkoA in and in th ey jap p licatio n o f th e rubber mass (com pare w a te r-tig h t f a b r ic s , p .1 0 9 7 ), a re v ery annoying to th e im m ediate neighbourhood and pose a h e a lth hazard to th e w orkers. The annoyances and h e a lth d iso rd e rs w ill be p rev en ted i f th e s e jo b s a re c a rr ie d o u t away from th e d w ellin g p la c e s and in open sheds w ith rooms, where th e fin is h in g job is a p p lie d , having stro n g v e n ti l a t i o n and by keep in g windows and d o o rs open. B ecause th e p e t r o l fumes a re h ig h ly inflam m able, em ptying of th e p e tr o l from th e la rg e to th e sm all b a llo o n ^ m ust only be c a rr ie d out d u rin g th e daytim e and sand m ust be k ep t re a d ily a v a ila b le fo r e x tin c tio n of f ir e s . P e tro l su p p lie s m ust be sto re d in fire -p ro o f and w ell v e n tila te d areas, the usual g u id elin es fo r sto rin g m in e ra ls m ust be observed. (See re fe re n c e to f i r e h a z ard s, p .871 f f ). 7. F a b r i c s fro m Wood F i b r e s A ttem p ts have b een m ade, a ls o to u s e wood f i b r e s in th e t e x t i l e in d u s tr y . A ccording to M its c h e rlic h '^ , th e fo llo w in g p rocedure is used to o b ta in s p in n a b le f i b r e s from wood: th e wood i s d is s e c te d in l i n e w ith th e f i b r e s , i t s in c r u s te d su b sta n c e s (20-40%) a re soaked in d ilu te d s o lu tio n s o f s u lfu ro u s a c id , se p a ra te d in to f ib r e s by means of rib b e d drum s, then bleached by means of o f c h lo r lim e o r c h lo r id e o f lim e , d r ie d , broken by th e same m ethod as used in th e breaking of fla x and, f in a lly , spun and woven, A s ilk - lik e , Sfii'n. g lo s s y m a t e r i a l can b e p ro d u ced from th e wood f i b r e s by t r e a t i n g th e same w ith concentrated s u lfu ric acid or c a u stic p otash, w ith concentrated a lk a lin e o r s u lf a te s il k s o lu tio n s o r, by soaking in a s il k s o lu tio n of am m o n iacal c u p r i c h y d r o x id e o r n i c k e l h y d r o x id e , d r i e d an d r i n s e d i n .1. d 5 a c id ifie d w ater , G reat a tte n tio n m ust be given th e s a n ita ry (safe) d isp o sa l of ru n -o ff w a te rs, p o llu te d w ith a c id , c e llu lo s e and decay-causing su b stan ces and tr e a t them w ith th e same m ethod u se d in p u r if y in g r u n - o f f w a te rs from th e b le a c h e ry (see th is ch ap ter) and in th e m anufacturing of p ap er. I t is a b so lu te ly fo rb id d en to d ra in th e se ru n -o ff ;w aters in to th e p u b lic w ater system w ith o u t haying f i r s t been p u rifie d because th e e x te n siv e amount of poisonous su b stan ces c a rr ie d by them , a re dangerous to p u b lic h e a lth . F u rth erm o re, p u r if ic a tio n sh o u ld be u n d e rta k e n , b e a rin g in mind th e ty p e o f a c id u se d , th e ty p e o f procedure used in m anufacturing^and a l l th e o th er d iff e re n t sub stan ces u sed , 8 . Shoes Made from C lo th In some o f th e m ountain r e g io n s , th e c o tta g e in d u s tr y b ran ch ed o u t in to p ro d u c tio n of s o le making fo r c lo th shoes u sin g d isc a rd e d , o ld c lo th in g , uniform s, e tc . The c lo th is c u t in to shO e-sole form s, th e in d iv id u a l p iec e s a re glued to g e th e r w ith f lo u r p a s te , tacked w ith wooden pegs and d r ie d . A part from th e fo u l sm e llin g odour re le a s e d from th e decom posing, sour flo u r p a s te and a l l harm ful (end of copy)