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\. . hooted by cct-yr.^.t L.. 156 Zentralblatt 1 tfr .frh<.itimedizin mid Arbrit'ischutz. Bmw r< (Tltto 17( U.S. Code). H tCEIVED MAR 2 51980 Shirley D. Conner i senschaftliche Durchdringung des gcwerbearzt- lichen Dienstes nmBte sich beim Vollzug des gesetzlichen ArbeiLssrhutzes zum Nachteil der Atbeiler, dereu Gesundheit taglich von vielfachen beruflichen Sdiadlidtkeiten bedroht ist, aber audi zum Nachteil der an einem wirksamen Arbeitsschutz interessiertcn Unternehmer auswirken. Die Arbeitsergcbnisse und Erfahrungen soldier In stitute konimcn nicht zuletzt der medizimschen Wissenschaft zugute. Dies ist besonders bedeutsam fur den medizinischenUnterricht, dessen.Mangel auf dem Oebiete der Arbeitsmedizin auBerordentlich fiihlbar jcdem auf dem Fadigebiet Tatigen taglidi vor Augen treten und von nicht urerheblicher Ruckwirkung gerade auch im Bereichc der BerufskranUheitcn-Versidierung fur den Versicherungstrager und nicht zuletzt fiir den Versicherten selbst sein niussen. Mit der weiteren technischen und wirtschaftlichen Entwiddung unseres Landes werden immer neue Aufgaben erdstehen Die Fragen der forlsdireitenden sozialen Sidierung und Wohlfahrt der Arbeitenden werden dem gesundheitlichen Arbeitsschutz und daruber hinaus alien Problemen der Arbeitsmedizin nodi eine besondere Bedeutung verleihen. Wir stehen zude.m an einem Wendepunkt der Gesundheitspolitik, der durdi die Schlagv.orte ,,Prophylaktische Medizin" bzw. ,,Gesundheitsvorsorge*, .Gesundhuitssidierung" und ..Rehabilitation" markiert wird. Auch daraus ergibl sich in Zukunft eine gesteigeite Bedcutung arbeitsmeci zinischer Institutionen und d.e Notwendigkeit aus- reidiender Wirkungsmogiidtkeiten dersel.-en Dabei ivird nach Meinung sacliverstand.ger Leute die Mitwirkung selbstandiger arbeitsmedizinischer In stitute von wesentlicher Eedeutung sein. So wird noch mehr als bisher auch dieTaiigkeit derarbeitsmedizinischen Institute zur Erfuilung dieser Auigaben gewurdigt und eingesetzt werden nussen. Mogen die Verantworthdien vorsehen, daP hierzu dann auch die erforderlidien Voraussetzur.gen fur eine ausreidiende Wirksamkeit der Institute geschaffen werden. In Bayern ist nach dern schon fru'.ier Anerkannten in neuerer Zeit staatlicherseits Bc-deutendes in der Ausstattung des gewerbearztlichen Dienstes bzw. des jetzigen Landesinstituts fur Arbeitsmedizin geleistet worden. G,eich\vohl bleiben fur die erstrebenswerte Wirksamkeit des Landesi.istituts noch mancne Wunsthc ubrig. vor aiiem hinsichtlich einer zureichenden Ausstattung an Arzten und sonstigem Hilfspersonal. Die weiteren staatlicnen Bemuhungen urn den Auf- und Ausbau des arbeitsmedizimsche.. Dien stes lassen erwarten, dsli auch hierin noch weitere Yerbesserungen erfolgen. So ist dann auch zu hoffen, dafl der geplante Neubau mil ausreichenden Raunilichkeiten dem Institut bald zur Verfiigung steht. Aftsrhn.'C drs Verfe^rrs Rog -Med *Dr Dr E Irriri't, Vj-itic*- %Vmrerc"^r 0 Aus dem Bayer, Slaatsmimsterium !ur Arbeit und saziale Fursorgc, Munchtn Die Kunststofi'e und ihre arbeit^meriizinische Be<leutim<r Von O. Gunther Die Kun.ststoffe sind heute aus dem taglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Wahrend der Mensdi sich friiher mit den in der Natur vorkommenden Stoffen begmigen muBte, hat die chemische Industrie in den letzten Jahrzehnten eine Fulle von Kunststoffen auf synthetischer Basis gesdiaffen, die hinsichtlich threr Verwendungsmoglidikeiten die von der Natur gebotenen Stoffe oft weit tiberlreffen. Wenn man die Wirtschaftszeitungen und die Fachzeitsdmften der einschlagigen Industrien verfolgt und die Industrie- und Gewerbeausstellungen in den letzten Jahren betrachtet hat, so zeigt sich eindeutig, daB auch wir in Deutschland seit 1945 in zaher Arbeit den AnschluB an die Fabiikation der neuen Kunststoffe gefunden haben. Dabei ist es interessant zu wissen, daB Westdeutschland seit dem Jahre 1953 dor zweitgroBte Kunststoffproduzent nach den USA geworden ist. Das Gebiet der KunsLstoffe ist besonders in den letz ten Jahren derartig ausgeweitet worden, dafl es nr. Rahmen einer kurzen Abhandlung uber diese und ihre arbeitsmedizimsche Bcdeutung zu weit gehen rvurde, alle derartigen Sloite zu ertassen. Es ist daher eine Besdirankung auf gewisse chemisch verwandte Gruppen *) Herrn Prof. Dr F Ko elsch zum 80,Geburtstag gewidmet. unumganglich notwend.c;. Audi die chemischen Grundlanen der Kunslstoffe konnen bier nu: gestreiit, die Zwisdienprodukle bei der Uersteliur.g nur soweit als notwendig angefuhrt und diemisriie Formeln in veremfachter Form nur dar.n iieransgestelit werden, wenn es zum Verstandnis unbedingL notwendig ersdieint. Es erweist sich als zweckmaBig, bei der Besprechung der Kunststoffo ein gewisses Schema einzuhalten, das in den einschlagigen chemischen und technologischen Fachbiichern immer wiederkehrt. Die Herslellerfirmen belegen die Kunststoffe mit Handelsnamen, die auch hier kurz genannt werden sollenj Den folgenden Ausfiihrungen soli noch emmai vorangestellt werden, daB die heutigen Kunst stoffe, wie bereits erwahnt, keinesfalls mehr als Ersatzstoffe zu bezeichnen sind. Die in planmaBiger Forschung hergestellten Kunststoffe sind Produkte, die in der Mehrzahl Eigenschaften besitzen. wie sie beidenNaturprodukten, insbesondereauch ohne technisdie Veredlung. nicht zu finder, smd. Zuerst sollen die modihzierten Naturstofte besprochen werden, vt'Obet NaturkauLschuk, Zelluiose, tierisdie und pflanzliche EiweiBstoffe sowie Harze, Kolophonium und Trockenol durdi dietnische Umsetzungen zu sogenannten Kunststoffen umgewandelt, sozusagen veredelt werden. ucc 065436 1 Gunther Die Kunslstoilc und ihre arbe'&nr.cCizir.itrhc Bedeutung 157 Aus dem Naturkautschuk, dam das Isopren- Molekul (--CH,--CH = C--CHa--) CHj zugrunde liegl, kann man durdi IsonieiHivt ung, durch Oxydation, durch Chlorierumj und durdi Aniayerung von Suure sowie durch die Einfuhrung von Fuilstolfen Kunststoffe herstellen. Die cbemisdien Umsetzungen weisen hier schon auf die EinwiikungsiuugiichkeHen von Saure und Sauredampfen sowie von Cnlor hin. Diese Einwirkungen auf den menschhchen Kdrper smd so allgemein bekannt, daU hier nicht naher darauf emgegangen werden mufl Die fertigen Kunstprodukle die* ser Art bieten in ihrer Welters erarbeituug keme besonderen gesundheillichen Gefahrdungen. Aus der Fulle der Handeisnamen soli hier herauiijegnffen werden: Cyclokaulschuk durch lsomerisierung -- Theimoprene, oxydierter Kautschuk -- Rv.bbonc. Chlorkaufschuk -- Pergut, Alloprene und Kautschukhydrochlorui *~ Pliofilm. Zellulose -- lCtlI](,Od x -- wi;d durdi Losen, durch Verestern und Verathern sowie Jurch Einfuhrung von Metallsalzen zu Kunstslollen umgewandelt. Es sind hier bekannt: die regenerierte Zelivlose als Kunstseide, das Zclluloseacelat und Zelluloscnitrat als Zel-. Ion Oder Zelluloid, die Ather der Zeiiulcii> als MethyjJ zellulosen (ur Lackrohstofle und das un'er Zutugung von Fullstol/en hergesteilte Vulkanfibei Gefanrdungen bei diesen Fabrikationen liegon in der Mdgiichkeit der Veratzungen durch Laugen, Einwirkungen durdi Sch'velelkohienstolf, Sdiwefelwasseisloft, Essigsaure, Essigsaureanhydrid und dgl. Die Herstellungsverfahren sind schon lange Jahre bekannt, so daB die Einwirkungen von chemischen Stolien durch eiitsprechende Vorsdiriftsmaflnahmen bei der Fabrikation, wie Abkapselung der Apparate, Absaugungen r.sw. weitgehend vermieden werden konnen. In der K'-nstseide-Fabrikation treten mandimal nodi die hekaunten Auqen* erscheinungen auf. Das leidit bienr.baie Zelluloid wird heu'e vielfadi durch Zellon ersetzt, welches aus Aceiotzellulose unter Zusatz des Gelatimerungsmiftels Trikresylphosphat (CHiC,H4)3POj hergestellt wird. Auf die lutztgenannte chemische Verbinduny wird noch spiter eingegangen werden, wreil sie gewerbemedizimsdi wegen der Giftigkeit ihrer Orthoverbindung von Bedeutung ist. Sehr bekannt sind die aus tierisdien und pflartziichenEiweiBstoffen durch Formalinllartung hergestellten Kunststoffe wie Kunsthorn,Gala!ith oder L a n 11 a 1. Die Hautreizungen an unbedeikten Korperstellen, die Augenbindehautreizungen und die Emwirkung auf die oberen Luftwege durch Fornialdehyd sind be kannt. Endbdi werden Kolophoniumharze und trodcene Ole durch Saizbildung, Veresterung, Oxydation und Ein* bau von Phenoien zu Kunststoffen umgewandelt. Sie linden vielfadi unter dem Namen .Albertol* und .Beckacit" als Ladcrohstofle Anwendung. Gewerbehygienisch sind sie nicht von besonderer Bedeutung Es sollen nunmehr die echten Kunststoffe besprodien werden, die auf synthetisdrem Wege durch Polymerisation und Kondensation hergestellt werden. Ausgangsstoffe fur diese Kunststoffe sind Kalk, Kohle, Sauerstoff und Slidcstoff, ferner im Kradgverfahren behandeltes Erdbl, Alkohol und Wassergas. Es ergibt sidi hier eine Fulle von Kunststoffen, und es ist erstaunlidi, weldien Aufschwung die organische Synthese gerade auf diesem Gebiete genommen hat. Die Zwisdienprodukte bei der Herstellung sind so zahlreich, daB es einer getrennten Abhandlung bedtirfte, alle vom gewerbehygienischen Standpunkt aus zu bespredien. In erster Linie sollen die Endprodukte naher beleuchtet werden, die als Kunststoffe die umfangreidiste Verwendung in alien Zweigen der Technik und Wirtsdjaft hnaen. Von Kalk ,:nd Kohle ausgehend uber Carbid und Aeelylen kommt man bei der Synthese durdi versdueden- articje diemisdie Umsetzungen zu den Poiyvlnylprodukten wie Polyvinvlalkohol, -ather, -chlorid, -carbazol, -acetat, Polymethylacrylsauremethyi* estern, Polydiloropren und Polybutadien. Soweit Hinweise auf Einwirkungsmoghchkeiten bekannt gev.-orden sind, sollen aus diesen Polyvinyiprodukten einige herausgegriffen werden. Der Polys inylalkohol aus Vinylalkohol CH, = CH OH bekannt unter dem Handeisnamen Polyviol, wnd als Thermoplasl verwendet. Es lassen sich aus diesetn Ma le; lal z. B. Sthurzen, Handschuhe und dergieichen her stellen. Bei der Fubr.kation ist es mehrfach zu Keizwtrkungcn der Haul gekommen. Vom Polyvinylather aus Vinylathtr CH.= CH OCH.CH, nnl dem Handeisnamen Igevin, verwendet als Theimoplast und Kiebstoff, smd gcsundheitsschadigende Eigenschaften mdit hehannt. P o 1 y v ir.yirhloiid und Mischpolymerisate aus Vinylchlorid CH- - CH Cl bekannt unter corn Handeisnamen Igeiit -- Mipeijin, wird vielseitig verwendet zur HersteilunjJvon Gebraiichsi;egenstanden. Sdiurzen, Regenhauten. Je r.adi Zusatz von WGiChmacbern konnen auch Weidi-lgc-hte hergestellt werden. Es set hier aut die fruher veryekommenen Gesundheitsstorungen durch Emwiikung von Weidngeliten hmgewiesen, bei denen Tr.krc-sylphosphat als Weichmacher verwendet vvurde, das in seiner Orthoverbindung sehr giftig ist. Die Wirkunq des Trikiesylphosphats soli bei den Weidin.adiern naher besprochcn werden. Die genannten Schud.gungcn treten bei Verwendung von Phthalatweidimachern nicht mehr auf. Polyvinylcarbazol aus Vmylcarbazol, be kannt unter dem Namen Luvikan, vielfach als Thermoplast verwendet, ist dadurch bemerkenswert. dab ekzematisdie Erscheinungen ausgelost werden konnen Polyvinylacetal aus Vinylacetat CH. = CH OOCHj Handelsname Mowiuth Oder Vmnapas, tbenfahs e;n Thermopiast, kann dann Hauterscheinungen verursadien, wenn reizende Weichmacher Oder Harter ver wendet werden und die Verbindung diemisdi nidit voll ausreagiert ist. Pol ymethylacrylsauremethy tester aus Accton uber Methylacrylsaureester ftnuet unter dem Handeisnamen Piexiglas vielseitige Verwendung In diesem Zusammenhang ist das Acrylnitnl als Zwtschenprodukt gewerbehygiemsch sehr beaditenswert. DieHerslellung des Acryinitrils weitet sick immer mehr aus, weil es auch bei der Herstellung andercr Kunststolfe Verwendung findet, so z. B. des synthetisdic-n Bunagummis. Das Acrylnitnl (CHa = CH--C = N) kann erst bei getahrlicher Konzentration mil dem Geruchssinn wahrgenommen werden. Die Giftwirkung beruht wahrscheinhdi auf einer direkten Emwirkung des Acrylmtrilmolekuls, moghcherweise aber auch aut einer Abspaitung von Cyan im Organismus. Die Yergiftungserscheinungen sind ahnlich der Blausaurevergiftung. Am haufigsten treten Vergiftungen durch In halation von kleinen, mil dem Geruchssinn mdit mehr wahrnehmbaren Mengen auf. Bei der Verwendung des AcrjJpiitrils, unter der Bezeidinung Ventox als insektentotendes Mittel, muB em starkriediender Warnungsstoff beigegeben werden. ucc 065437 ***** ........- - - - - ................... - -> - t \ t 158 Zentralblcftnr Arbeit rr.cdiZin und Arlcitsschuti, ilc:,a 6 Im Tierversudi wurde dv.rch Acryir.iln! Rcizung doi Schleimhaute, Anoxyhamie, vermehrtc Aussd;e,dung von Thiocvanat im Urm und Tod dnrcli Atmungslanmung beobachtet. Poly ch I o r o p r e n ist ein Kunstkautsrhuk, hekannl unter dem Namen Neopren, Buna usw. Zum Wrstandms sei a.Tjofuhrt, daB aus Chlorbuladien Pclychloroprene und aus Butadien Poiybutadien entwickelt werden; aus Irtrteren warden durdi Umsetzung mil Styrol (Vinylbtr.zoi) Buna S und mil Acrylmltii Pcrbunan gewonnen, Das Chloropren tClilorbutadien, CH --C--CH--CH-1 Cl hat zu Verg.ftungen geluhrl. Bei Inhalation gro3erer Mengen kommt es zu narkotisdien Wukungen mil Atemiahmung. Bei den in der Chiorc'pren-Desliilalion Beschaftigten xomint es haufig zu auffallender Mud.gkeit, zu einem ausgesprochenen Druckyeiuhl in der Brustgegend, vor allein unter dem Brusthein in der Luftrohrenyegend. verbunden nut Ateninot und Heizklopfen: typisdi ist audi eine auffallende Reizbaikeit. Bei den Arueiten ir. der Polymcrisationsableiiung kann Kopfhaarauslall eintielen, Iruhestens omen Monat nadi Begmn des Kontakts mit Ciiloropren. Bei Herat: sn.ihme aus dem Betneb wachsen die Kopfhaare winder nadi. Nunmehr soli erne Gruppe von Kunststoflcn noch kurz gestreift werden, die aus Kohle, uber deren Verkokung, gewonnen werden. Zu diesen Stnifen gehort das Anilinharz aus Amlin (C,,H-,NH2), genannt Iganil, das zu Prefimassen und Hartpapier verwendet wird. Bei den Arbe.ten nut Anihn sind die allgemeinen SidierheitsmaBnahmcn zu beaditen; die Einwirkungen von Anihn auf den niensdilidien Korper durfen als bekannt vorausgesetzt n ertlen. Das P o i y s t y > o 1 (CHj = CH) C,H3 audi Trolitul genannt, ist von keiner besonderen Toxizitat, wie ini Tierversudi festgestellt warden konnte. Bei der Darstellung von Styrol (Vinylbenzoli ist besondere Vorsitht am Platze, da das als Kalalysator verwendete Aluminiumchlorid bzw. -hydroxyd stark atzend wirken kann. Das Polvathylenpolysulfid (CHj--CHt--S--S--) S--S mit dem Handelnamen Thiokol, Perduren, ist ein 61fester Kunstkautschuk, der zum Impragnieren von Kunstleder verwendet wird. Es kann bei der Emwirkung von Hautschweifl zu Hautreizungen kommen Die Phenol- und Kresolharze, genannt Bakelile, Albertite, Resinole, werden als hartbare Kunstharze und PreBmassen verwendet. Es wurde uber Huutreizungen durdi Kunstharzlosungen aul der Basis von Formaldehyd, Phenol- undKresolkondensationsprndukten beriditet, insbesondere handclt es sick hier um die Uberempfindlidikeit gegenuber Formaldehyd. Diellautentziindungen gnhen mit starkem Jurkreiz einher, dauem oft lang an und neigen zu Ruckfailen. Es kom men auch Reizungen der Schleimhaute der Nase, der oberen und tieferen Luftwege vor. Es laflt sick der groBte Tei 1 der Reizungen beim Einbringen des o.`i feinen Gutes vermetden, wenn keine Stauber.tu itkiong stattfindet. Irgendweldie AbsaugungsmaBnahmen smd aber wegen der Leichtigkeit des Trodtengults ment am Platze. Es muB also darauf gesehen werden, daB vor allem bei der Kunstharzfabnkation der Phenolfoimaldehyd-Reihe Ummantelungen an Masdiinen angebraebt werden und zcitweise auch Masken getrugen werden. Vor allem ist darauf zu adilen. daB gut ausgeharlete, d h, diemisch gut abgebundene Kunsthsrzmassen verarbe.itet werden, die mdit uberschussiges Formaldehyd abgebenl P h t h a 1 a t h a r zcider Maleinharz wird als Ladtrohstoff verwendet. Zwisdienprodukte sindPhthalsaure-Anhydrid liber Alhanol, Pentaerythnt. Hier smd praktisdi kerne gifl:-,-ri A'l.-kur.gen bekann!, ledigi Reizung der Schleimhuute be. langerem Arheiten ' diesen Stoffen Ferner sind zu orwahnen Harosioff r-dThi harnstoffharz (Garrutn.dharz). Diese Stoife s. neben lbren bekanmen Verwendungsarten Eesdib mger bei der Vulkarnsation. Sie reizen den Rt-S rationstrakt und die Haut. Die chlorierten Naphthaline und Dipheay haben m den letzen Jshrtn als Kunstharze unter t Bc-zeidinung Perna in de* Eiektro-lndustrie Bedeu: erlangt. Je melir Chloruicme m d.cse Yeibinduni eingeiuhrt werden, uni so mehr nimmt die Giftig/zu Am gelahrlidisten smd die Penta* unt: Hexachi verbindungen. Die beim Erhitzen, z B Loten, ton nut tsolierten elektr.sdien Drahten freiwerdeni Dampfe sind auBerordeutlidi giftig. Die gefanrdt Betriebe mussen sehr guie Abzuge anlegc:. Die G wirkung betrifft nad; amerikamsdicn Quellen allem die Leberzellen, es sind sdlwere Geibsudit i akule gelbe Leberatrophie besdineben. Die Piastikgewebe aus Polyamiden haben ! sondeis in der Textihndustrie Eingang gefund und hier wieder vor allem in der Wascheindust und in der Strumpflabrikation. Zu den Polyamu gehort das in Deutschland zuerst hergestellte P ion und das in Amerika zuerst entwickelte Nyi Wahrend Perlon zum groBten Tetl in der Strum fabrikation Verwendtiny hndet, tvird Nylon m in der Wasciieindustrie als Seidenersatz verarl tet. Aus den beiden Polyamiden Perlon und Ny lassen sidi heute ieinere Gewebe mit guten Q Ltalen herstellcn als fruher Die Textihen . diesen chemisdien Stoffen verheren nur scht ihre Form, knittern mcht, sind leidit wasaibar t trocknen leichjy In gewerbehygienischer Hinsicht ist hier zu sai daB es bei der Yerarbeitung de: auberst stabden festen Fasem in Strurr.pflabriken zu mechanise Schadigungen der Fitigerkuppen und Handi -nenflac bei Kettierinnen und Formermnen kommen kann, bei mdit selten Sekundannlektionen zu beobad sind. So muBte z B nei einer Kettlenn eine ents digungspfliditige Benif.-krankheit anerkannt wen weil nadi Verlauf und wiederholter Rucklailu; sowie dem Austall der Haultestungen Perlon als be liche Noxe nachgewiesen wurde. Jn diesem Zusamn hang sei nodi erwahnt, daB bei dieser Kettlenn r eme Uberempfindlidikeit gegen reme Seide vor Nadidem Haultestungen mit Kunstseide keinen 1 weis auf eine Uberempfindlidikeit ergaben, koi diese hochqualihzierle Kraft weiterhin in ihrem B> bei Bearbeitung von Kunstseiden (Viscosekunstsc Acetatkunstseide) arbeiten Im Gebiete des St< Gewerbearztes m Bayern konnte weiterhin ein Fall Uberemphndlidieit gegenuber Nylon festgestellt \ den. Es zeigten sidi Rotuugen der Haut, soweil sie ' Strumpf bedeckt waren. Die Hauterscheinungen d Perlon und Nylon g.nqen aber jeweils zuruck, w die sdiadigende Noxe enifernt wurde Die Hautreu gen, als Nylondermatitis bczeichnet, beobarhteie nadi dem Tragen von Nylonstrunplen zuerst in A rika. Dabei stellte sidi heraus, dafl die nngefa Nvlonfaser nur in den seitenen Fallen auslosende sache der Dermatitiden rst. Es wurde dahtr audi pruit, ob mdit dieFarben der Ny longer ebe ais auslogelten mussen. Dabet wurden tatsadilich emige Fa: als auslosend erkannt, es zeigte sidi z B., daB sdiw Nylonsodten, die nadi der Farbung offenbar mcht nugend ausgespiiU waren, die Hautreizung verurs ten. Nadi den Untersudiungen kann also gesagt den, daB die Polyamide Nylon und Perlon ais gut h vertraglich bezeichne! werden miissen, danegen ! nen allerdings Chemikaiien, die Zur Ausrusiung di Kunststoffe dienen Oder auch sor.st nut ihne-n in Be ucc 065438 * -W Gunther, Die Kunststotle und ihre arbc.tsmcdizuusche Bedcutung 159 rung aebracht werden, Hautreaktionen auslosenj So ist z. B. das Tragen von Perlonhaarnetzen bei Yt-nvendung von resorzmhaltigen Haarwassern zu verme;den. Auch mcht genuyend diemisdi aiisreanierte Nylon- oder Perlonprodukte konnen zu Hautreaktionen fuhren. Nylon- und Perlonfaden werder. z. B audi in der Chiturgie vetwendet, Perlonnetze heilen 3ei Bauchbruchen gut ein. Untersudmngen haben bislann gezeigt, daB Mensch und Tier in g.eidier Weise a n den korper* Iremden Stoff antworten. indeni em gleidies zellarmes Bindegewebe die Polyamidimpiantation umschlicBt und nadi den Ergebnissen der Umersudiunq ke.ne erhohte Krebsgefahr bei der Verwendung der Polyamide, insbesondere vom Typ Supramid besttbt Neue Untersudiungen haben jedodi gezeigt, dab Po'yamidslaube iCaproiaclam) bei Einbringen in die Bauriihbhle dort ein Fremdkorper-Granulationsgewebe hervorrufen, das nach Monaten in eine kasige Nekrosv ubtrgeht, mit Kalkemlagerungen versehen ist, von einer tierben Kapsel umgeben ist und an das Geschehen bei Tubeikulose crinnert. Ziel weiterer Untersudiungc-n wird es sein, festzustellen, wie das Lungengewebe auf die Einbringung von Poly amidstauben reagiert. Div'e ueuestenUntersudiungen zeigen doch, daB bei Unigany mit Kunststoffen der Polyamidreihe, und zwar in Staubform, Vortidit am Platze ist. Erne Gruppe von Kunststoffen, welche in letzter Zeit erne besonders groCe Anwenriung gefunden hat, ist die der Polyurethane Die Grundstolfe dieser Kunststoffe sind die Di- bzw. Poly- isocyane, die mit Polyester in Gegenwart von Katalysatoren die Polyurethane ergeben. Die Dioder Polyisozyane werden als Desmodure und die Polyester als Desmophene bezeichnet. Wahrend die Endprodukte, also die Polyurethane und die Desmophentypen harmlos sind, besitzen die Desmodure, soweit sie fluditig sind, toxische Eigensdiaften im Sinne von Reizstoffen auf die Atem- und Magenschleimhaute. Es kommt nach einer Intervallszeit zu sehr sdtweren Bronchitiden und Bronchopneumonien sowie in der Folgezeit zu edit asthmatischen Zustanden. Da die Isozyanate zunehmend audi bei der HeVstellung von Polyurethanlacken verwendet vvertfSh, so ist beim Spritzladueren und Anstreichen mit soldien Lakken groBe Vorsicht geboten. Ahnliche Wirkungen konnen sidi audi bei der Herstellung des Schaumstoffes Moltopren einstellen, wobei es bei der Zusammengabe von Desmodur und Desmophen durdi Reaktionswarme zu einer Verdampfung des Des modur kommen kann. Aus der Reihe dieser Kunst stoffe sei nodi das Vulkullan, ein hartgummiahnlidier Stoff, sowie der Kleber Polyslal erwahnt. Die Silicone sind eine vollig neue Kunststoffgruppe, die urspriinglidi in den USA zuerst entwideeit wurden. Audi in Deutschland hat man sidi der Herstellung von Siliconen sehr angenommen, die immer mehr fiir die Praxis vegen ihrer vielfachen Verwendbarkeit in Industrie, Pharmazie und Medizin Bedeutung gewinnen. Die Sili cone, wissensdiaftlich gesprodien Organopolysiloxane, sind hochmolekulare synthetische Stoffe, die aus Silicium und Sauerstoff auigebaut sind, und deren freie Valenzen durdi orgamsdie Radikale wie Methyl- undMethylphenylgruppen sowie durdi Chlor abgesattigt sind. Es entstehen aus den urspriinglidi oligen Siliconen durdi Zugabe von Fullstoffen fettartige, harzartige und gummiartige Produklc und audi pJastische Massen, d.c sich durdi biologisdie Vertraghchkeit auszeichnen. Es wurde hior zu welt fuhren, die diermsdie Sin* these dieser Kunslstof/e naher auszufuhren, es soil aoei darauf hmgcwiesen werden, daB es bei der. Met'nyliorunqer. dutch Cnlormothyl zu Flussigkeiien. der, Siianen, kommt, die Chlor abgeben und reizend a..' die Sdileimhaute tie; oloren und t.eferen Luftwegc wirken Die Einwirkung von Methylchlorid, das auch in der Kalteindusirie vieiludi gebraudit wird, macht sich in lokalen Reizwirkunyen und narkolischen Ersdieinungen bemerkbar. Wlr sehen also, dafl es im Laufe de: Fabr.kalion zu gesundhcitsschadlidien Einwirkunger. kommen kann. I'm diesen zu begegnen, mussen die Apparaturen dicht gehalten werden; gegen plolzlicti emtretende Unriichtiukeiten der Apparaturen mussen Gasmasken boteilgestellt werden.l Die Silicone sribst sind eine Klasse von Kunststofien ohne besondere Toxizitat. Mit diesem Stoff wurden in Amerika und audi in Deutschland Experimente an Ratten, Kanindien und Meerschweinchen vorgenommen. Durch Einverleibung von Si licon durch Fiitterung oder Einbringen unter die Haut und in das Bauchfell sowie durdi das Eintraulcln in den Augenbindehautsack wurden keine spezifischen Fremdkorperreaktionen und keine toxischen Nebenerscheinungcn fostgestellt. Wie sdion erwahnt, liegt nur cine gewisse Ge- fahvdung bei der Fabrikation vor. Es liegt mcht im Wesen einer kurzen Abhaiidiung, austuhrlich auf die v ersduedensten Anwcndungsmoghdikeiten tier Sintonc hinzuweisen. Die Silicone sind innerhalb ernes gawissen Tempcratunntcrvalles indif ferent (Schmierniittel|, sie konnen als Salbengrundlage verwendet werden, olme daB es zu Hautreizungen kommt, sie worden als Antisdiaummiltel verwer.det und konnen als Harz in feuerbestandigen Forman aufgetragen werden. So wird i. B. Siliconharz in Buckbrotformen emgebrannt; diese Formen konnen dan:, sehr oft verwendet werden Die Silicone dienen auch als Lackrohstoffe und als Dichtungsmaterial. Im AnsdiluB an die Silicone soil noch von einem Kunststoff die Rede sein, der in einer Kette aneinandergereiht Kohlenstoff und Fluor enthalt; er wurde in Amerika unter derBezeichnung Teflon erstmals aufgefuhrt und hat auch den Handelsnamen Fluon. Die Eigensdiaften dieses Kunststoffes sind sehr bemerkenswert: Er zeichnet sich, ahnlich dem Silicon, durdi hohe thermische Stabilitat und wegen seiner Bestandigkeit bei niederen Temperaturen aus. Ferner ist er sehr chemikahen- bestandig, insbesondere gegen FluBsaure, Salpelersaure und Salzsaure; die elektnschcn Eigunschaften werden als hervorragend gesdiildert Der Kunststoff Teflon ist diemisch ein Polytetrafluorathylen. Im Zuge der We.tervorarbeUung, z B. bei der Erhitzung iibor 110 Grad hinaus, kann es zur Entwicklu.iq schadlicher, gasfoimiger Produklc kommen. In Ana logic zum Metulidampf- Oder GieBereilFieber wild hier ein Polymerendampffieber besdirieBen. Nadi einem symptomfrelen lntetjvall treten Zeidien von Brustbeklemmung mit Hu5Tenreiz ein und es kann plotzlidi zu einem voriibergchenden Temperaturanstieg kommen. Beobaditungen zeigen, dafl die Beschaftigung mit die sem Kunststoff bei hoher Temperatur schwere Reizungen der Luftwege sogar mit dem Bild eines Lungenodems auftreten konnen. Endlidi sollen nodi die sogenannten W e i c h macher oder Gelatinierungsmittel kurz gestreift werden. Die Weichmacher vereim- ucc 065439 ; 160 Zeniroibiatf'JT.r ArbctfamrdiZin und Arbcitsscfuilz, Bru.d 6 gen sidi mil orgonischen Ftlmbildnern. geiost nnd ungelost. zu homogenen Erzeugmssen,- sie bce-in- flussen die Filmbildner in bestimmter Wetse beziiglich Harte, Gesdimeidigkeit und Glanz ties Films (orgar.ische Filmbildner, Xitialzcllulosc. Acetylzelluloso Kautschuk, Harze und dgl.j. Tm wciteren Sinne vetsleht man unter Weichnacher- mitteln auch Stoffe, die eine Ware griffig und ge- schmeidig mathen. Solche Arten wercion z,B. in der Leder- und Kunsflederindustne verwendet. Die Weichmacher und Losungsmittel kommen unter Decknamen in den Handel. Es sollen hieT einige wichtige herausgegriffen werden. Trikresylphosphat. Beim Trikiesylphusphat ist die Ortho-Verhindung giitig. Das Trikresylphosphat hat besonders im Kriege und in der Nachknogsieit manchmal zu sctvwercn Vergiftungen getuhrt, insbesondere bei Vcrwedvdung mit Speiseol. Es komnit bei die* sen Vergiftungen zunachsl zu akuten Magen-DaimReizungen, dann zu vnrwiegend molonschen Lahmurmen im Bilde einer Polyneuritis und auch zu Schadigur.yon der spinalen Bahnen. Wie bereits angcfiihrt, wurde der Weichinsrher Trikresylphosphat bei der Modifizierung von Igelit verwendet, und es kam hierbei rum Beispiel beim Tragen von Schuizen aus Igelit Oder Sandalelten uas Igeiit zu den oben erwahnton Krankhensersdioinmigen in mehr Oder weniqer krasser Form. Man hat dies so erklart, dafl sich die Aufnahme dcs im Igeljt behndhchen Orihotrikiesylpbosphats durch die ieuchte Haut unter dem EmfluB von Wasscidampi nnd Warme vclizogen hat. Heule gehbren derartige Vergiftungen, win sie audi bei Verwendung von lgetitschlauchcn bei tier Branntweindestillation und beim Transport von Butter in lgelitfolien auftraten, der Vergangenheif an, wed heute liir solche Zwecke Ausgleichsweichmacher ml der Basis der Phthalsaure zur Verlugung stehenJ Diathylphthalat, auch P a 1 aTi n o 1 gonannt, hat niednye Giftigkeit und lost koine Ery theme und sonslige Haulreaktionen aus, kann aber leicht rei* zend auf Schleunhauie wrrken. Erwahnenssvert ersdieint mtr unter den ge- chlorten Kohlenwasserstoffen das symmetrische Didilorathan - CHXl-CH.Cl von dem man in den Lehrbiichent und Nachsdtlagewerken den Ein* druck hat, daB es gewerbehygienisch nicht beson* ders auffallig set. In neuerer Zeit jedoch ist man zur Erkenntnis gekommen, daB bei Anwendung dieses Stoffes besondere Vorsicht am Platze ist. Wir haben hier vor allem mit einem hepatorena- len Symptomenkomplex bei schweren akuten Ver giftungen zu rethnen, wahrend die Intoxikations- gefahren bei duonischer Einwirkung akut subtoxischer Konzentrationen verhaltnismaBig gering sind. Die Toxikologie des Dichlorathans entspridit weitgehend der des Tetrachlorkohlenstoils. Die unbedenklidte Gre.nzkonzentration ist nach amerikamsdien Angaben fur Didilorathan aber ge* ringer als fur Tetradilorkohlenstoff. Benzyiazetat, genannt Plastolin, besitzt eine narkotisdie Wirkung. Diese tritt aber, wie bei den Estern im allgemeinen; hinter der Reizwirkung zunidt. Gewerblicbe Vergiftungen sind bis jetzt fast nidit bekannt ge* worden. Cyklohexanol, genannt Ano) oder Hexalin, ist beim gewerbiichen Gebraudi durch leichte Pranarkose und Katersymptome bekannt geworden, jedoch fehlt diesem Stoif die spezihsche Wirksamkeit des Benzols. Dekahydronaphthahn, genannt Dekalin, besitzt eine leidite Reizwirkung, welche sich in Sdinupfen, Husten und Augenrbtung aufiert/ auch Ekzeme wurden beob- adi'et Die narkotische Wirkung ist sehr gerinn Sonslige spezifische Wirkungen sind nicht bekannt gi woulen. Djrdi diese Ausfiihrungen sollte eir.e kurzi Ubersidrt uber die geweibohygiemsche Bcdeutunr der Kunststoffe gegeben werden Die bbersidi; zeigt, daB die Kunststoffe in ihrer Eigenschait air Endprodukte im allgemeinen von weitgehende: gesundheitlicher lndiffeienz s:r.d Die gesundhcP- lichen Gefahren liegen in erster Linie uei den Zwischenprodukten und manchen Beimengungen Die neuesten Untersudiungen uber die Einwirkung von Polyamidstauben weisen jedoch darauf hin daB audi durdi Endprodukte unter gewissen Um standen krankhafte Erscheinungen erzeugt wer den konnen. Es ist daher die weitere Aufgabe der gewerbehygienischen und toxikologisdien For- schung, die Frage der Euw.irkung von Kunststoi- fen auf den menschlidien Korper naher zu klaren L 11 e r a t u r 1. D1A n s , J., u E. L a x , Tasdienbuch iur Chemiker u. Physiker (Berlin-Gbltingen-Heidelberg 1940). -- 0 Baa der, E. \V,, Arbcilssdiutz (Berlin) J932. H 8, -- 3, Bneger, H., u. W. A Hodes, Toxicity of Dithiocarbamales, S. 599. -- 4 Child, C L., J. Pharmacy Pharmacol, 1955, 793. -- 5. P- a i i hall, L. P , Irduslria' Toxicology (Baltimore 1949/ -- (j. G a n z , H , u. . M a ger, Zbl. Arbeitsmed. 4, -;2 U954i -- 7 Heuglern F. A., Grundnfl der Chenusctiun Tedrr.ik (Weinheim u Berlin 1949i. -- 8. H u m p e r u i n c k , K , Arch Gewerbc path. 11, 519 (1942), -- g Ko e 1 s c h, F , Lehrbuch der Gewerbehvgiene u. Gewt.i nemcdizin. 2.Aufl. (Stuttgart 1953). -- 10. Kortha u s, D. Med.Klin 48,1543 (1949). -- 11. Kunststofi-Taschcnbnch, 10. Ausgabe (Munchen 19541, -- 12. Lachni! V, Wien. 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