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FILE NAME: German Articles - Some with English Translation (GER)
DATE: 1940
DOC#: GER033
DOCUMENT DESCRIPTION: Abstracts of 4 Papers Originally Published 1938 - No Translation
:)2
Referato.
EectrelbUt* fr qtwertwhyglna
dio Begutachtung ist die Feststellung des Hautzustandes
und ihres Anteiles am Krankheilsgosohehen von erheb
licher Bedeutung.
H ilg en feld t.
III, 8. Priilung der Wasehwirkung mit Illlte der Fluor*-
eenzmessung. Von L. P e u k o rt und W. S ch u ltze. (Univ.-
Hautklin., Gieen.) Arci, f. Dermat. 179, 125 (1939). _
Es wurde eine objektive Prfmethode fr den Wirkungs
grad der Reinigungsmittel entwickelt. Die Methode beruht
Diagnosestellung traf auf erhebliche, aber lehrreiche Schwierigkeiten; die genaue Entwicklung des Krebses wird
in Bildern gezeigt. Aul Grund der Entwicklung wird der urschliche Zusammenhang zwischen Aslicstose und Ltm-
gencarcinom als sicher angenommen. H e b e a tre it. III, 9. Der Bronehialkreba als Berufskrankheit. Von
J. Lw v- (Abt. I. Gewerbehyg. u. Arbeitsmcd., Hyg. Inat., Dtscb. Univ. Prag.) Act Un. intemat. contra Canc. 3,182
auf oiner quantitativen Messung der Fluorescenz der Haut.
Dieser Versuch erstrockt sich in erster Linie auf l-
versohmutzung, da diese eino groe Verbreitung und prak
tische Bedeutung hat. Die heute blichen Seifen (Toiletto-
und Schmierseife) reinigen relativ schlecht. Abrador
reinigt auerordentlich gut, ist aber auf die Dauer nicht
anwendbar, da die Haut durch das starke Kcheuern zu
stark gereizt wird. Dio besten Rcinigungsergobnisso werden
mit l'riieutan und Satina erzielt. -- Als beBte Heinigungs-
methodo fr lverschmutzungen wird angegeben : 3 ccm
Prcutan werden 0,5 Minuten lang emgeknetet, dann
worden 2 ccm Wasser zugesetzt, in der Nelmtimbilditng
1.5 Minuten lang gewaschen und schlielich nochmals das gleiche mit 10ccm Wasser wiederholt; 1 Minute lang dann
absjilen. Will man Satina benutzen, so mu man statt
3 ccm wenigstens 5 com verwenden, Verwandte man
grere Mengen Satina oder Prcutnn (5--8 ccm auf
1000 ccm Wasser), so wurde der Reinigungseffekt nur um
etwa 1% erhht. Hat man einen Reinungsgrnd von 95%
erreicht, so kann man bei intensiver Brstenbenutzung mit
2 ccm Prcutan oder 3--4 ccm Satina einen 100%-Effekt
erzielen.
H e b o stro lt (Berlin).
III, 8, Berufsschden der Haut (Beobachtungen In Mit
teldeutschland). Von Th. GrUneberg. (Univ.-Hautklin.,
Halle a. S.) Med. Klin. 1939 I, 808.
Von 09 im Jahre 1937--1938 begutachteten, sicher l
ndlich bedingten Ekzemen waren 30,4% durch Terpentin
und seine Ersatzmittel horvorgerufen. 13,% entfielen auf
das Maurer- bzw. Zementckzem. Bei diesem versagen in
der Regel Hautproben, da cs sich berwiegend um emfach
toxische Wirkung von Kalk und Zement handelt. Je 4%
der Flle betrafen Sprengstoff- und Galvanisicrarbeiter.
ln anderen Fllen war dio groe Bedeutung unzweck
miger Reinigungsmittel unverkennbar. Testungen mit
Leicht metallen waren stets negativ. Dos Bckerckzem tritt
zahlenmig zurck. Vorwiegend wurde hierbei Ammon-
pcrsulfat-0 hereinpfindliehkeit festgestellt. Kpicutnno Test
proben behalten ihre Bedeutung und besttigen in 42 Fllen
(= etwa 01%) den Ursachenzusaminenlinng. Sic drfen
jedoch niemals allein entscheidend sein und mssen Bc-
triebsbedingungon bercksichtigen. Vorgeschichte, klini
sches Bild und Verlauf lialion zumindest gleiche Bedeutung. Primr oder sekundr bestehende Epidonnonhytien er
schweren die Beurteilung. Andere dispositionelle Momente
wie I)ys- oder Hyperhidrosis, Seborrhe, Follikiilitiden u. a.
mssen bercksichtigt werden. Eine urschliche Bolle
spielen oft geringfgige Hautlsionen. Ausgesprochen un
faltbedingt sind Hautentzndungen duroh Kalkstickstoff.
laeno wurde selten gesehen. Einem Irrtum unterliegt der
Veri., wenn er die Chloracne auf Chlorgiudnhalation zu-
rtiekfhrt. Die photodynamiselie Wirkung des Teers konnte
mehrfach beobachtet werden. Tuberkulse und tricho-
phyt&re boruflicbo Hauterkrankungen wurden hufiger
gesehen. Nur die schwere und wiederholt rckfllige Haut
erkrankung wird von der Verordnung Ziffer 15 erfat.
Berufswechsel kann in der Regel durch Ausschaltung ver
meidbarer Schdlichkeiten, durch Sauberkeit, Reinigung,
Hautschutz, nderung der liobenswclse usw. verhtet
werden, insbesondere durch Mitwirkung von Betriebs
rzten.
H ilg e n fe ld t (Wolfen b. Bittcrfcld).
9. Geschwlste.
(1938). Es wird versucht, die Entstehung des Bronchialkrebsea
bei Chromarbcitem und bei Bergminnen des Joachima-
thaler und Schncebergcr Bezirke zu klren. Whrend die
Entstehung des Krebses infolge der stndigen Einatmung
des Chromstaubcs noch nicht restlos geklrt werden kann,
lt bei den Bergleuten als uere Ursachen die Inhalation
von Radiumemanation sicher erscheinen. Dazu kommen
als innere Ursachen wahrscheinlich not h Erbanlagen,
alkalische Nahrung und Einatmung von Arsenstaub. Die
Erkennung der Ursachen ermglicht weitgehende Ver
htungsmanahmen, wie sie bereits seit einiger Zeit ein-
loitet wurden.
M .u-eh (Berlin).
111.9. Experimentelle Untersuchungen rnr Frage de*
Schneeberger Lungenkrebses. Von H. R. B o h n e rt , (Path.
Inst., Univ. I/pzig.) Z. Krebsfotsch. 47. 209 (1938).
Nach einer Besprechung der Literatur iit-r die Ursache
des Schneeberger Lungenkrebses wird ber Tierversuche
in den Schncebergcr Gruben berichtet. Die Tierversuche
wurden an 47 Musen vorgenommen, die lngere Zeit in
der Nho der Bergarbeiter am Wcrkplatz unter Tage aul
gestellt waren. Bei einem Teil der ausgesetzten Tiere war
es mglich, bsartige Geschwlste tu erzeugen; daraus
wird geschlossen, da neben Steinstaub tun! Arsen noch
ein dritter wesentlicher krebserzeugender Faktor vorhan
den sein mu, der wahrscheinlich ivt P.*die.mgoh.5.U der
Luft, vielleicht auch des Wassers oder d*s Gesteins zu
suohen ist. Zum Schlu wird die Frese aufgeworfen, ob
der Schneobcrger Lungenkrebs wirklich ein Carclnom lat
oder ob er zu der Gruppo der Sarkome gret hnet werden
mu.
He best re it (Berlin).
111.9. Der Chromat-Lungenkrebs. Von \V, A lw eus
und W. Jo n a s. (Stdt. Abt. f. Inn. Kranke, Frankfurt
a. M. u. Ffm./Griesheim.) Aota un. Internat, contra Canc.
(Paris) 8, 103 (1938).
,, ,,
Bericht ber die in der letzten Zeit fest gestellten Flle
von Lungenkrebs bei Chromatarbeitern, die zumeist
schon lngst aus den Betrieben ausgeachieden waren, wo
also mit einer sehr langen (etwa 30 Jahre) Latenzzeit
gerechnet werden mu. Die chemische Untersuchung bat eino deutliche Speicherung von Chromaten im Lungen-
gewebo fcstgcstcllt. Es liegt bei diesen Fllen ein besondere
stark exponierender Faktor in der chronin In n Schdigung
des Nascn-Rachenraumcs (fast alle Leute butten Septum
perforationen) durch den Dauerreiz der t Imunate t>der
anderer industrieller Erzeugungsprodukte vor. Klinisch
lag dementsprechend immer eine Vergrerung der Hilus-
drsen vor. Bei der Bekmpfung de# Chromatlungen
krebses steht dio Prophylaxe an erster Stelle. Sponholz (Hamburg).*
111.9. Lungenkrebs und Beruf. Von K oelseh. Aet*
Un. intemat. contra Canc. (Paris) 8, 243 (1938).
Dio Staubinhalation allein kann, trotz der von anatomi
scher Seite (Sohm orl) angenommenen Mglichkeit, prak
tisch nicht als oino bedeutsame Ursache des Lungen-
caroinoms anerkannt worden. Einmalige akute und
ohronischo Einwirkungen von Reizstoffen (Kureindnslrie)
und Kampfgasen mgen in seltenen Einn 'fllen einmal
zu einem Bronchialkrebs gefhrt haben, l<*ch drfen diese
Beobachtungen nicht verallgemeinert werden. Die Lungen-
carcinomanflligkeit der Asbestarbeiter (insgesamt bis
heute 12 Flle) mu noch durch weitere Untersuchungen
Illi, 9. Klinische Betrachtung *nr Frage Ics Beruf*- geklrt werden. Die Chromatarbciter sind zweifellos durch
krebse* tief A*bc*tarhclter. Von E. H ornig. (Sannt. Lungenkrebs spezifisch gefhrdet. Die Frage der Tecr-
Iteidehau*-Jesteburg, Lneburger Heide.) Z. Krebsforseh. sehdigung und die damit zusammenhngende Fra,./ der
47. 2HI (1938).
TahakrauchWirkung sind noch nicht spruchreif. Bei ter
Aufbereitung von Niokclerzon wurden in England 14 FsJJe
K wird ein Fall von Lungenoaroinom beschrieben, U'r von Lungenkrebs und 10 Flle von Krebs der Nasen-
ich auf den Boden einer Asbestoso entwickelt ha. Die
F eb ru ar 1940
Referate.
V nebenhhlon beobachtet. Fr den Lungenkrebs der Berg
arbeiter von Joachimstal und Schneeberg ist die Ein
Tnoxyd Die bei diesen Arbeitern beobachteten Tumoren waren alle ln der Ethmoidalgegend. Nur 1 Fall von Car*
Wirkung von Radiuraeraanation die Ursache. Die pro ouiomen de Naaopharynx wurde gesehen. Kein Larynx-
phylaktischen Manahmen werden kur* besprochen.
carclnom. Ee wurde auerdem erwhnt, da das Alter der
i. 1T1T1T,9n. nDer .Beruf.skrebs dHeraAa Hsbeerst(aKrbelinte-rH. oVheonnlMind.N).0o0rd. sEcrhknraitntlkictehne,TdoidecsDalatuererdhenrlicGhekfeiht rhdaurnteg munitddedmasSdchunreceh
I
I
?47,a, n2"8o8
(1938).
In8,;, Hannover.) Z. Krebsforech. beiger Lungenkrebs und dem Blasenkrebs der Anilin
| Die bisher bekannt gewordenen Lungenkrebse bei Asbest* tfuarnbgendaersbeAitreser.nsEwntusprdreenchveonrdgeenonmdemreunn,geunndmmit aAnunssicmhmalt
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1 aalrsboEirtegmebnwiserzduesnamimmeeinngzeesltneeinlt:bDeseprroKchreebns. bHeiieArasubseswtoirsde an, da in der Zukunft die oben erwhnten Erkrankungen
der Lungen tritt unabhngig vom Lebensalter nach etwa aufhren werden.
S c h u g t (New York).00
k.
18 Jahren auf, wenn mehrere Jahre im Asbeststaub ge AcItIaI, U9.n. Dinetrerbnearut.fliccohntrLa uCngaennok. re(Pbsa.risV)on3, L2.53T e(1le93k8y).. fil
z
arbeitet wurde, ln den bisher bekannten F&llen befand Sehr ausfhrliche und kritische Arbeit ber die beruf- I]
sich der Krebs in der berwiegenden Mehrzahl im Unter* hohen Schdigungen, dio zum Lungoncarcinotn fhren I
lap|>en und war ein Plattenepithelcarcinom mit Verhor nung. Welche Eigenschaften des Ashrats die Geschwulst
knnen. Die Geschichte der Gewerbepathologie lehrt, wie vf
verursachen, ist unbekannt. Nach diesen Beobachtungen gseehrndsiecrht hdaiet, Ddiaagndoosret,stwelolumnganinfrdehnerleLtuztnegnenJtauhbrezrekhunlotesne
emrukandnitesewrerKdreenb, s daelns niieersufsbleedidaernf dheierrfAsrbensitcahrtbesioterseahnr annahm, heute Silikosen gefunden werden und dort,
des Beweises, daB ein Krebs berhaupt nach dem Stand wo man frher das Vorkommen von Lungenkrebs in Ab
unseres Wissens mglich ist, sondern vielmehr des Nach rede gestellt hat (Jooehimstal), heute nachgewiesen wurde,
weises, daU es sich praktisch in typischer Form gengend
da ungefhr '/ der Bergleute an Lungenkrebs sterben. Verf. mahnt zur Skepsis gegen die Behauptung von der
oft wiederholt.
H e b e s tro it (Berlin).
111,9. Growthsof the respiratory tract. (I'rellm. notier.)
Zunahme des Lungenkrebses. Kritische Wrdigung der zahlreichen Untersuchungen ber Silikose und Krebs
(Geschwlste der Atemwege.) Von A. J. Amor. (Middlesex fhrt zu dem Ergebnis, da ,,nirgends ein Hinweis auf
Hosp., ixmdon.) (Frankfurt a. M., Kit/.g. v. 2(1.--30. IX. besonders hufiges Zusammenvorkommen von Lungen
193H.) Ber. 8. internst. Kongr. f. Unfallracd. u. Berufs, krankh. 2. 941 (1939),
krebs nnd schwerer Staublunge sich findet, also nichts,
Stellen des Atemapparates sind besonders empfindlich was darauf hinweisen wrde, da Staublunge eine Pr*.
fr die Einwirkung eingeatmeter Dampfe und Staub: Disposition fr den Krebs schafft". Wenn auch theoretisch
1. Mittlere Musehel, das vordere Ende; 2. der diesem
die Mglichkeit gegeben ist. da aus einer dureh Staub induration hervorgerttfonon Narbe in der Bronehiatsohleim-
I
gegenberliegende Septumteil; 3. Naaopharynx; 4. Kehl haut sich ein Krebs entwickeln kann, in praxi gibt weder
kpf; 5. Carina und der Eingang zu den ilauptbroncliicn. die Staublunge im allgemeinen noch die Silikose im be
Di Schleimhaut der Atemwege wird durch Staub und sonderen eine Grundlage fr die Entstehung von Lungen
Dftmnfe des Chlors und des Schwefeldioxyds hufig gereizt. krebs ah. Dagegen ist es im hchsten Grade wahrschein
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Dieso Substanzen rufen chronisch-entzndliche Verftnde- enreinome): Vielleicht wirkt der Asbeststaub rein mecha
rungen, Ulcernt innen und Perforationen am Septum her nisch reizend, im Gegensatz zum chemisch wirkenden
vor. Die Perforation ist zu finden gewhnlich an der bevor- Quarzstauh, Auch der Ohromntstauh scheint das E nt
f szpnigetletneiSnteolRleo(l*l,eoablesnNtior.lo2g)i.scJheedrerFdaiketsoerr ebrewi dhenr tEenntSwtoicfkfe astnedheernervOonrgaLnuenagneznukrreegbesn.unEdinvaitemlleuincghtvaounchGevnoenratKorregbass
lung von Geschwlsten des Atcmapparates. In der Litera (enthlt 0,7% Teerdmpfe) hat in Japan ln mehreren
tur werden 2 Arten von Berufskrobson der Lungen be Fllen zu Lungenkrebs gefhrt. Die Zahl der Beobachtun
schrieben: 1. Die Tumoren der Sehnrcberger Bergleute. gen ist noch zu gering, um Schlsse zu erlauben. So hufig
Das Erz dieser Werke enthlt Silber, Nickel, Kobalt, Hautkrebs bei Arbeitern gefunden wurde, die Teerstaub.
Wismut, Arsen sowie Radium, das die Luft hochgradig IVebstaub und Teerdmpfen ausgesetzt waren, so sind
radioaktiv macht. Arsen ist als krebserzeugendes Agens doch bisher noch keine Lungencarcinome bei solchen Ar-
bekannt. Experimentell konnte mit Kaliumarsenid Car- beitem gefunden worden. Die Auspuffgase der Kraft
oinom erzeugt werden. Von manchen Autoren wird das wagen enthalten keinen Stoff, von dem bis jetzt bewiesen
Radium als die krebserzeugende Substanz angeschuldigt. wurde, da er Krebsentstehung begnstige. Einzel-
2. Die andere Gruppe von Arbeitern, bei denen bsartige bcobachtungen her Lungenkrebs in Arsen-, Nickel- und
Geschwlste der Lungen angetroffen werden, ist bei der Eiscnoxydbetrieben regen zu weiteren Untersuchungen an.
Handhabung, besonders der Reinigung von Chromaten. erlauben aber bisher keino Schlufolgerungen. Sicher ist
Die in dieser Arbeit besonders bercksichtigten Tumoren dagegen die krebserzeugende Wirkung radioaktiver Sub
sind die, dio sich bei Arbeitern fanden, die bei der Her stanzen, vor allem der Radiumemanation (Kohnoebcrg,
stellung von Kupfcrsulfat und der Veredelung von Nickel Joachimstal). Stets ist jahre-, meist jahrzehntelange
beschftigt wurden. Das Er* enthalt: Kupfer, Nickel, Einwirkung dieser Schdigung notwendig, ehe es zur E nt
Kobalt, Schwefel und Edelmetalle der Platingruppe, Das stehung von Lungenkrebs kommt, der sich oft erst jahre
Kupfer wurde mit Arsenechwcfclsure extrahiert. In den lang nach Aufhren der unmittelbaren Schdigung ent
metallischen Rckstnden wurde Areen bis zu 4% nach wickelt. Immer entsteht ein echter Krebs, Frhere Mit
gewiesen. Der Rckstand, der auBerdem auch Kupfer teilungen von Lymphosarkomfllen halten einer strengen
enthielt, wurde nun gemahlen und calciniert. Der ent Kritik nicht mehr stand. Die histologischen Formen sind
stehende Staub enthielt Areen als Kupferareenid, das sehr verschieden, auffallend oft entstehen in der Lunge
natrlich dauernd eingeatmrt wurde, In der Luft waren 2 Krebsherde von histologisch verschiedenem Bilde.
auBerdem noch gewisse Mengen von Schwefeldioxyd und
B, H a a g e r (Kln-Hohenlind).0
TII. Allgemeiner Arbeitsschutz.
6. Belehrung und Aufklrung.
VII, 0. O Gesundheit dureh gesunde Zhne. Von J . K ie n to p f. 36 Tcxtabb. 76 S. Dresden: Verl. d. Dtsoh. Hyg.-Museums 1938. RM. 1.66.
Eine allgemeine verstndliche Aufklrangschrift ber
Zentralbl. (. Oewerbehyg. 1040,
die Bedeutung einer guten Zahnpflege und einer regel
migen zahnrztlichen Kontrolle. Bei der starken Ver
breitung von Zahnsehden in der berufsttigen Bevlke
rung ist die Aufklrung auf diesem Gebiet wichtig. Kure
werden auch die beruflichen Schdigungen der Zhne be
handelt.
H e b e s tre it (Berlin).