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Mmteas Ttmii.. , j, Hi.j i. >yrtacted by copyright in* 156 ' ilZrjt Zenlratblatt ftr,Arbeiizmediztn und Arbeitudiutz, Band 6 ' CTItM 17, U.S. Coda). senschaftliche 'purchdringung de$ gewerbeaxzt*. lichen Dienstes'ihilfite *icfa beim Vollzug desgesetzlichen Arbft(if$ihutze zum Nachteil der Aibeiter, deren .Geaujidheit Uglidi von vielfachen beruflkhen SdhSdUdikeiten bedroht i$t, aber auch zum Nachteil der-an einem wirksamen Arbeit*schutz lnteressierten Unternehmer auswirken. Die ArbeitsergebnlsZb 'und Erfahrungen soldier `In stitute kommeri'nicht zuletzt der mediziniscben Wissensdiaft zugiite. Dies ist besonders bedeutsam fur den medizjhisdienUnterridit, dessenMingel auf dem Gebiete der Arbeitsmedizin auflerordentlidi fiihlbar jedem auf dem Fadigebiet Tatigen t&glich vor Augen treten und von nicht un erheblidier Riickwirkung gerade auch im Bereichb der Berufskrankheiten-Versicherung fur den Versicherungstriger und nidit zuletzt fur den Versidierten selbst .sein miissen. Mit der weiteren technisdien und wirtschaftlidien Entwidclung unseres Landes werden immer neue Aufgaben entstehen. Die Fragen der fortschreitenden sozialen Sicherung und Wohlfahrl der Arbeitenden Werden dem gesundheitlichen Arbeitsschutz und dariiber hinaus alien Problemen der Arbeitsmedizin nodi eine besondere Bedeutung verleihen. Wir stehen zudem an einem Wendepunkt der Gesundheitspolitik, der durch die Sdilagworte .Prophylaktische Medizin* bzw. .Gesundheitsvorsorge*, .Gesundheitssidierung* und .Rehabili tation* markiert wlrd. Audi daraus ergib't sich in Zukunft eine gesteigerte 'Bedeutung arbeitsmeor zinischer Institutionen und-die Nolwendigkeit ausreichender WirkungsmdgWdikeiten derselben. Dabei wird nadi Meinungisachverstandiger Leute die Mitwirkung selbstandiger arbeitsmedizinisdier In stitute von wesentlicher Bedeutung sein. So wird nodi mehr als bisher auch dieTatigkeit derarbeitsmediziniscben Institute zur Erfullung dieser Auf gaben gewiirdigt und eingesetzt werden miissen. Mogen die Verantwortlidien vorsehen, dab hierzu dann auch die erforderlidien Voraussetzungen fur eine ausreichende Wirksamkeit der Institute geschaffen werden. In Bayern ist nadi dem sdion friiherAnerkannten in neuerer Zeit staatlidierseits Bedeutendes in der Ausstattung des gewerbearztlichen Dienstes bzw. des jetzigen Landesinstituts fur Arbeitsmedi zin geleistet worden. Gleichwohl bleiben fur die erstrebenswerte Wirksamkeit des Landesinstituts nodi manche Wiinsdie iibrig, vor allem hinsichtlich einer zureidienden Ausstattung an Arzten und sonstigem Hilfspersonal. Die weiteren staatlichen Bemuhungen um den Auf- und Ausbau des arbeitsmedizinisdieu Dien stes lassen erwarten, daB auch hierin noch weitere Verbesserungen erfolgen. So ist dann auth zu hoffen. daB der geplante Neubau mit ausreichenden Raunilidikeiten dem Institut bald zur Verfugung steht. Ansduill de* Verfi*er: Rg.-Mtd.*Dir Dr. E. ledi rtr, Mitnchen. Winzererttr. 9- Aut dem Bayer. Staatsministerium lur Arbeit und soziale Fursotqe, Miincften Die Kunststoffe und ihre arbeifsmedizinische Bedeutung; Von O. G ii n t h e r Die Kunststoffe .sind heute aus dem taglidien Leben nidit mehr wegzudenken. Wahrend der Mensch sidi friiher mit den in der Natur vorkommenden Stoffen begniigen muBte, hat die diemische Industrie in den letzten Jahrzehnten eine FUlle von Kunststoffen auf synthetischer Basis gesdiaffen, die hinsichtlidi ihrer Verwendungsmbglidikeiten die von der Natur gebotenen Stoffe oft weit iibertreffen. Wenn man die Wirtschaftszeitungen und die Fadizeitsdiriften der einschlfigigen Industrien verfolgt und die Industrie- und Gewerbeausstellungen in den letzten Jahren betraditet hat, so zeigt sich eindeutig, daB auch wir in Deutschland seit 1945 in zaher Arbeit den AnschluB an die Fabrikation der neuen Kunststoffe gefunden haben. Dabei ist es interessant zu wissen, daB Westdeutschland seit dem Jahre 1953 der zweitgroBte Kunststoffproduzent nadi den USA geworden ist. Das Gebiet der Kunststoffe ist besonders in den letz ten Jahren derartig ausgeweitet worden, daB es im Rahmen einer kurzen Abhandlung iiber diese und ihre arbeitsmedizinische Bedeutung zu weit gehen wiirdc, alle derartigen Stoffe zu erfassen. Es ist daher erne Beschrankung auf gewlsse chemisdv verwandte Gruppen ) Hetrn Prof. Dr. F. Ko e 1 s ch zum 80. Geburtstag gewidmet. unumganglidi notwendig. Audi die chemisdien Grundlagen der Kunststoffe konnen hier nur gestreift, die Zwischenprodukte bei der Hersteliung nur soweit als notwendig angefuhrt und chemisdie Formeln in vereinfaditer Form nur dann herausgestellt werden, wenn es zum Verstandnis unbedingt notwendig erscheint. Es erweist sich als zweckmaBig, bei der Besprechung der Kunststoffe ein gewisses Schema einzuhalten, das in den einschlagigen chemisdien und tedinologisdien Fachbiichern immer wiederkehrt. Die Herstellerfirmen belegen die Kunststoffe mit Handelsnamen, die auch hieT kurz genannt werden solley Den folgenden Ausfiihrungen soil noth einmal vorangestellt werden, daB die heutigen Kunst stoffe, wie bereits erwahnt, keinesfalls mehr als Ersatzstoffe zu bezeichnen sind. Die in planmaBiger Forschung hergestellten Kunststoffe sind Produkte, die in der Mehrzahl Eigenschaften besitzen, wie sie bei den Naturprodukten, insbesondere auch ohne technisdie Veredlung, nidit zu finden sind. Zuerst sollen die modifizierten Naturstoffe besprochen werden, wobei Naturkaulschuk, Zellulose, tierische und pflanzliche EiweiBstoffe sowje Harze, Kolophonium und Trockenol durdi chemische Umsetzungen zu sogenannten Kunststoffen umgewandelt, sozusagen veredelt werden. /* -.r fcVL ' r ' Gtlnfhef,D/e Ku/usfo//e undJftr a/bCTfcnecUzinudie Bedeu/uny -* V ;' Aui dem Naturkautschok, dem>4aa Isopren- Tedtnik und. .Wirtsdiaft finden. Von Kalk und M01*^ (--' '-- . Kohie ausgehtnd fiber Carbid und AcetyW '. ;-jrt CH,, , t ' ' \ kommt man bei der Synthese durdi verschi^den- zugrunda liegt, kann man durch lsomtrUfemng, durdi artige diemitdie Umsetzungen zu den Polyvinyl- Oxydatlon, durch Chlorierung und durdrAnlagerung von S&ure sowie durch. die Elniiihrungycm FOUstoffen Kunststoffe herstellen. Pia chemuchen Umsetzungen weisen hier sdion auf die Einwirkungimbglichkeiten von Siuxe und Sauredimpfen sowie von Chlor hin. produkten wie Polyvinylalkohol, -ather, -chlorid, -carbazoi; -acetat, Polymethylacrylsauremetbylesterp, Polydiloropren und Polybutadien. . Soweit Hinweise auf Eiriwirkungsmoglidikeiten Diate Einwixkungen auf den merndilicben Kfirper ilnd bekannt geworden sind, sollen aus diesen Poly- $o allgemein bekannt, dad hier nicht njiher. darauf em- vinylprodukten einige herausgegriffen werden, gegangcd werden rauB. Die fertigenKunilprodukte die* ter Art bloten in ihrer Weiteiverarbeltfibg kerae baton- ' Der Poly.eipylalkohol aus Vinylalkohol. deren geaundheitlidien Gefahrdungen.1' Aua der FQlla der Handelsnamen toll hier herausgegrlffen werden: ch,-ch OH -. : Cyctokautsdiuk durdi Isomerisierung -- Thermo- bekannt unter dem Handelsnamen Polyviol, wird als prene^-paydierter Kautschuk -- Rubbone, Chiorkeu- Tbermoplast verwendet. Es lassen sidi aus dietem Ma- ttchuki--Pergut, Alloprene und KautschukhydTOdiloriU -- Pliofilm. 1 'K- Zellelote -- (C,H,,0,) x -t. wlfd-durdi Lbsen, terial z. B. Sdiiirzen, Handschuhe und dergleichen her stellen. Bei der Fabrikation ist es mehrfach U,.Keixwirkungen der .Haut gekommen. durch Vereitern und Verathem towie durdi Einfiihrung von Metalltalzen zu Kunststoffen umgewandelt. Es . tind hier bekannt: die regenerierte Zellufose ait Kunst-' teide, des Zelluloteacetat und ZelluloSdnltrat alt Zel*. - Ion oderZelluloid, die Ather der Zellulote alt Meth^U rellulosen fur Lackrohttoife und das unter Zufiigung von FiUlsloffen hergeslellte Vulkanfiber. Geidhrdungen bei dieien Fabrikationen liegen in der Moglichkeit der Verltznngen durch Laugen, Einwirkungen durdi Sdiwe- ielkohlenatoff, Sdiwefelwasserttoff, EstigsSure, Essigsaureanhydrid und dgl. Die Hersteliungsverfahren sind Vom Polyvinylither aus Vinylather' ch,ch OCH,CH, . mit dem Handelsnamen Igevin, verwendet als Thermo- plast und Klebstoff, sind gesundheitssdiadigendeElgen- sdiaften nicht bekannt. Polyvinylchlorid und Mischpolymerisate aus Vinylchlorid . ' CH, = CH Cl schon lange Jahre bekannt, 10 daJl die Einwirkungen bekannt unter dem Handelsnamen Igelit -- Mipolam, von dilemisdien Stoffen durdi entsprechende VorsduiftsmaBnahmen bei der Fabrikation, wie Abkapselung der Apparate, Abtaugungen usw: weitgehend wird vielseitig verwendet zur HerstellunjJvon' Gebraudisyegenslanden, Sdiurzeti, Regenhauten. Je nadi Zusatz von Weichmadiern konnen auch Weich-Igelite vermladan werden konnen. In der Kunatseide-Fabrl* kation treten mandimal noch die bekannten Augenertchelnungen auf. Dai leicht brennbare Zelluloid ivird heute vielfadi durch Zellon ersetzt, weldiet aus Acetatzellulote unter hergestellt werden. Es sei bier auf die friiher vorgekommenen Gesundheitsstorungen durdi Einwirkung von Weidiigeliten hingewiesen, bei denen Trikresylphosphat als Weidimadier verwendet wurde, das in seiner Orthoverbindung sehr giftig ist. Die Wirkung Zusatx det Gelatinierungsmittels Trikreaylphosphat (CHjC.HthPO, hergestellt wird. Auf die letztgenannte diemiscbe Verbindung wird nodi sp4ter cingegangen warden, weil sie gewerbemedizinisdi wegen der Giftigkeit ihrer Orthoverbmdung von Bedeutung ist. des Trikresylphosphats soli bei den Weichmadiern naher besprodien werden. Die genanntenSdiSdigungen treten bei Verwendung vonpbtbalatweidimadierp nidit mehr auf. J4 Polyvinylcarba'zol aus Vinylcarbazol, be Sehr bekannt sind die aus tierisdien und pflanzli- kannt unter dem Namen Luvikan, vielfadi als TherdienEiweiBstoffen durdi FormalinhSttung hergestellten moplast verwendet, ist dadurdi bemerkenswert, daB Kunststoffe wie Kunsthorn,Galalith Oder La nital. Die Hautreizungen an unbededcten Korperstellae, die Auganbindehauireizungen und die Einwirkung auf die oberen Luftwege durch Formaldehyd sind be kannt. ekzematisdie Ersdieinungen ausgelost werden konnen. Polyvinylacetal aus Vmylacetat CH. = CH OOCH, Endlidi werden Kolophoniumharze und trodcene Die durch Salzbildung, Veresterung, Oxydation und Einbau von Phenolen zu Kunststoffen umgewandelt. Sie finden vielfach unter dem Namen ,AlbertoI" und .Bedkacit* als Ladcrohstofle Anwendung. Gewerbe- Handelsname. Mowiiith Oder Vinnapas, ebenfalls ein Thermoplast. kann dann Hauterscheinungen verursadien, wenn reizende Weidimadier Oder Harter ver wendet werden und die Verbindung diemisdi nicht voll ausreagiert ist.-; hygienisdi sind sie nidit von besondcrer Bedeutung. Es sollen nunmehr die echten Kunststoffe besprochen werden, die auf synthelisdiem Wege durch Polymerisation und Kondensation herge stellt werden. Ausgangsstoffe fur diese Kunststoffe Polymethylacrylsauremethylester aus .Aceton iiber Methylacrylsaureester findet unter dem Handelsnamen Plexiglas vielseitige Verwendung. In diesem Zusammenhang ist das Acrylmtril als Zwisdienprodukt gewerbehygienisch sehr beachlenswert. Die Herstellung des Acryinitrils weitetsich immer mehr sind Kalk. Kohle, Sauerstoff und Stickstoff, ferner im Kradgverfahren behandeltes Erdbl, Alkohol und Wassergas. Es ergibt sidt hier cine Ffille von Kunststoffen, und es ist erstaunlidi, welchen Auf- aus. weil es audi bei der Herstellung anderer Kunst stoffe Verwendung findet, so z. B. des synthetisdven Bunagummis. Das Acrylnitril (CH,=CH--C=N) kann erst bei gefahrlidier Konzentration mit dem Gerudissinn wahrgenommen werden. Die Giftwirkung beruht sdiwung die organisdie Synthese gerade auf die- wahrsdieinlidi auf einer dtrekten Einwirkung des tem Gebiete genommen hat. Die Zwisdienpro-7 ` dukte bei der Herstellung sind so zahlreich, dafl AcrylnitrilmolekOls, moglldierweise aber auch auf einer Abspaltung von Cyan im Organismus. Die Ver- giftungsersdiemungen sind ahnhdi der Blausaurever- es einer getrennten Abhandlung bediirfte, alle giftung. Am hiiufigsten treten Vergiftungen durdi In vom gewerbehygienisdien Standpunkt aus zu besprechen. In erster Linie sollen die Endprodukte naher beleuditet werden, die als Kunststoffe die umfangreidiste Verwendung in alien Zweigen der halation von klemen, mit dem Geruchssinn nidit mehr wahrnehmbaren Mengen auf. Bei der Verwendung des Acrx^iitrils, unter der Bezeidinung Ventox als insektentotendes Mittel, muO ein starkriedtender Warnungsstoff beigegeben werden. UCG WQ3187Q /s * - X ' v ; s>*yfV'1 H-s/frlf ' *t *rx *>. - ^:V'.-;-,v, v '41 'I-- . km,.fv-s 'jff i.. 'V' fvT^SfK'L ?$*. ii'rt- ';~v. ftp If; t'V.ffif . if. 'M: - V -v . V|r*" , -* f*K- . Tu-T-V^ , _Vi,'j 1 **`_f-.'V* !J '* '4Ui( ' '-`ii rv.;. n .V: Ti1 158 Zentralbldwldr ArboitzmedizJn und Arbeitstdiutz, Band 6 Im Tierversotii wurde durdi Acrylnitril Reizung der . praktisch keine giftigeit Wirkungen bekannt, lediglidi Schleimhiute. Anoxyhamie, vermehrte Ausscbfidung Reizung der SdUeimhiute bei iiingerem Arbeiten mit von Thiocyanat in Urin und Tod durdi Almungilih- diesen Stoffen. ' ' mung beobaditet. P o! y cjh Ms rtxp r e n ist ein Kunstkaufsdiuk/'he- kannt unter denTNamen Neopren, Buna uiw. Zum Ver- stSndnii' sei angefhhrt, daB aua Chlorbutadien Poly- chloroprene emd aui Butadien Polybutadien entwickelt werdeni aua letztoren wurden durdi Umstzung''mit Styrol (Vinylbtnzol) Buna S und mit Acrylnitril Per- bunan gewonnen1,. ~ ' ` ' Da* Chloropron Ferner sind zu erwitrheiii'H a r n $ t o f f und T h i o harnstoffharz (Carbamidharz). Diese Stoffe sind neben ihren bekannteu.Verwendungsarten Besdileuniger bei der Vulkanisatlon. Sie reizen den Respirationstrakt und die HaiiL* Die dilorierten Naphthaline und D i p h e n y 1 e haben in den letzen Jabrvn als Kunstharze unter der Bezeidinung Perna in der Elektro-lndustrie Bedeutung erlangt, Je mehr Chloratome in diese Verbindungen iChlorbutadien, CH"C--CH--CHt). eingefutnt werden, um so mebr nimmt die Giltigkeit 1 x- .ci zu. Am gefahrlidisten sind die Penta- und Hexadhlor- hat xu Vergiftungen geluhrt, Bel Inhalation groBerer Mongen komnit e* zu narkotisdien Wirkungen mit Atemlahmung. Bei den in der Chioropren-Destillation Besdiaftigten kommt e* haufig zu aulfallender Mudigkeit, zu einem eusgesprochenen Druckgeftihl in der Brustgegend, vor- allem unter dem Brustbein in der Luftrohrengegend. verbunden mit Atemnot und Harz- verbindungen. Die beim Erhitzen, z. B. Loten, von damit lsolierten elektrisdien Drahten freiwerdenden Dampie sind auBerordentlidi giftig. Die geiahrdeten Betriebe mussen sehr gute Abziige anlegen. Die Giftwirkung betrifft nach amerikanischen Quellen vor allem die Leberzellen, es'sind schwere Gelbsucht und akuie gelbe Leberatrophie beschneben. klopfem typisdi ist audi eine auffallende Reizbarkeit. Die Plastikgewebe aus Polyamiden haben be- Bei den Arbeiten in der Polymerisationsabteilung kann Kopfhaarausfall eintreten, (riihetten* etnen Monat nadi Beginn de* Kontakt* mit Chloropren. Bei Herausnahme aus dem Betrieb wadisen die Kopfhaare wieder nach. senders in der Textilindustrie Eingang gefunden, und hier wieder vor allem in der Wascheindustrie und in der Strumpffabrikation. Zu den Polyamiden Nunmehi soil' eine Gruppe von Kunststoffen gehort das in Deutschland zuerst hergestellte Per- nodi kurz gestreift werden, die aus Kohle, uber ion und das in Amerika zuerst entwickelte Nylon. deren Verkokung, gewonnen werdfn. W&hrend Perlon zum groBten Teil in der Strumpf- Zu diesen Stolien gehdrl da* Anilinharz aus labrikation Verwendung findet, wird Nylon mehr Anilin (C,H,NH(), genannt Iganil, das zu PreBmassen und Hartpapier verwendet wird. Bei den Arbeiten mit Anilin sind die allgemeinen SidierheitsmaBnahmen zu beaditeni'die Einwirkungen von Anilin aui den mensch- in der Wdsdieindustrie als Seidenersatz verarbeitet. Aus den beiden Polyamiden Perlon und Nylon lessen sidi heute feinere Gewebe mit guten Qua-' lidien Korper diirfen ala bekannt vorausgesetzt werden. lithten herstellen als .fitiher. Die Textilien aus Da* Poly'sVyTol diesen diemisdien Stoffen verlieren nur sdiwer " ...... (CH.-CH) * -\'i` ` C.H. audl Trolitul genannt, ist von keiner besonderen To- xizitat, wie im Tierversudi (estgestelit werden konnte. Bei der Darstellung von Styrol (Vinylbenzol) ist be- sondere Vorsidtt am Platze, da das als Katalysator verwendete Aluminiumdilorid bzw. -hydroxyd stark atzend wirken kann. Das P o 1 y 81 h y 1 e n p o 1 y * u If i d V (CH,--CH,--S--S--) V.. S--S :. ihre Form, knittern nidit, sind leicht waschbar und trodenen leichtj In gewerbehygienischer Hinsicht ist hier zu sagen, daB es bei der Verarbeitung der auBerst stabilen und festen Fasem in Strumpffabriken zu mechanisdien Schadigungen der Fingerkuppen und Handinnenflachen bei Kettlerinnen und Formennnen kommen kann, wobei nidit selten Sekundarinfektionen zu beobachten sind. So muBte z. B. bei einer Kettlerin eine entsdiadigungspfliditige Berufskrankheit anerkannt werden, weil nach Verlauf und wiederholter Ruddalligkeit mit deni Handelnamen Thiokol, Perduren, ist ein bl- sowie dem Ausiall der Hauttestungen Perlon als beruf- fester Kunslkautsdiuk, der zum Impragmeren von liche Noxe nachgewiesen wurde. In diesem Zusammen- Kunstleder verwendet wird. Es kann bei der Einwir- hang sei nodi erwahnt, daB bei dieser Kettlerin audi kung von HautsdiweiB zu Hautreizungen kommen. eine Uberempfindlidikeit gegen reme Seide vorlag, Die Phenol* und Kresolharze, genannt Ba- Nachdem Hauttestungen mit Kunstseide keinen Hin- kelite, Albertite, Resinole, werden ais hartbare Kunst- weis aui eine Uberempfindlidikeit ergaben, konnte harze und PreBmassen verwendet. Es wurde uber Haut diese hodiqualihzterte Kraft weiterhin in lhrem Beruf reizungen durdi Kunstharzlosungen aui der Basis von bei Bearbeitung von Kunstseiden (Viscosekunstseide- Formaldehyd, Phenol- und Kresolkondensationsproduk- Acetatkunstseide) arbeiten. Im Gebiete des Staatl. ten berichtet, insbesondere handelt es sidi hier um die Gewerbearztes in Bayern konnte weiterhin ein Fall der Uberemphndiidikett gegenuber Formaldehyd. Diellaut- Uberempfindlidieit gegenuber Nylon festgestellt wer entziindungen gehen mit starkem Juckreiz einher, den. Es zeigten sidi Rouingen der Haut, soweit sie vom dauem oft lang en und neigen zu Riickfailen. Es kom Strumpf bededet waren. Die Hautersdieinungen durdi men auch Reizungen der Sdileimh&ute der Nase, der Perlon und Nylon gingen aber jeweils zurudt, wenn oberen und tieferen Luftwege vor. Es IBBt sich der die schddigende Noxe entfernt wurde. Die Hautreizun groBte Teil der Reizungen beim Einbringen des oft gen, als Nylondermatitis bezeidinet, beobachtete man feinen Gutes vermeiden, wenn keine Staubentwicklung nadl dem Tragen von Nylonstrumpfen zuerst in Ann- stattfindet. Irgendweldie AbsaugungsmaBnahmen sind nka. Dabei stellte sidi heraus, daB die ungefarbte aber wegen der Leichtigkeit des Trockengutes nidit am Nylonfaser nur in den seltenen Fallen auslosende Ur- Platze. Es muB also darauf gesehen werden, daB vor sadie der Dermatitiden ist. Es wurde daher audi ge- allem bei der Kunstharzfabrikation der Phenolform- pruft, ob nidit die Farben der Nylongewebe ais ausiosenc aldehyd-Reihe Ummantelungen an Masdiinen ange- geiten mussen. Dabei warden tatsadilich einige Farben bracht werden ubd zoitweise audi Masken getragen werden. Vor allem ist darauf zu achten, daB gut ausgehcirtete, d h themisdi gut abgebundene Kunstharzmassen verarbnitet werden, die nidit iibersdiussiges Formaldehyd abgebem P h t h a 1 a t h a r z Oder Maleinharz wird als Lackrohstoff veTwendet. Zwisdienprodukte sindPhthalsaure-Anhydrid Uber Athanol, Pentaerythrit. Hier sind als auslosend erkannt, es zeigte sidi z B., daB schwarze Nylonsodcen, die nach der Farbung offenbar nidit geniigend ausgespiilt waren, die Hautreizung verursachten. Nach den Unter'sudiungen kann also gesagt -war den, daB die Polyamide Nylon und Perlon ais gut hautvertriglidi bezeidinet werden mussen, dagegen konnen allerdings C-hemikalien, die zur Ausrustung dieser Kunststoffe dienen Oder audi sonst mit ihnen in Beruh- i me 031871 ' 'W Gunther. Die KUrutitalte und ihre arbeitsmedizJaleche Bedeutung 159 --ytr--- rung gebra*t werden, Hautreaktionen tMaloaenj So ist Produkte und-auch plastische Massen, die?, sich r B. dai Tragen Ton PerIonharnetzeivbl,yerC7endung"* von resortinhaltigen HearwSssern zu yenhelden. Au nldit gendgeod *emi* auireagieftk. Nylon* Oder Perlonprodukte kfinneri zu Hautrea^rfonen ffihren. Nylon* und PerlonUden werden Z.B. audiln der Chi. rurgie verwendet; Perlonnetze heilenhei Bau*brO*en got ein. Untersu*ungen hafaen blslanygezeigt, daB Mens* und Tier in gleicher Weise,,euf den kdrper* Iremden StofI antworten, indem eln gleiCbea zellarmes Bindegewebe die Polyamidimplantation umschlieBt und na* den Ergebnlssen der Untersuduing kerne erhdhte Krebsgefehr bet der Verwendung der Polyamide, ins* beiondere vom Typ Supraroid beitehb Neue Untersudmngin baben jedoch gezeigt, dad FOiVamidstiube (Caprolactam) bei Einbriagen in die'Beuchhdfcle dort ' ein Premdkbrper-Granulationsgewebe bervorrufen, das nadb Monaten in cine kisige Nekr-oseUbergeht, mit - Kalkektlagerungen venehen ist, von elner derben Kap* durdi biologbche Vertraglichkeit auszelchneli.'* Es wtlrda hier su weit ftihren, die *emil*_':Syn- these dieser Kuttststoffe naher auszufiibren, es soli aber darauf hingewiesen werden, daB es bei den'Methy- llerungen dUrdf'Chlormethyl zu Flussigkeiteti,' den Silanen; komfliti'dle Chlor abgeben und reizend auf die Sdileimh&ute dhr oberen und tieferen Luftwege Wirken. Die Einwlrknhg -von Methyl*lorid, das auch In. der KBlteindustri* vielfa* gebrau*t wird, ma*t si* in lokalen Reizwirkungen und narkotis*en Erscheinungen bemerkber. Wlr sehen also, daB es im Laufeder Fabrikation zu gesundheltss*adli*en EinwirkUngen kommen kann. ,Vm diesen zu begegnen, mussen die Apparaturen. dl*t gehalten werden; gegen plblzli* eintretende Undi*tigkeiten der Apparaturen milsten Gasmasken bereitgestellt werdenj Die Silicona selbst sind eine Klasse von Kunst sel umgeben ist und an das Gesdiehen bcl Tuberkulose stoffen ohne besondere Toxizitat. Mit diesen) Stoff erlnnert, Zlal weiterer Untersudiuiigrwi/.wird es sein, wurden in Amerika und auch in Deutschland Ex lestsuaielien, wie das Lungengewebe auf die Einbrin- gungvonPolyamidstSuben reagiert.Diete heuestenllntersudtungen zeigen do*, daB bcl Umg any mlt Kunst- periments an Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen vorgenommen. Durch Einverleibung yon Si (offen der Polyamidreihe, und zwar in 5taubform, Vor* licon durdi "Fattening oder Einbringenl-unter kht am Platze ist. .. . die Haut und in das Baudifell sowie durdi'das Eine Gruppe von Kunststoffen, welche in letzter Zeit eine besonders groBe Anwendung gefunden hat, 1st die der P o ly u r e t h a ne. Die Grundstoffe dieser Kunststoffe sind die Di- bzw. Polyisocyane, die mit Polyester in Gegenwart von Ka* talysatOfen die Polyurethane ergeben. Die Dloder Polyisozyane werden als Desmodure und die Polyester als Desmophene ;bezeidmet. W6hrend die Endprodukte, also die Polyurethane und die Desmophentypen harmlos sind, besitzen die Desmodure, soweit sie fliichtig sind, toxische Eigensdiaften im Sinne von Reizstoffen auf die Atem-und Magensdileimhaute. Es'k'ommt nach einer Intervallszeit zu sehr sdvweron Bronchitiden und Bronchopneumonien sowie in der Folgezeit zu edht asthmatischen Zustanden. Da die Iso* zyanate zunehmend audi bei der HeVstellung von Polyurethanlacken verwendet wercfen, so ist beim Spritzleckieren und Anstreichen mit solchen Lakken grofie Vorsidit geboten. Ahnliche AVirkungen konnen sich auch bei der Herstellung des Schaumstoffes Moltopren einstellen, wobei es bei der Zu* sammengabe von Desmodur und Desmophen durdi Reaktionswarme zu einer Verdampfung des Desmodurkommen kann. Aus der Reihd dieser Kunst stoffe sei noch das Vulkullan, ein hartgummiihnlicher Stoff, sowie der Kleber Polysial erwahnt. Die Silicone sind eine vollig fleue Kunststoffgruppe, die urspriinglidi in den' USA zuerst entwidcelt wurden. Audi in Deutschland hat man si* der Herstellung von Siliconen sehr angenommen, die immer mehr fur die Praxis'Wegen ihrer vielfachen Verwendbarkeit in Industrie, Pharmazie und'Medizin Bedeutung gewinnen. Die Sili cone, wissensdiaftlidi gesprodien Qrganopolysiloxane, sind hodimolekulare synthetische Stoffe, die aus Silicium und Sauerstoff aufgebaut sind, und deren freie Valenzen durdi organisdie Radikale wie Methyl- undMethyiphenylgruppen sowie durdi Chlor abgesattigt sind. Es entstehen aus den urspriinglidi dligen Siliconen durdi Zugabe von Fiillstoffen fettartige, harzartige und gummiartige Elntraufeln in'den Augenbindehautsadc wurden keine spezifischen Fremdkorperreaktionen und keine toxischen Nebenerscheinungen festgestellt. Wie schonjBrwahnt, liegt nur eine gewisse Gefahrdung bei der Fabrikation vor. Es liegt nicht- im Wesen einer kurzen Abhandlung, ausfiihrlt* auf die vers*ledensten Anwendungsmog- li*kciten der Silicone hinzuweisen. Die Silicone sind innerhalb eines gewissen Temperaturintervalles indif ferent (Schmiermittel), sie kdnnen als Salbengrundlage verwendet werden, ohne daB es zu Hautreizungen kommt, sie werden als Antis*aummittel verwendet und konnen als Harz in feuerbestSndigen Formen aufgetragen werden. So wird z. B. Siliconharz in Badcbrotformen eingebrannt; diese Formen konnen dann sehr olt verwendet werden. Die Silicone dienen u* als Ladcrohstoffe und als Di*tungsmaterial. Im Anschlufi an die Silicone soil noch von einem Kunststoff die Rede sein, der in einer Kette aneinandergerelht Kohlenstoff und Fluor enthilt; er wurde in Amerika unter derBezeichnungT e f i o n erstmals aufgefuhrt und hat auch den Handels- namen Fluon. Die Eigensdiaften dieses Kunst- stoffes sind sehr bemerkenswert; Er zeidinet sich, ahnlich dem Silicon, durch hohe thermische Stabi- litSt und wegen seiner Bestandigkeit bei niederen Temperaturen aus. Ferner ist er sehr chemikalien- bestandig, insbesondere gegen FluBsaure, Salpetersaure und Salzs&ure; die elektrischen Eigen- schaften werden als hervorragend geschildert. Der Kunststoff Teflon ist chemisch ein Polytetrafluor- fithylen. r; ` Im Zuge der Weiterverarbeitung, z. B. bei der Erhitzung iiber 110 Grad hinaus, kann es zur Entwidilung s*iidli*er, gasfdrmiger Produkte kommen. In Analogle zum Metalidampf- Oder GieflereiiFieber wird hier ein Polymerendampffieber bes*rieoen. Na* einem symptomfreien lnteqvall treten Zel*en von Brustbeklemmung mit HuSTenreiz ein und es kann plotzli* zu einem voriibergehenden Temperaturanstieg kommen, Beoba*tungen zeigen, daB die Bes*kftigung mit diesem Kunststoff bei hoher Temperatur s*were Reizun- gen der Luftwege sogar mit dem Bild eines Lungenodems auftreten konnen. Endlidi solien noch die sogenannten Weich- macher oder Gelatinierungsmittel kurz gestreift werden. Die Weidimacher vereini- *-Yr r 2^'' * *; ^34*; >60 j> ZenlJcUbJqiiTtr-Arbei/aflTOdizjn und Asbcituchuiz, Band : .' ;*-*. "iivK&St ''&-* * * ' : ti' *' ' ' :ViuS^f`v i :f; ":,,,` vi, ; * if: H'iffit *`'fl f I '4. . rii |: !j '!'Xf.' i M * .7/8# * , ijl* H.i'i'tV". gen sidi giit orgaiijdin Filmbildnei^gftlfls.t-|indi aditeb Die narkotidii..\Vitkung ist sehr gerinq. un0el6trm l^66genn Eneugidssenjsiy.Meljk' flusen dltf FlWjUcJaerin bestimmter Weis4,.b-, iQglldl H4fte'/'^'i(dilftidigkeU;\md Gleni-ydF**1- Filmi .(qrgkotscnp. pllmblinnet,, NitiaUallulofte, -Atttylzel1utaei^K&utidmki Hur('hnif - welttrim Slnne^rerateht'man unter Weichmaqjef*. mitleln audi StoffeJdie "elnevWare grifftg unifge* .-. Sonstige spezifisdie'WicJtuugiin kind nicht bekannt ge worden. Durch diese Ausfiihrun^dn sollte eine kurze Ubefsidit tiber diege>yert)#hygienisdie Bedeutung der Kunststoffe gegebea werden. Die Ubersicht zeigt, daB die Kunststoffe1 in ihrer Eigensdiaft als Endprodukte im bllgezrKfinen von weitgehendei schmeidigmacfcei.$ol<ihe Artenwerden z.B. mder gesundheitlidier Indifferent sind. Die gesundheit- Leder- und. Kdn$\|je<lerIndustrie. veiwendel./Die Weidunacfaar.ul'K} vLfizungzmiUeL kommtn unter lichen Gefahren ltegeru.in. erster Linie bei den Zwischenprodukten und-'mendten Beimengungen. Decknameto im^len'Hondat. Ei aollen hier einige wichtigeheTiil'igeg'rlffenVerden,'v ' `bp Die neuesten Untersudiutigtn iiber die Einwirkung vod Polyamtdstfiuben yfeisen jedodi darauf hin, T r'l It i e s y 1 p b'o s p b a t. Beim Trikresylphosphal daB audi durdi Endprodukte unter gewissen Um- Itt die Ortbo-Verbindiing gittig. Daa Trikresylphosphat st&nden krankhafte Ersdieinungen erzeugt wer hat beaonder* lni Krlege und In dec Nadnkriegixeit den kbnnen. Es ist daher die weitere Aufgabe der manchmal zu schweroa yergiftungen gefuhrt, inshetoaa dere bei VerwechsJung mit SpeiseOL Es kommt bel. die- sen Vergiftdngen.zunllchst tu akuten Magen-Darm- Reixungan, dann zd Vprwlegend motorisdien Lihmungen ira Bllde etner Polyneuritis -und aucb zu Sth&digungeb der spinalen Bahoen.'' ' ; gewerbehygienisdien und" toxikologischen For- sdiung, die Frage der Einwirkung von Kunststof- fen auf den mensdilidien'Korper naher zu klaren. , ,- .... .... `.vtt, ,: LiLetAtur Wie bereits angelflhrt, wurde der Weidimachqr 1. D' A n s , J., u. E. L a x fTaschenbudi fiir Chemiker Trikresylpbospbat bei der Modlfizierung von Igelit u. Physiker (Berlin-GSttingen-Heidelberg 1940), -- 7. verwendet, - Und e^fkara hierbei zum Beispiei beim '' Baader, E. W., Aibeitsscbutz (Berlin) 1932, H.8, -- Tragen von Sdyiuzen aus Igelit odef Sandaletten au's 3. Brieger, H.. u. W. A, Hodes, Toxicity of Dithio- Igelit zu den oben er^ihnten Kiankheit&ertcheinungen carbamates, S. 599. -- 4.cCblld, C.L., J. Pharmacy in mehr Oder weniger krassec Form. Man bat dies so Pharmacol. 1935, 793. -- 5. Fairhall, L. P., Industrial erklSrt. dad sich die Aufnahme des im Igelit beftnd- Toxicology (Baltimore 1949). -- 6. G a n z, H., u. E. M a licben Orthotrikrdsylpbosphats durdi die feudtte Haut ger, Zbl. Arbeitsmed. 4, 42 (1954). -- 7. Henglein, unter dem EinfluS yon Wasserdampf und Warme voll- zogen bat. Heute.gehbrtn derartige Vergiftungen, wie sie auch bei VetVrend'ung von lgellUchlaudien bei der Branntweindestitlallbti und beim Transport von Butter in Igelitfolien auftralen, der Vergangenbeif an, wail heute fiir solche Zwed(e Ausgleiduweicbmachervuf der Basis der Phtbals&ure zur VerfQgung stehenj -V ' F. A., GrundriB der Chemisthen Tedtnik (Weinheim u. Berlin 1949). -- 8. Hamper'dlnck. K., Arch. Gewerbepath. II, 519 (1942). ~ S.^'Koelsch, F., Lehrbudi der Gewerbehygiene u. Gewerbemedizin. 2.Aufl. (Stuttgart 1953). -- 10. K o r t h a u s, Di, Med. Klin. 48. 1543 (1949). -- 11. Kunststoff-Tasdienbuch, 10. Ausgabe (Miinthen1954). -- 12. Lachnit. V., Wien. Med. Wschr. 105, DiathyiphthaiatV audb PalaTTnol 'ge- 821 (J955). -- 13. L e f a u x,'R.| Toxicologie`desmatieres nsnnt, bat niedrige Giltigkeit und lbst kelne Erylbeme plastiques et des composes macromoieoulaires (Paris und sonstige Hautre'aktionen bus, kann aber leidit' rei- 1952). -- 14. Lehmann, K. B., u. F. F1 u r y, Toxi- zend auf Sdilelmbtutn wirken, ' kologie u. Hygiene der tedinischen Losungsmitiel (Ber ErwahnenswerV erscheint mir unter den ge- lin 1938). -- 15. Massmanri, W,, u. K. Pilgrim, chlorten Kohlenwasserstoffen das symraetrisdie Didilorathan -- CH;Cl-CHjCl von dem man' in den Lehrbtidient und Nachschlagewerken den Ein- Zbl. Arbeitsmed. 8, 88 (1956).'-- 16. Massmann, W., Arch, Gewerbepath. 14, 91 (1955). -- 17, Mehdorn. W., KunstharzpreBstoffe u. andere Kunststoffe ^Berlin* Gottingen-Heidelberg 1949). -- 18 Moeschlm, S., drudr hat, d&Q es gewerbehygienisdt nicht beson- Klinik u, Therapie der Vergiftungen (Stuttgart 1953). -- ders auffbllig set. In neuerer Zeit jedodi ist man zur Erkenntnis gekommen, daB bei Anwendung dieses Stolles besondere Vorsicht am Platze'dst. 19. Nystrom, A., Nord. hyg. tskr. 1946, H. 10, Acta med. Scand, 132, 219 (1948), -- 20. Parmeggiani. L., u. C. Sassi, Med. Lavoro 46, 14 (1955). -- 21. Polemann, G., u. G. Froitzheim, Arzneimittel- Wir haben hiei vor:^llem mit einem hepatorena- Forsch. 3, 457 (1953). -- 22.`'P o 1 e m a n n , G., u. L. len Symptomenkomplex bei sdiweren akuten Vergiltungen zu redinen, wahrend die Intoxikationsgefahren bei diropischer Einwirkung akut sub-, Scholl, Med. Klin. 50, 24T(1955). -- 23. Wilson, R, H., u. W, E. McCormick, industr. Med. 23, 479 (1954). -- 24. R e i n 1, W,, Zbl. Arbeitsmed. 3,103 (1953). -- 25. R i e d e r $ , F., u. H. B r i e g e r , X. Congres In toxisdier Konzentrationen verhiiltnismSflig gering ternational de Mddedne du Travail, Lisbone 9.-'5. Sept. sind. Die Toxikojogie des Dichlorathans entspridit weitgehend der dcit Tetradilorkohlenstoffs. Die unbedenkliche Grefizkonzentration ist nadi ame* 1951. -- 26. R o w e , K., u H. C. S p e n c e r , J. Industr. Hyg. 30, 332 (1948). -- 27. Rung e, F.. Einfuhrung in die Chemle und Technikotogie der Kunststoffe. Scientia Chimica, Bd. 5 (Berlin 1952). -- 28. Schwartz, L., rikanischen Angaben fiir DichlorSthan aber ge- Occupational Diseases of the Skin. (Philadelphia 1948). ringer als fur Tetracblorkohlenstoff.' . Benrytazetat, genannt Plastolin, besitzt eine narkbtische wirkung. Diese tritt aber, wie bei den Eslern im allgemelnen,` hinter der Reiiwi'rkung zuitick. Gewerbliche Vergiftungen sind bis'jetzt last nicht bekannt geworden. . . Cyklobexanol, genannt Anoi oder Hexalin, ist beim gewerblichen Gebrauch durdi leidite Pranarkose und Katersymptome bekannt geworden, jedodi fehlt diesem Stoif die spezifisdieWirksamkeit des Benzols. -- 29, Symanski. H., Dtscfi. med, Wschr. 76, 1571 (1951). -- 30. Walsdorl, Dtsdi. Gesd.wes. 6, 114 (1951). -- 31. W inek el m a'n'n , J., Auskunftsbuch lur die dtemische Industrie (Berlin 1948). -- Chemische In dustrie, Kunststoffe in Deutschland, Sonderausgabe zur Kunststoff-Tagung. Heft 10 (1951). -- Modern Plastics, Januar 1952. -- The Proceedings of the Ninth Inter national Congress on Industrial Medicine, London, 13.-17th. Sept. 1948. -- Arch. Industr. Hyg. Occ. Med. 1950. Atucfcrift dt& Vcrftifttrtt Dekahydronaphtbalin, genannt Dekalin, besitzt emc leidite Reizwirkung, weldhe side in Schnupfen, Husten und Augenrdtung iyllert,- aucb.Ekzeme wurden beob* Oberreg, Medizintlrat Dr.-lng,, Dr. med. Otto Gunther, Mtinchen 13, Wintererttr. 9, Beyti SUiUsunlttrlum fur ArbnU und sotiele Funorge. ucc 03187'