Document Vn8mqmymzLn9XE0xYVmZ7Vy4

A^ZTLICHE wochsnschrift ;1. JAHF'jtIi'?G FEEITAG, 8. MAI 1950 HEFT 19 OKI GINALIEN Agbestose bei Xsollerera Von CAVs Hrtz- and H. Reinwejh -- -- - Aus der Medizinischea Univereit&is-Klihik uad Poliklinik Kiel (Direktor: Prof. Dr. H. RETNwe:**) ini lenten VIerteijAhr warden der KUnik drei ^r?nke wgcn einer chrorrischen, therapieresistenten bronchitis uber'viesen. Von den behandelnden Arzten nr. wie dies aus den Obcnveisungsbriefen hervorging, ;:ioiogisch nur an des Vorliegen einer Virusiafektion -l(j die Mnglichkeit einer besonderen Oberempfind- bchktit gccacht worden. Nicht beachtet and infoij't- ^rtjcn auch nidit cntsprechend untersucht wurde hin t-pen, *ie dies die foigenden Xrankcngeschichten rgai. die schr wichtige Frage, ob und wieweit die . jgrsteiltcn pubnonaien Vcranderungen durch E:n iJkungen, die im Bemf des Erkrankten mogUch sind, trrrsacht sein konnten. . l.H. P.. S5 John'. Anfans Oktober 1955 Erkrankung enter Siidr eines hoch/icbcrhaften grippajen Infektes. Keine nrischte Entfieberung, sondern Aoftreteo einer hochfieber* Sroncrtonneumonie. die auf Penicillin abfieberte, dock sb die Senkung erhdht (40/50 mm). Auch der Hastes and rr Auswurf *urden nicht geringer. Sr/itrJ: Gcwicbt 32.3 kg. Gr6Ge 162.5 cm. Temperatur i E ?' 60/79 min, RR 160/100 mm Hg. TrommelschlegeJ* ary zehen. Starrcr Brastkorb (bei tiefer la* und Ez- yt\ __ jut 2 cm Umiangsdifferenz). Langengreazeo bcider* .a oar gering verachiebUch. Schallverkurauag uber dem -rtteo Lungenunterteid. Feuchte. kliagende, leinblasige Rg ;e beidea Langenunterfcldera. Vjtaikapfuitlt 2000. Rd. *vnax (Ahb. 1): StrAngig-indurative Ve-jchattaagen in bei* nachweisbar. TdgticM 10 crm Sputum, in denr Aibestosek6rptr &h*n nadituwsistn sind. Bervfsanamneu: Von 1928 bis 1045 und von 1054 bis jetrtals Isolierer bei einer Xieier Schifftwerft titig, so daO P. rund 21 Jahij mit Material, das Asbest enthieit. arbeitete. Von 1923 bis 1931 auOerdem seibst Asbest*Matratzen angeferligt, -^ooei es zu einer erhebliehen Staubeatwiokiung gexommen sei. Seit 1931 eigentlicb aur noch mit lertig vcrarbeitetea Asbesttuch gcarbeitet. Durch Zuschneiden, Anbringung von Asbsstraatxetv an Rohrleitungen. Armataren, Vcntilen, Beniben. Entfemen alter Asbcstmatten. Reparaturen usw. txete aber auch hierbei eine Staubeatwickiung auf. 2. H.H., 43 JaJirt: Scit vielen Jahren Neigung zu Bron* chialkatarrhen. Hiufig Brustschmerzen. Zunehmcnde Kurz* atmigkeit. Standigcr'Hasten. EntJeerung voa me:st gJasigem, gelegentlich auch geiblichem Auswurf. 1954 wegen chronischer Magenbeachwerden Brtt^oTK-II-Operation. AnschlieOend Em* bolie und Lungenentziindung. Vor einem balben Jahr wegen Heiserkeit Kehlkopfpolyp enrfernt. Befund: Gewicht 63.4 kg. GroOe 170 cm. Temperatur o. 3.. BSG beim behandeindea Arzt 40/75 mm. in der Klinik bei mehrfaeher KonO'oile um 19/44 mm. Angedeutete Uhrglasnagei. iungengrenzen ausreichend verschieblich. Umfangsdifferenz zwischea tiefer In* und Exspiration 7 cm. Parxuto* hsch o. B. Auskultatonsch troexene. nicht kiingende Gerausche uber beiden Lungen. Vitalkapazitat 2500 ccm. Rb.Thorax (Abb. 2): Etwas vermehne Zeichnaog im rechtes Lungtaunterfeld vorn. also der Basis des Mitteilappens und des ante* rioren Unteriappensegmentes. Nur gerinpe Sifengen Auswurf, in dtm AsbestossAorperchen naekxuwtisen waren. }f. '.V V-l * . .. ^ ^ . .sch.* VcTanoerungca in bciden Lungenunterieldern * a:--ose. AuOcfocm inftomoccne Verdichtungen ia rech- ten Obcrgeschofl and Plcuraergufi reehta " tnnrennnteWeidera, die su homogenen Trubuogsbenrkea Sui-ren. Einiagerung unscharf kontancrter. /einfleckjger "** Innomogene Vcrdichtungen im rechten Obericld. nrerpjfl rceftts. Punktioo des Rrfusses ergibt sancum* cssyd.ifr %-ifie eosinophiic Zuiien, kcine Tumorzeilen Abb. 2. H. H. Kesa typischer Rfintgcnbc/und /ur das Vorliegen einer Asbestose Ber-u/sanamnsse: Scit 1333 mit Ausnabme voa drei Knegs jahren ils Isolierer stindig mit Asbest gearbeitct. Hi muflte ' seinem Bern! die zumeizt fertig geiieferteo Asbcstmatten Kesaem. Rohrleitur.gen. Armatures auf eioef biesigen Wtri bei Schiffsneubautea und Schiifsreparnmrcn beiesugen. Ge^ iegeatlieh vurden auch bei Ausbeascrungsatbeiten Macratzet. f! . HztTi'u. Rtixwux*. Asbestose bci Isoiierem 363 siahrigen Krankeivmit dem hamorrhagischcn Pleura- Die Abweichung vom Sollwert der Vitalkapaxitit ` erguft rechts. der 23 Jahre mit Asbestmaterial gearbei- wurde nach den Formeln von Baldnvin und Mitarb. tft hatte. Es gelang uns bei diesem Kranken, fnihere. Kontgcnbiider zum Vergleich der Be/unde zu erhalten. '' aus der Karteixarte der Rontgenreihcnunterja^.dngsstelle hervorgeht, war P. 1951 bei der R. R. aichi au/gefallen. Nach Uberwelsung unseres jetzigen Ronigcnbeiundes teilte uns die Rontgenreihcnunter- errechnet*. Der Atemgrenzwert wurde mit der offenea Methode bestimmt, die Norraaoweichung nach dem ..gleitenden Standard"1* erraitteit. Aus Atemgrenzwert und eirechnetem maximaJem Atemminutenvolu* men wurde der Stromungsindex (Hzaiz) berechnet4. Die arterielle Sauerstoffsattigung (S*,*) und der CO$- . ' ' saehungsstelie mit: ,,AuffS21jg 1st alierdings--1-951-die - Gehalt -des- Arterienblutes wurdea - nach beideneits perihilar, vorwiegend im rechten medialen vak Slyxe manometrisch. bestimmt, die arteriefle . UntergescboO vermehrte Zeichnucg." Au/ einer etwa COj-Spannung aus CO,-Gehalt und elektro- ' & Jahr spater angeierngten Rontgenaufnahme war metrisch gemessenem pH nach der Gleiehung voa . & verstarkte Lungenzeichnung-' im Bereich beider Hzndsrson-Hasselsai.cs errechnet. Langerhalften, insbesondere paraand im rechten Unterfeld. schon Tabeile. L.v*$enilUTJilitnizd&Un dtr drei Paiienien mit Asbuiott jehrdeutiich festzusteilea.AuSerdem tetand bereits zu diesem Zeitpunkt te pieurale Verschattung. Im Name Alter VK ail Protest VOB> Sollwert AGW I/min Protest vom Sollwert S.L <Z**7* % Vol% ma Teiiaui von 8 Jahren war also der H. F. SS 2000 58 74 63 1.12 90 49.3 41 dsnkteristische, auf eine Asbest- K.K. 48 2500 88 94 75 2.13 94 43,7 40.7 hinweisende Rontgenbefund im- G.L. 38 2300 58 57 44 0,77 94 52.8 48.5 -jf ceutlicher geworden. Bei dem VK Viuikapaaitit; a* arterielle Sauersto/fsittigTJOf; ^F'^jihrigen Isolierer, bei dem der AGW -- Atemgreaiwert; | JthandelndeArztwegenderAnorejrie S. I. . -- S&Smoagsindex; .Cf arterieller CO,-GcaJt; ?e0?* w arterieiie COt>Spaasaa;. aid Abmagerung an ein Neoplasma . fcchte. bestand nur an der Basis des Zlittellappens und Die bei den drei Kranken nachgewiesene Verminde- - a anterioren Unteriappenscgraent eine etwas ver- rung der Vitalkapazitat ist der Ausdruck einer Testrik- achne Zeichnung, obwohi dieser Kranke 21 Jahre in tiven Ventilationsstorung. Die Ausdehnungsfahigkeit nem 3eruf tatig gewesen war. Beiunserem 3Sjah- der Lunge ist durch die erhohte Stanheit ihres Ge- npn Isolierer, der 10 Jahre mit Asbestraateriai axbei- wens herabgesetzt, so daG also der elastische Wider- Wp *elen neben der grobstreifigen Zeichnung in den stand der Lunge zugenommen hat. Die bei dem 55- und 3^ ddem eine inhomogene Trubung links und bei- 3Sjahrigen Patienten festgestellten Pleuraveranderun- aascitige Pleuraschwarten auf. Sine rontgenologisch- gen'sind nicht so ausgedehnt, daG durch sie allein die ' eienabare Lungenfibrose mit Zunahme der Verande- Einschrankung der Vitalkapazitat bedingt sein konnte. ragen, durch die es zu einer weitgehenaen Erstairung Bei den beiden ersten Kranken ist der Atemgrenzwert os Lusgengewebes karo, bestand also nur bei dem entsprechend der Vitalkapazitat verraindert. Bei dem ' iiahneen Isolierer. /Auf Grand der von uns bei den 3Sjaimgen Isolierer liegt der Atemgrenzwert aber cd Isoiierem erhobenen klinischen Befunde mussen tiefer, als dies bei einer rein restriktiven Ventilations- J ash wir emeut darauf hinweisen; daG die Rontgen- storung zu erwarten ware. Da bei dem dritten, dem .1 sterstjehung allein (siehe Schirrabiidbefund 1951) jungsten Kranken auch der Stromungsindex deutlich ^=achi ausrricht, tyn rechtzcitig eine brgir.nende As- unter 1 liegt, besteht also neben der restriktiven noch bstose festzustellen. Dies hangt damit zusasnxnen, daB eine obstruktive Ventilationsstorung infolge des er^_ sit den ubiichen rontgenologischea Uatersucfaungs- hohten Stromungswiderstandes in den Luftwegen, die *riahren, was immer wieder zuwenig beachtet wird, durch die chronische Bronchitis ,,entzundet" sind.-Als wieeend die Veranderung des Substrates, abernicht Ausdruck der durch den vergroBerten endobron- rioiardie Funktionsstorung des Organs erkannt wird. chialen Wr\derstand becingten aiveolaren Hypoven K Storung der Funktion ist aber sicheriich das erste tilation ist die arterielle COj-Spannung entsprechend lichen, also das Fnihsymptom der durch die Asbest- erhoht. noinhalation verursachten Asbestose. Auch beim .istrukuven Lungcncmphyscm laGt sich der Schwerc- ?nd der Erkrankung nicmals aus dem Rontgenbild dca abiciten. Auch bei diesem entstehen dumb die lining der Ventilation, also sekundar, Veranderungen Jf Lungenstruktur, die dann bei der Durchleuchtung it ^ontgenologischen Zeichen" Jur das Voriiegen ec Emphyscms bilden. ' Bei unseren drei kranken Isoiierem ist also die Lungcnrimktionsstorung groBcr, als man dies nach den Rontgensymptomen erwartet. Auf die auf- fallende Herabsetzung der Vitalkapazitat und des Ateraerenzwertes4'18-,,*=l bei Asbestose wurde bereits verschiedentlich hingewiesen. . Das Ergebnis der klinischen Analyse des bei den drei von uns beobachteten Isoiierem voriiegenden Krank- - E>e drei von uns beobachteten Isolierer kiagten, wie heitszustandes zeigt also sehr eindrucksvoll, daB der . *?*' igefuhrt, uber Husten, schieimigen Auswurf, Schweregrad der mit der Asbestose zusammenhangen- ** -e und dumpfe Thoraxschmerzen und Atcmnot. den Funktionsstorucg nicht allein auf Grand der Odux das Auifinden der Asbestosekorperchen im Spu- R6ntgen-,,Sym'ptome" beurteilt werden kann. Diese 53 sich bei alien, dreien nachweisen, daG sie der Tatsache versucht auch der Gesetzgeber zu beriick- ^iiaiation von Asbeststaub ausgesetzt waren, und durch sichtigen. In der 5. Verordnung vom 26.7.1952 uber ** Lmgcnfunktionspriihmg, deren Ergebnis in der Ausdehnung der Unfallversicherung auf Berafskrank- hieile zusammengestcllt ist, ergab sich, dafi ihre heiten ist deshalb im Gegensatz zu der 4. Verordnung 'ttikapazitat herabgesetzt wax. von 1943 die Fordenong ,^chwer", durch die die An- i j j, ?<:;'1 ' S : {: . ' J * ' gestopft uod xugesehoittea. Are Arbeitjplatx uad ia der Werkttitt i evoe ttlndige Staubbildusg vorhanden. 3. G. L,, 33 Jakrt: Seit etwa-rwei Jahren Luitknappheit, Husun ait zlh-gii*igea Auzwurt, gelegentlich Schmenen ia der redites BruatseJte oad MattigkeiJU Dabei lei er is seiner jugesd. abgesehea von eiaexa Ziegeopeter uad Mandeleatzuo- duageft. immer gesund gewe*ea. Seit einem balbca jaic Zu* nabme der Beathwerdea. . Btjvnd'. Gewieht ?! kg. GrfiCe 17! cm. Temperatur o. B.. BSG 3/8 mm. Trommeischiegeifisger and Uhrgla*o4gei. Tho rax normal koaiigahert. Lungengreaxea links weniger ver* schiebiieh sis rechts. Diifcresz bdjaaaomaier In- uad Exspiratioa 10 cm. Perkutoriseh o.B. Ober beidea Lungenuatert'eJdenz mitteibiasige. /eudste. klingeode Rasseiger&usche. Auderdea Giemea uad Brummea uber der ganzes Lunge. Vjtalkapxxitit 3300 cem. Rd.Thorax (Abb. 3): Crobstreifige Zeichooag der r Asbestosekfirpercben*4 im Auswuri Die Asb korperchen sind meist brauniiche Gebilde, di recht verschledene Grofle ur.d Gestalt aufweise hiufi^sten beobachtet man eine langliche For kugel- oder keulenfonnig verdickten Enden. Mar sieht man. Segmentienmgea. Die Asbestosekorp. entstehen izh Organismus dadurch, dafl sich die A nadeln in das Lungengewebe einbohren und dac organischem, eisenhaitigem Material eingehulli den. Ihr Nachweis erfoigt in der Weise, dafl mi "Sputum die gleiche- Menge Antiionnin zusetzt,; fugiert und dann den Bodensatz unter dem Mlk: betrachtet (s. Abb. 4)3*'34. Die Tatsache, dafl d }' T. . *' Abb. 4. Asbestosckfirperchea aus dem Auswuri dta pat. bestosekorperchea wegen ihres Eisengehaites Femcyankaii und Saizsauredie Berliner Blaureai geben, erleichtert ihre AuiSndung. Bereits 1914 sie FaKR itt der Leichenlunge einer Asbestarbeittru Die `Bedeutung deses Befundes wurde allerding! dann erkasnt, ais 15 Jahre spater die Asbestosexc chen auch im Sputum gefunden wurden53-4*. 1 Bohns* ..bedeuten die Asbestosekorperchen fu. Asbestose dasselbe, wie die Tuberkelbaa'llen fu. Tuberkuiose". Im Gegensatz zu dieser Auffas heben aber andere Autoren hervor, dafl der Xac: Abb. 3. G. L. Veneebruag der Zeichnung 'ia beidea MitteifeJdern. Triibuag im iiakea Jiirteifeld (Idinisch restnkove und obstniktive Veatilattoasttdruag bei Asbestose) von Asbestosekorperthen zunachst nur Zeichen stattgehabten Staubinhalation ist, aber ailein i zur Diagnose der Lungenflbrose45 berechtigt. Beira Luage in dea Mitteifeldera, vor aJlem links, mit' iahomogener Trubcng. Recta ZwcreMeUbuckeL Beiderseia Zwerchfeii* zdbuioaen mit wnadstisdiger. lameiiirer Pleuraschwajte. Ornckjchmerr io der Gegesd der Iiakea Kieferhdhle. Keiser- iiegen einer wirklichen Asbestose sind sie bei gen der Auswurfmenge und entsprechead genauer U: suchung fast immer nachzuweisen*-", doch kann aus Lhrem Vorhaadensein keine Ruckschiiise a. keit. Mur geringe Auswurimeagea. Im Sputum keiae Tuberkeibacilien, reictlict eosinophile Zeiiea. AibtsiottJtirptrck** noeAwisbar. Bcni/ianumji: G. L. zrbeitet seit 1938 lis I&oiierer. Vor dem Krieg hatte er ia Braunschweig our mit Glaswolie usd Schwere der Erkrankung1 ziehen. Nach dem offizieilen Merkblatt uber die Asbestst lungenerkrankung4 ist ..romgenologisch die Asbe -- insbesondere im Anfangsstadium -- schwer is Gips zu tun. 1039 bis 1046 Mttitardienst. Mach dem Xriege zu nachst aueh in Kiel in deneibea Weise wie friiher*gearbeit*t. Seit 1049 maO er aui einer hiesigea Werit fertige Asbestmatten an Armatures und Ventiien aabringea und Rohrleicungen mit Asbesttuch benahen. Hierbei komme es zu recht starker Staub- stellen ... Die rontgenologisch sichtbaren Lunger anjjerungen sind im Vergieich zur Siiicose viel seneinbarer". In zahlreichen Arbeiten wird irr wieder auf die auffallige Diskrepanz ztvischen t enrwnckiuag. schen Symptomen und Rontgenbefunden hir.gewi- Bei alien drei Kranken bestanden die subjektiven und hervorgehoben, dafl das Rontgenbild ailein n a Symptome der Lungenfibrose, d. h. Husten rmt schiei- als Knterium fur das Vorhandensein ocer Xichi migem Auswurf, stechende und dumpfe Brustkorb- bandensein einer Asbestose gelten kann. Bei cer sehmerzen und Atemnot. Bei dem zweiten ICranken ginnenden .Asbestose findet man rontgenoiogisch i lag femer noch eine Anorexie vor, doch hatte er 1954 Verstarkung der Lungenzeichnung, uncharaktehstLwegen eines reddivierenden Ulcus eine Magenresektion Verschieierungen. die wie ein Netz wirken, das durchgemacht, so dafl nicht zu klaren war, ob es sich Hilus zur Lungenbasis reicht. Bei der ausgesproor * I * vielleicht um eine Appetitiosigkeit infolge der chroni- Asbestose xeigen die typischen Rontgenbiider ver schen Magenstorung handelte.'Von vieJen Beobachtem gsnd in den Lungenunteneldem woikige ,.Dar wurde aberdarauf hingewiesen, da_G <iie zunachst aui* schwadcn", streilige Verschattungen oder diffuse* A fallende Anorexie und die Kachexie sehr oft die Auf- bungen, die das Aussehen von ...Uattgias" habeni \ i meriesamkeit auf ein abdominaies Leiden lenken, well die rontgenologischen Erscheinungen der Lungen- Typische rontgcnologische Lungenveranderungr fTbrose haufig nur gering sind. Der wesentliche 3efund strangige Verschattungen. und woikige Tribur.gr fur die Diagnose einer Asbestose ist der N'achweis der den Lungenunterfeidem -- bestancen nur bei erkenaung der Asbestose als entsehadigungspftichtiges zuwenig geaebtet wird, die Einnahme der Mablzt Leiden eingeschrdnkt wurde, nicht mehr enthalten. In sowie der Aufenthalt wahrend der Arbeitspause der amtlichen Begrundung zur 5. Verordnung heiSt es den staubgefabrdetes Arbeitsriumen. Auch die a demnaeh, dad ,,dit funkiionsUe Beeiniraehtigang von .legte Strafleakleidung darf nicht in den Arbeitsraui Aimung und KreisL&uf ohruhin friiher und schon bei ver- aufbewahrt werden. Nach den gegebenen Vorschrii haUn\zmd$ig geringfugiger A usbiUung der im Rantgen- muB femer die Arbeitskieidung in regelmaBiges i VcrfaJtrat nachweizbaren Veranderungen im Vorder- standen von dem anhaftenden Staub gereinigt werden grande its Krankkeiisbiides StehC\ Besteht bereits eine FunktionseinbuBe, so si c Bei dem 38jahrigen Isoiierer ergab sich aus der Vor*' Entfemung des Erkrankten aus dera Staubmilieu as geschichte kein Anhalt fur die Annahmc,.daB die fest-'~ ' bedingt crforderlich, um die Auswirkung der Asbestose gcstelhen Pletauverandertnrgen.'Residuen einer fruhe- deren Prognose ungunstig ist, durch* eine weitere x ren Lungen- und Rippenfeilentzijndung sind. Da such position nicht noch zu verschiimmem. von den pathologischen Anatornen in den beiden letzten Jahrzehnten wiederholt hervorgehoben wurde, daS bei der Asbestose die Pleuren haufig flachenhaft fibresver-, dickt sind, und daB die Schwarte nicht selten knorpelhart nehmen wir an, dad bei diesem Kranken die auch rontgenologisch erkennbaren Rippenfellveranderungen durch die Asbestose entstanden. Bei dera 55jahrigen Isoiierer, bei dem durch die Pleurapunktion tin sanguinoientes Exsudat nachgewiesen wurde, be*' furchteten wir, obwohl uns der Nachweis von Tumor2ellen nicht gelang, das Vorllegen ernes Asbestose-Carcinoms, da m diesem Alter sanguinoiente Pleuraergusse Zusammenfassung 1. Bei drei der Klinik wegen einer therapieresistentes chronischen Bronchitis uberwiesenen Kranken in das Alter von 55, 4S und 38 Jahren war das Voriiegen esaer Asbestose ubersehen worden, weil ersteas keine eat* sprechende Berufsanamnese erhoben war, zweitss keine eingehende Sputumuntersuchung erfolgte, irnd drittens weil nicht versucht wurde, das MiBverhalcna zwischen den subjektiven Sytaptomen und dem objek* tiven Befund durch eine genaue Lungenfuaktiow* prufung (Messxxng der Vitalkapazitit usw.) zu kiara immer wieder verdachtig auf das Voriiegen von Card- 2. Die drei Patienten mit der chronischen Broochitii nomea30 sind. In den letxten 20 Jabrec wurde die Kom- hatten 22, 21 und 10 Jahre aujinner Schiffswerft sk bination der Asbestose mit dem Bronchuscarcinom ' Isoiierer beruflich mit asbestharagem Material 2 sr- aaffallend haufig, und zwar bis zu 20% beobachtet5*. beiten, wodurch die Exposition zur Inhalation vta Auch in Pleuratumoren wurden Asbestosekorper- Asbeststaub gegeben war. chen nachgewiesen3*. * Auf Grund der Veroffent- 3. DerNachweis von Asbestosekorperchtsi im Soutua Uchungen von Nordmawn17 und der Tier^srsuche von No&dmank und Soros** war der Lungenkrebs schon in der 4. Verordnung ` fur Berufskrankheiten bei Asbestose als entschadigungspfllchtiges Lei ist dadurch erleichtert, dafl die Substanz, welche die Asbestnadeln einhullt, Eisen enthilt und infoigedessea mit Ferricyankaii und' Saksaure die Berliner BUu* reaktion gibt. . den aufgenommen worden. In der amtlichen Begriin- 4. Die subjektiven Syraptome der oft sehr schid-- dung zur 5. Verordnung versucht der Gesetzgeher, die chend einsetzenden Lungenflbrose sind Kustec, wenij diagnostischen Schwierigkeiten bei der Erkennung der schleimiger Auswurf, stechende oder dumpfe Brust* Asbestose dadurch entsprechend zu berucksichtigen, korbschmerzen, Appetitlosigkeit und Atemsot la daB es heiBt: ,,Nach den vorliegenden Erfahrungen ist Gegensatz zu diesen ,,chronischen" Beschwerden fd>* die Anerkennung des Versjcherungsfalles (bei hinzuge- len oft sogenannte ..Rontgensymptome", aus denra tretenem Lungenkrebs) nicht von der Voraussetzung auf das Voriiegen einer Asbestose vom Rontgenologts eines ausgebildeten Krankheitszustandes dor .As gescluossen werden konnte. Der Nachweis der As* bestose abhaagig zu roachea." Der Satz: ..Berufs- bestosekorperchen im Sputiun ist an sich das Zeiches krebse kommen bei samtlichen Stadiea der Asbest- einer stattgehabten Staubinhaiation. Die Annahme staublunge vor, auch bei Fallen, die bei Lebzeiten auf einer Lungenflbrose ist aber bereits, was auch vom Gf Grand vorhandener `Rontgenbilder nicht ais eindeutige setzgeber berucksichtigt wurde, dann gegeben, vtsx Asbestose diagnostiziert werden kennten***', zeigt. dafi wie dies bet unseren drei Patienten der FaU wax. tint trotz der Definition des Gesetzgebers immer noch sehr erhebiiche Funktionseinschrankung vorliegt. vieieArzie das Voriiegen einer Asbestose gedankhch von 5. Auf die Beziehungen zwischen Asbestose usd dem Vorhandensein von RSntgen-,,Symptomen" ab Lungenkrebs wird auf Grand der bei dem 55iahris hangig machen. Isoiierer erhobenen Bsfunde kurz hingewiesen. Da sich be: der Asbestose gsnauso wie bei den- ubri- Uierttur; 1 Baade*. . W.: Dtseh. med. Wsehr. 1339. gen Staubiungenerkrankungen die Behandlung auf -- * BaaOEX. E. W.; Ge-werbekrankhcitea. MuoebeA. Serial rein svraptomatische Mafinahmen beschranker* muS, sind die proohyiaktischcn gewerbehygicnischen MaB nahmen und ihre regeimaBige Kontroile besonders wichtig. Vorrichtungen zum Absaugea des entstande- Urban u. Scbwarrenber^ 1954. -- 1 Balswik, E. o* A A. Couxnand and D. \V. Ricmaros AJedicine S7, Ci3 (1948). -- 4 Baxters. H., E. BOcuzxa. C w. Krx G. Kooewau u. it. Schwab: LttngentuBitticnrpru/uojrs- Berlin. Gdttingea. Heidelberg: Sponger 1959. -- * Bastesicc nen Staubes und Masken mit Colloidfiltem zur Ver* hutung der Staubinhalation sind vor ailsm bei den Arbeitennotwendig, beidenen, wiez. B.beim Stop/en von Asbestmatratzcn, viei Staub entstaht. Diese Tatsaehe H. . H. Dcnoum, A. * Gostex and M. Etx*T: Arth. Md. pml. IS, 546(1955). -- * Bauer. M.: Die entscft5di?vssp5ic*` tijen Beralsfcraakheiten. Arbeit and Geaundheit .Veo# foiftKelt 30. Stuttgam Thierae 1933. -- ' Ol Susi. W.: Aa Gewerbepatb. 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E.?.> ace SS* In. the beginning of October 1958 falling ill ur.fi.ar the picture of a highly feverish grippal infeot.*77o real cessation of fever but start of a hirhly feverish brcncho-paeuaonAa which reduce* temperature after penicillin, yet the drop remained above normal (40/80 =). Cough an* sputum *i* also not diminish. . findings: height . . ., height ... temperature . . . Drumstiok-fingers an* -toes. Inflexible thorax (with deep in- ana expiration difference in extension only 2 cm). limit just a trifle movable. Shortening of sound'(aooustiaa) ' over lower part`of lunp on right side. Moist, tinkling, finely hlistere* R.g.fc) ` across both lower lungs. Vital-capacity-2000. Ho, thoran (picture l)'s Skeiny- inaurative shadows la both lower lungs which point to homogeneous area of obs cureness (cloudiness). Establishing of unsharply contours* finely speckle* niii. Inhomogeneous condensations, in right upper fiel*. ?leura effusion on the right. Function of effusion results in sanguineous exu*ation, many oosinophile oells, no tumor oells provable. Daily 10 com of sputum containing asbestos corpuscles. Occupational anamnesis (^)sEEpioye* as insulator from 1928 to 1245, and from 1554 until now at a dook-yar* in El el so that ?. worked all in all for 21 years with asbestos-containing material. Besides, from 1S2& to 1951 he made asbestosmatresses by himself whereby a"considerable amount of dust was generate*. Tforke* since 1331 only with prefabricate* asbestos cloth, yet the cutting an* attaching' of asbestos mats to pipe--lines, armatures, valves, as well as the sewing an* re-- moral of ol* asbestos mats, repairs etc. also oause* the *evelopaent of dustt 2.. H.H., age 48: For many years inclination toward bronchial catarrhs. -Often chest pains. Increasing shortness of breath. Continuous oough. Discharge of mastly glassy, at times also yellowish sputum. SILLHCTH-II-operation in 1954 for chronic stomach trouble. Subsequent embolism and pneumonia. On acoount of hoarseness re moval of throat polypus six months ago. __ * Findings: Tveight . . height . . ., temperature ... Suggests* -watch-glass nails. Lung llraitusufficiently flexible, "ith deep in- an* expiration extension difference 7 cm^Dry, noiseless sounds over both lungs. Vital-capacity 2500 ccm. Ho.-thorax (picture 2): Some augmented marking in right lower lung in" front, alsc in the base of middle lobe and the anterior segrwat of lower lobe.* Only small amounts of sputum in which asbestos corpuscles were founi. Occupational anamnesis: Tfith the' exeption of 3 war years has since 1933 worked steadily with asbestos as insulator. In his job if. ha* to fasten mostly finished delivered asbestos mats to boilers, pipe-lines, armatures in a local dock-vard during the construction or repair of ships. Occasionally matresses were stuffed and cut for the purpose of mending. There was a constant accumulation of dust at workplace and shop. . 3. the past six months increase of trouble. Findings: "ffeight . Height . ., temperature ... Drumstick-shaped fins era r.d watch-glass nails. Thorax normal configuration. Luan limits less <ie2r*bl an left side than on right side. ith maximal in- -ana eltJra,kO* xlOea. _ ./ n, , r < U A <"2A . '* , Medium blistery moist, rattling somta over both lower lune reu, Furthermore, ` fftlctnea_ \) and humming over entire lung. Vital -capacity 2300 com, Ro.thorax (picture 3): Coarsely striped lung markings in middle regions, most of all on t! left, with, inhonoronous cloudiness. Diaphragm hump at right. On both aides diaphraem adhesions with (wandstaenaleer?) lamellated pleura-sward. Pressure pain area of left jaw-cavity. Hoarseness. Only small amounts of sputum. No tu'oeroul khdlli in sputum, plenty of eosinophile cells, asbestos corpuscles provable. Occupational anamnesis: 'F.L* is working as insulator since 1935. Before the war he waa handling'-exc-l-usively-g-lasa wool and. plaster in 3raunachveig. Military se vioe from 1939 to "194S. After war worked in Kiel | at first ia same way as befor .Since 1943 he has to attach ready-made asbestos mats to armatures ana valves, cover pipe-lines with asbestos material whioh causes heavy dust development* Ia all 3 cases subjective symptoms of lung-fibrosis werft existing, i.a. cough with as cuous snutuin, stabbing ana dull pains ia. the thorax and. shortness of breath. There w. also an Anorexia (^) present in the second patient, yet since a stoaach resection wa: performed isi 1'2F4 on account of a recidivious ulcer it wasn't clear whether or not ii could be a lack of apoetite errinjr to the chronic gastric trouble. Many observers poi: ted out, however,, that the first striking Anorexie (^0 and Kachcxio CV) very often a: drawing attention in the direction of an abdominal complaint because of the frecuentl only weak roentgenological appearance* of lung fibrosis. The essential findings for diagnosis of asbestosis is the proof of asbestos corpuscles" in the sputum. They are mostly brownish forms of gp^atly varying sice-and shape. A longish form with globularor club-shaped thickened, ends can be observed most often. Sometimes one sees segment* tions. Asbestos corpuscles are formed in the organism by asbestos needles which are penetrating the lung tissue and which then are wrapped in rganio feriferous sa-teris This is demnonstrated in a manner by which the same amount of antiformin is added to the sputum and centrifugated. Then, the sediment is viewed under the microscooe (plot; -^4) The faot that the asbestos corpuscles are riving (yield) the 3erliner blue-reactic Wjfor their feriferousnese- together ^Lth ferricyanide and muriatic acid, makes their di covery easier. They were already discovered by FAHR in 1914 in the lung of a decease* female asbestos worker, fet the significance of this finding was only recognised IS years later when the asbestos corpuseles were also found in the sputum. According to BOHHS ^asbestos corpuscles in asbestosis have the same meaning as the tubercle bacill lor tuberculosis". But contrary to this canoept other authors are pointing out, that the proof of asbestos corpuseles at first is just a aim following an inhalation of dust, yet as such alone does not justify a diagnosis of lung-fibrosis. In a'roal asb tosia though, they can almost always be proved In the event of a sufficient amount oi sputum and a thorough examination, but their existence does net entitle to a conciusi as to the seriousness of the illness. - According to an official memorandum on the lung ailment caused by asbestos dust, the asbestosis is roentgenologically hard to detect, especially in the beginning stages. In comparison to the silicosis, the roentgenologically visible changes in the lungs are much less pronounced. The obvious discrepancy between clinioai symptoms and x-ray findings is emphasized and pointed out time and again in'numerous theses (works, wri tings), saying that the x-ray alone cannot be accepted as criterion for the existence or non-existence of an asbestosis. In the beginning stage of asbestosis one detects, roentgenologically an intensification of lung markings, uncharacteristic dimness, gi ving a nct-like effect reaching from the hilus to the lung basis. In the pronounced asbestosis the typical x-rays shew for tne most part cloudy, vapor-swathed lower lung regions with striped cjoudineas or diffused dullness which looks*like frosted glass. Typical roentgenological lung changes -stringy shadows and cloudy dullness in lower lung section- existed only in the-case of the 55-year old patient with the hesorrhagi. pleura effusion on the right who had worked for 23 years with asbestos materials, tit; this patient we succeded in obtaining former x-rays to compare with the findings. According to the files of the Roentgerweries Committee of Investigation (?) r. fs case failed to catch the aoimaittee*s attention in 1951. Upon receipt of our present x-ray finding the committee- informed us that * .. increased markings, mainly in the right medial lower part and on both 3idas perlhilar, as shown in 1951, are indeed ncticeabl An. x-ray, taken approximately t year later, showed already ^uite distinotly tr.e 3 / stronger markings in the area of both lung, halves, particularly parvhilar and is the lower ripht soction. Furthermore, there existed already at that time a pleural clou diness (shadow). Therefore, in the course of 8 ynars the charxoteri&tical x-ray findiare, pointing to asbestosis, became more and more apparent. In the case of the 48year old insulator in which the attending physician thought of a neoplasma on account of anorexia Ci) *nd loss of weight, existed only a slightly increased marking at the base of the"middle lobe and in the anterior segment of the lower lobe, although this patient had worked in. his occupation for 21 years. In the case of our 38-year old pa tient, who had worked; for.. IQ ,ye*rs__with asbestos materials, an. inhomogeneous clouaiae on the left and pleura .swards on both sides were apparent aside from ooarsely striped lung markings in the middle rEions. Only in the 55-yet.r old insulator existed a roec genolcpically recognizable lung-fibrosis with increasing changes which led to a far* reaching stiffening of lung tissue. Based on our clinioal findings in the 3 insulator we, too, must point out again that the xgray examination alone (see findings of fluo.- roscopy x-ray H`1351) is not sufficient to ascertain in time the beginning of an as- /bestosis. This is because of the fact -which time and again is given too little atter ] that with the usual roentgenological testing-processes mainly the changes of the sub- I stratum is being recognized but not primarily the organ's functional disorder. Yet th I disturbance of function certainly is the first sign, i.e. the early symptom-of asbest l sis caused by the inhalation of asbestos dust. The degree of seriousness in an obstru I tive lunr emphysema can also never be deduced from an x-ray alone. In this, too, secc \ dary changes in the lung structure are occurring due to ventilation disturbance which later in the course of fluoroscoping are creating the "roentgenological symptoms* for existing emphysema. As already mentioned, the 3 observed insulators complained of ecu mucuous sputum, stabbing and dull thorax pains and shortness of breath. 3y iiscoveriu the asbestos corpuscles' in the sputum it could be proven in all theee oases that they had been exposed to the inhalation of asbestos dust, and by testing the lung* function the result of which is put together in the above chart, it was found that their vital capacity was lowered, ' . *' ' The deviation from the debit-value (^ of the vital-capacity was calculated from for mulas by 3ALSmIN and associates. The breath limit was determined by way of the open, method, the norm-deviation was found according to the "sliding standard". The current index (HERTZ) was derived from Breath-limit and calculated maximal breath-minute-volui The arterial (artery) oxygen-saturation and the CCz-content of the blood of the arter have been manometrically determined (YA2f SLITCS), the arterial C02-tensioa from CO2- content and electrometrioally measured pH was commuted according to the equation by SSKESRSOH - HASSaUJOCH. *. The reduction of vital-capacity, as proven in the 3 patients, is the expression of a restrictive ventilation disturbance. Through increased rigidity of its tissue, the lu: expansion-capacity is reduced so that the elastic resistanoe of the lung has ixxxax o. heightened! The established pleura-changes in the 55-year old and 38-year old patient, are not so extensive that the reduction of vital-capacity could be depending on them alone. The breath-limit in the first 2 patients is reduced corresponding to the vital- capacity, vet the breath-limit in the case of the 38-year old insulator is lower than could be expected of a purely restrictive disturbance of ventilation. Since the curre: index in the third and youngest patient also lies learly below one, there exists in addition to the restrictive yet an obstructive ventilation-disturbance owing to the i; creased current-resistance in the air-passages 'inflamed* by ohronic bronchitis. As ai expression of the alveolar hypoventilation resulting from the higher endobronchial re- sistance^the arterial COj-tonsior is increased accordinglyTherefore, the disturbance of the lung-function in our 3 diseased patients is greater than one would expect it tc be considering the x-ray symptoms. The noticable reduction of vital-capacity and breat limit in asbestosis was pointed out before. * The result of the clinical analysis of the present condition (state of illness) of tht 3 insulators under our observation is thus showing very impressively that the degree c seriousness of the functional disturbance in connection with asbestosis cannot be judf solely on the basis of x-ray symptoms.The legislator, too, is trying to take this fact ufi'inr consideration. Thus, contrary to the decree $ 4 of 1543 the term " severe * thre which the recognition of asbestosis was restricted as an obligatory ind<j.*3iificaticn ! f' TccJivpens4tioa) was omitted in deorae & 5 of July 25, 1352, o one mine expansion of a* \[ accident-insurance to include occupational illnesses, ^or.ce, in the official aasertio \ to decrjf. f 5 it is said that " .. the functional impairment of respiration and circu latiou-im any oas sooner, and already with comparatively insignificant formation of provable changes in. the roentgenological process in the foreground of the picture (of illness). '. The 36-yeAr old insulator's previous history rave no ground to suppose that the ascer ned pleura-chanres are residues of a former pnsumonia and pleurisy. Since in the past d eoade a pathologists "Hsif^repeatedly pointed out/"that in asbestosis' the -pleurae often are flaechenhaft^-surfaoe-like* fibrously thickened and that the sward is often car tilas?=Ka,yi,r,^re"assuBie that in this patient the pleura changes, _ also roentpenological recognizable, were caused by asbestosis. Xn the 55-year oldrpxirfctrirgz insulator in wh Hrough pleur* punction a sanguineous exudation was proven, we fear, although we were unable to show any tumor oells, the presene of an asbestos-caroinoma, forhaaaguineou ' pleura effusions at that a^e are always suspected of the presenoe of camnonaia. The combination of asbestosis and. bronchus-carcinoma was observed in the past 20 years with striking frequency* and that up to ZO percent. There was also proof of asbestos corpuscles in pleura tumors. On the strength of publications by HORLHAJIK and the expo riments with animals by J7GRSKA17N and SOHGS,. cancer of the lungs was included already in decree 4 for'occupational illnesses-as an ailment entitling to compensation.. In official assertion to decree 5, the legislator tries accordingly to take - cons deration the diagnostieal difficulties in recognizing the asbestosis by saying that " to present experiences acknowledgment of the insurance cas (with the addition of lun cancer) cannot depend on the supposition of a developed state of asbestosis," The sen tence "occupational, cancer occurs in all stAges of Asbestos-dust-lung, also in cases Y ! which could not be diagnosed as unequivocal asbestosis during lifetime, based on x-ra t on hand-", shews that, despite the legislator's definition, a- great many physicians stil \ think the presence, of asbestosis linked v/ith the existence of x-ray symptoms. '' Since the treatment of asbestosis is limited to purely symptomatic measures, -exactly L as is the case with the remaining pulmonary illnesses caused by dust- the preventive hygienic measures in .inluitry vod their regular control are especially important. Va cuum-cleaning devices for dust removal and masks with colloid--filters to prevent dust- inhalation are most of all necessary in occupations entailing much dust development* for instanoe, the stuffing of asbestos matresses. In the terms of refersnoe, -valid since 1S5G and giv. by the General Association of Trade Unions to combat the dang-r dust in asbestos-processing plants- this fact has been taken 'umem r consideration.. r over, the consummation of meals as well as the staying in the dust-endangered v/orkroc: . during rest period. i.* -forbidden, but is still not receiving enough attention. The str clothes, too,--may'nti *Ve kopt in the v.orkrooms. The work-cIwihos must be freed of cli: ging dust at regular Intervals, according to given regulations. In case of an already existing damage to function,-the patient's removal from, the dusty environment is abao lutely essential in order not to worsen the effect of asbestosis, , thsxmzsxxi2x of which the prognosis is unfavorable, by further exposure. *" Summary. 1. - In 3 patients, aged 55, "4C and 38 and sent to the clinic for a therapy-resisting chronic bronchitis the presence of asbestosis was overlooked, because firstly no corresponding occupational anamnesis was obtained; secondly no thorough sputum e. mination was made, and thirdly, because nothing was tried to clear up the* incourruity between the subj.ec.tive symptoms and the objective findings byway of an accurate test of the lung function (measuring of vital-capacity, etc.). 2. ^He 3 patients suffering from chronic bronchitis had worked for 23, 21 and 10 years as insulators in a dock-yard handling asbestos-containing material, and thus had been exposed to the inhalation of asbestos dust. 3. proving of asbestos corpuscles in the sputum is facilitated by the fact that the substance eVelotin- the asbestos needles is containing iron and thus, in com bination with ferricyanide and muriatio acid , results in tne 3erliner b.ue-react The subjective symptoms of the often very furtively berinnin* lunr-fibrosis ire courh, little nxucuous sputua, stabbinr or dull chest pains, lack of appetite an* shortness of breath. Contrary to these 'chronic* complaint*, the so-called "x-ray-symptomswhich would rive the roentrenolorist an implication of an exists asbestosis, are often aissin?:. The proof of asbestos corpuscle* in the sputua is in itself a sira that the inhalation of dust had taken place, ^et the assumption of a lunc-fibrosis is already riven -and which is also taken into consideration ' the legislator- if there is a considerable disturbance of function, a* in the ca: of our 3'.oatienta* Based on the findings in the 55-year old insulator, the relationship between, asbostosis and luar-eancer is briefly referred to* -