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Schweizerische Eidgenossenschaft Conf cl&ation suisse Confederazione Svizzera Confederaziun svizra
Eidgenssisches Departement des Innern EDI
Bundesamt fr Gesundheit BAG Abteilung Chemikalien
Notiz zum mterbergreifenden PFAS-Austausch
Datum: Ort: Anwesende:
Entschuldigt:
11. Mai 2023, 14:00-16:40 BAG, Schwarzenburgstrasse 157, Bern SECO: Sidler Pfndler Marguerite-Anne BLV: Brschweiler Beat, Valentini Judit BAFU: Buser Andreas, Kettler Rolf, Hofacker Anke, Reinhardt Miriam, Hitzfeld Bettina, Schwab Monika, Dnz Carmela, METAS: Jaus Alexandra BAG: Fragniere Rime Cline, von Gtz Natalie Kropf Christian Kt St. Gallen, Amt fr Wasser und Energie: Wthrich Jrg
SECO: Schmid Kaspar BLV: Schtti Zundel Christian BAFU: Zimmermann-Steffens Saskia BAG: Frey Sabine, Krhenbhl Peter
Aktenzeichen: BAG-449.0025-1
1) PFAS Untersuchungen in Fischen a. PFAS in Bachforellen des Kantons St. Gallen, Jrg Wthrich Die Beprobungen fand im August 2021 mit je 5 Bachforellen (-20cm, keine Altersbestimmungen) an 10 verschiedenen Gewssern statt. Pro Fisch wurde jeweils ein Stck Leber + Filet auf das Vorhandensein von 22 verschiedenen PFAS untersucht (Festphasenanreicherung, gefolgt von LC-MS/MS-Analytik am Umweltbundesamt in Wien). Die Resultate zeigen: Keine Korrelation zwischen der PFAS-Summe und dem Fischgewicht. Keine Gewsser-spezifische Hufung PFAS-Summenkonzentration im hnlichen Konzentrationsbereich wie die CVUA Untersuchung im Bodensee (2020). PFOS dominiert die PFAS-Belastung in Fischen (Median 89%) In der Leber wird eine ca. 10-fach hhere PFAS-Konzentration festgestellt im Vergleich zum Filet. Deutliche PFOS-Konzentrations-Korrelation zwischen Gewsser- und Fischkonzentration.
BAG-D-6EB13401/2314
Bundesamt fr Gesundheit BAG Christian Kropf Schwarzenburgstrasse 157 3003 Bern Tel. +41 58 469 50 62
bag.admin.ch https://www.bag.admin.ch
Abschtzung des Risikos anhand einer Hochrechnung des Filetgewichts: o kotoxikologisch: 32% der Fische berschreiten die Schweizer Biota-EQS fr PFOS (33g/kg). o EU-Hchstgehalt in Lebensmitteln, berschreitungen: PFAS-4 (8 g/kg): 56%; PFOS: (7 g/kg): 58%, PFHxS (0.2 g/kg): 6% der Flle o EFSA-TWI in Kombination mit der Empfehlung 100g/Fisch pro Woche zu konsumieren, wrde aufgrund der gefundenen PFAS Kontamination in Bachforellen nicht empfohlen.
Zuknftige Arbeiten umfassen: Ortsbezogene Daten werden zusammengefhrt im Kanton SG, um einen berblick ber alle Kompartimente zu erhalten. Es finden zustzliche Messungen statt unter Einbezug von anderen Fischarten und Gewssern. Ein PFOS Monitoring erfolgt an gewissen Messstellen und die Quellensuche wird vorangetrieben.
Aus der Diskussion: Die Qualitt der von UBA Wien geleisteten analytischen Dienstleistungen ist als gut zu bewerten. Es wurden gewisse auffllige Messstellen gefunden. Die Bevlkerungsanfragen in Bezug auf die PFAS-Gehalt in Fischen ist gering, es gibt im Kanton jedoch vermehrt Rckfragen bezglich der Bodenbelastung in Bauzonen.
KEIN b. PFAS in Fischen, Empfehlungen fr die Angelfischerei, Beat Brschweiler Fangstatistikdaten und PFAS-Messdaten in einigen Fischen aus dem Stockalper-Kanal (Kanton Wallis) wurden ausgewertet. Die Risikobewertung ergab eine massive berschreitung des TWI (EFSA 2020). Der Kanton Wallis hat im Februar 2023 ein Fischereiverbot im ORIGINAL Stockalper-Kanal ausgesprochen. Beim Fischverzehr von Angelfisch gilt es rechtlich zu unterscheiden zwischen: o Eigenkonsum: Lebensmittelrecht hat keine Gltigkeit, jedoch kantonale Rechtsgrundlagen zum Schutz der ffentlichen Gesundheit o Inverkehrbringen (beinhaltet auch unentgeltliche Abgabe gefangener Fische): fllt unter das Lebensmittelrecht
Die Empfehlungen zur Angelfischerei liegen in der Verantwortung der Kantone.
Diskussion: Wie soll zum Thema PFAS im Bereich Fischerei informiert werden? Das deutsche Bundesministerium fr Umwelt und Verbraucherschutz (BMUV) beispielsweise hat einen Beitrag auf seine Website aufgeschaltet, um auf die Problematik einer mgliche PFASKontamination in geangelten Flussfischen hinzuweisen und dass die Hinweise aus den Regionen beachtet werden sollten. Es wird bezweifelt, dass in der Schweiz gengend PFAS-Daten vorhanden sind, um spezifische Aussagen zu den Gewssern machen zu knnen. Weiter wird eine Empfehlung des Fischverzehrs fr Hobbyfischer auf Ebene der Schweiz als wenig sinnvoll erachtet. Das BLV sowie auch das BAFU werden das Gesprch mit den Kantonsvertretern suchen, bevor weitere Informationsschritte zur PFAS-Belastung in Fischen eingeleitet werden.
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2) Pilotversuch Gesundheitsstudie
Interne Information: Keine Weitergabe der Informationen an Dritte
a. Prsentation ber die Gesundheitsstudie, Natalie von Gtz Das Ziel ist eine Schweizer Gesundenkohorte mit Gesundheits- und Expositionsdaten (100'000 BrgerInnen aller Altersstufen). Als Start dient eine cross-sectional Pilotphase von 2019-2021. Hierzu wurden 789 Teilnehmer aus der gesamten Schweiz im Alter von 20-69 untersucht. Die Beprobungen (Urin, Blutserum) wurden begleitet von einem Gesundheitscheck und Fragebgen. Die Substanzauswahl in der Pilotphase erfolgte nach verschiedenen methodischen Kriterien (Verweildauer, Matrix, Expositionsquellen). Die PFAS-Analytik basiert auf Blutserumproben.
b. Resultate der Pilotphase, Alexandra Jaus Die Pilotphase umfasst 788 Serumproben, davon 434 weibliche und 344 mnnliche Probanden. 16 perfluorierte und 14 polyfluorierte Substanzen wurden bestimmt. Verzweigte Isomere machen im Fall von PFOS ca. 30% aus im Blutserum (Bestimmungsmethode nach Gyllenhammer et al. (2019)). In allen Proben wurden PFOA, PFHxS und PFOS nachgewiesen. In fast allen Proben fanden sich PFNA, PFDA und PFHpS. Auch PFUnDA wurde in ber
KEIN 50% der Proben quantitativ bestimmt. Der Median der Summe aller PFAS lag
bei 9.7 ng/mL. Die Konzentrationen zeigen eine Abhngigkeit vom Alter und vom Geschlecht der Probanden. Der Abgleich der PFAS Konzentrationen mit den HBM Werten deutet auf ein hheres gesundheitliches Risiko bei PFOS im Vergleich zu PFOA hin.
ORIGINAL Die PFAS-Werte der aktuellen Studie unterscheiden sich nicht wesentlich von
den Resultaten anderer europischer Studien. Allgemein zeigen Vergleichsdaten aus Deutschland und den USA einen ber die Jahre abnehmenden Trend regulierter PFAS in humanem Blutserum.
c. Diskussionspunkte: Diskussion Analytik, Verzweigungsgrad von PFAS: Im Fall von PFHxS war der Anteil verzweigter Verbindungen gering, deshalb wurden keine vertiefte Bestimmung vorgenommen. Im Fall von PFHpS und PFOS wurden die Isomere erfasst. Weitere Details zur Analyse der verzweigten PFAS Verbindungen werden noch bilateral besprochen, auch hinsichtlich mglicher interessanter Auswertungen.
Diskussion Kommunikationsstrategie aufgrund der Tatsache, dass die Medien von der Gesundheitsstudie Kenntnis haben, die Daten jedoch erst im Herbst publiziert werden knnen: Eine vorgeschlagene Mglichkeit ist, die Medianwerte auf nationaler Ebene ohne Stratifizierung zu kommunizieren. Dies scheint ein mglicher Weg zu sein, wenn diese Daten von einer Interpretation begleitet werden, z. B. durch den Vergleich mit EU-Werten.
3) Bereich Lebensmittel a. Neue Hchstwerte fr PFAS in Lebensmitteln, Judit Valentini Lebensmittelrechtlich sind PFAS als Kontaminanten einzustufen und damit in der Verordnung des EDI ber die Hchstgehalte fr Kontaminanten (VHK, SR 817.022.15) geregelt. Die in der EU gltigen Hchstgehalte (ab dem 1. Jan 2023), werden im Rahmen einer Revision voraussichtlich per 1. Januar 2024 (+ bergangsfrist) auch in der Schweiz bernommen.
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Hchstgehalte sind fr bestimmte Lebensmittel tierischen Ursprungs (Eier, Fischereierzeugnisse, Fischfleisch fr die Herstellung von Lebensmitteln fr Suglinge und Kleinkinder, anderes Fischfleisch, Krebstiere, Muscheln, Fleisch und geniessbare Schlachtnebenerzeugnisse von Rind-Schaf-Schwein-Geflgel und Wild) festgelegt. Folgende vier Substanzen, welche von der EFSA als prioritr eingestuft wurden, und deren Summenwert werden in der Verordnung geregelt: PFOS, PFOA, PFNA und PFHxS. In den Mitgliedstaaten der EU werden aufgrund einer Empfehlung der Europisch Kommission (Empfehlung (EU) 2022/1431 der Kommission zur berwachung von Perfluoralkylsubstanzen in Lebensmitteln) Daten zum Vorhandensein von PFAS in Lebensmitteln gesammelt (Obst, Gemse, strkehaltigen Wurzeln und Knollen, Wildpilze und Milch). Hierfr wurden Richtwerte fr gewisse Produkte festgelegt. Bei berschreitung dieser Richtwertesoll es jedoch zu keinen Produktercknahmen kommen.
b. Total Organic Fluorine (TOF) in Lebensmittelkontaktmaterialien, Beat Brschweiler Dnemark hat PFAS in Lebensmittelkontaktmaterialien aus Papier und Karton bereits per 01.07.2020 verboten (Indikatorwert liegt bei 20 mg/kg).Es scheint zu funktionieren, d.h. die entsprechenden Produkte sind PFAS-frei.
In einer Sondierungsstudie des BLV wurden die beiden Methoden der Sauerstoff-Verbrennung Ionenchromatographie (BLV-Labors) mit der Combustion Ion Chromatographie (CIC) (Eurofins) miteinander verglichen.
KEIN 38 Proben von Lebensmittelkontaktmaterialien (Karton, Papier, Bagasse)
wurden eingekauft. In sieben Proben lagen bei beiden Messmethoden die Gehalte klar ber dem dnischen Indikatorwert, mit Konzentrationen bis zu 1000 mg/kg. Sechs Proben stammen aus China und eine Probe aus Spanien. Die CIC-Methodik ist rund dreimal sensitiver als die Methodik mit
ORIGINAL Sauerstoffverbrennung. Dies kann damit begrndet werden, dass die
Zersetzung bei CIC bei viel hherer Temperatur (900-1000 C) erfolgt.
Der TOF-Nachweis ist die Methode der Wahl im Vorschlag der fnf Mitgliedstaaten (D, NL, S, DK, No) zur PFAS-Einschrnkung (Verbot) im Rahmen von REACH. Es wurde ein Grenzwert von 50 mg TOF/kg in Artikeln vorgeschlagen. Da die Methodik bei kommerziellen Anbietern nicht ganz billig ist, sollte bei den Schweizer Behrden rechtzeitig gengend CICTestkapazitten fr zuknftige Kampagnen zu PFAS in Artikeln aufgebaut werden (Kantonslabors? METAS?).
4) Bereich Umwelt a. Kurzbericht Ergebnisse der NAQUA-Pilotstudie PFAS im Grundwasser, Miriam Reinhardt
Ausschliesslich zum internen Gebrauch (Mitglieder PFAS-Austausch BAFU/BLV/BAG/SECO). Weitergabe nur nach Rcksprache mit M. Reinhardt
Ziel der NAQUA-Pilotstudie ist ein landesweiter berblick ber PFAS im Grundwasser, wobei 26 PFAS untersucht werden. In knapp der Hlfte der Messstellen wurden PFAS nachgewiesen. Die provisorischen Resultate zeigen, dass Carbonsuren ab C10 und Sulfonsuren ab C9 nicht im Grundwasser gefunden werden. Bei Sulfonsuren wurden v.a. die geradkettige Verbindungen C4-C8 nachgewiesen.
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PFOS und PFHxS fand man in erhhten Konzentrationen (>0.1 g/L), dagegen polyfluorierte Ersatzstoffe in relativ tiefen Konzentrationen. Das Auftreten der PFAS im Grundwasser ist abhngig von der Landnutzung. So sind die Konzentrationen in den Voralpen und Alpen tiefer. Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensdseite ist die Belastung relativ hnlich. Werte ber 0.1 g/L sind hufig auf den Einsatz von Feuerlschschumen zurckzufhren, in Einzelfllen auf Deponien. Nach den aktuell gltigen PFAS-Hchstwerten der Trinkwasserverordnung, berschreiten fast keine Messstellen die angegebenen Werte. Die Situation sieht jedoch etwas anders aus, wenn zum Vergleich die neuen Grenzwerte der EU herangezogen werden.
Diskussionspunkt: Relevanz der Analyse von PFAS-Verbindungen mit Kettenlngen ab C9 bzw. C10 in zuknftigen Projekten wird hinterfragt, da erfahrungsgemss nur krzerkettige Verbindungen regelmig nachgewiesen werden.
5) Politische Vorstsse a. Mo Maret 22.3929 Festlegung von PFAS-spezifischen Werten in Verordnungen, Bettina Hitzfeld Der Bundesrat hat diese Motion, welche Grenzwerte in den Bereichen Boden, Altlasten, Abfall und Einleitung in Gewsser verlangt, zur Annahme empfohlen. Der Stnderat hat sie am 12. Dezember 2022 angenommen. Die Motion ist im Nationalrat am 6. Juni 2023 traktandiert. Federfhrend fr die Koordination im
KEIN BAFU ist fr dieses Geschft die Abteilung Boden und Biotechnologie
(Ansprechperson Bettina Hitzfeld).
b. Po Moser 22.4585 Aktionsplan zur Reduktion der Belastung von Mensch und Umwelt durch langlebige Chemikalien,
ORIGINAL Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates. Der Nationalrat hat das
Postulat am 3. Mai 2023 angenommen. Damit wird der Bundesrat beauftragt, zu prfen, ob ein Aktionsplan zur Reduktion der Belastung von Mensch und Umwelt durch langlebige Chemikalien erforderlich ist (werden wohl insbesondere PFAS sein, jedoch nicht ausschliesslich). Bundesrat Albert Rsti hat in der Beratung des Geschfts im Nationalrat u. a. gesagt (Zitat): Es macht durchaus Sinn, die Belastungssituation in der Schweiz gerade in Boden und Gewssern zu erheben und auch die Herkunft und die Eintragsquellen dieser PFAS anzuschauen. Wir wrden das in Umsetzung dieses Postulats machen und dann auf dieser Grundlage vorschlagen, ob ein Aktionsplan angebracht ist oder nicht. Zur Frage, wie dieser Parlamentsauftrag umgesetzt werden soll, bedarf es noch einer Diskussion innerhalb des BAFU; federfhrend ist die Abt. Luftreinhaltung und Chemikalien. Das Ergebnis der Prfung (Postulatsbericht oder Abschreibung aufgrund anderer Ergebnisse) msste innerhalb von 2 Jahren vorliegen.
c. Mo. UREK-N 23.3499 Produkte mit perfluorierten Chemikalien PFAS bereits am Ursprungsort begrenzen, Laut Medienmitteilung vom 26.04.2023 (vgl. 3. Zwischentitel der MM) ist die UREK-N der Ansicht, dass neben der Festlegung des rechtlichen Rahmens fr die Sanierung belasteter Standorte auch Prventionsmassnahmen zur Einschrnkung der Herstellung und Verwendung von PFAS ergriffen werden sollten. Sie hat deshalb die Kommissionsmotion 23.3499 beschlossen, die den Bundesrat beauftragen mchte, potenzielle neue Ersatzstoffe aufzuzeigen und eine Methode zur Unterscheidung zwischen notwendiger PFAS-Verwendung (z. B. im Feuerlschschaum bei Grossbrnden) und nicht notwendiger PFASVerwendung (z. B. in Kosmetika) einzusetzen. 5/6
Das BAFU hat am 9. Mai 2023 die mterkonsultation zum Entwurf der Stellungnahme des Bundesrats zu dieser Motion erffnet und beantragt die Ablehnung der Motion. Hauptgrund fr die Ablehnung ist, dass derzeit in der EU diesbezgliche Projekte im Hinblick auf eine weitergehende Regulierung von PFAS am Laufen sind. Ein schweizerischer Alleingang wre wenig sinnvoll. Ein weiteres Hindernis sind fehlende Datengrundlagen zum Einsatz von PFAS.
6) Diverses
a. Diskussion bezglich einer gemeinsamen Datenbank mit Messungen in Schweizer Human- und Umweltproben Wnschenswert wre eine Sammlung weiterer PFAS-Daten der Schweiz, die nicht bereits in den Datenbanken des Bundes erfasst sind (z.B. Daten zu PFAS in Fischen, Abwasser oder Luft sowie zu potentiellen PFAS-Quellen). Dabei wre ein Verzeichnis mit bereits verffentlichten Studien aus den Kantonen und vom Bund sowie weitere wissenschaftliche Publikationen hilfreich. Der Fokus soll dabei einem nationalen berblick dienen und nicht auf Einzelkantone abzielen. Weiter gilt es das ffentlichkeitsgesetzt zu bercksichtigen, weshalb auf unverffentlichte Daten verzichtet werden soll.
b. Plattformen fr Datenaustausch der Bundesstellen fr den PFAS-
KEIN mteraustausch (z.B. SharePoint)
Fr die Organisation des mterbergreifenden PFAS-Austauschs und als Ablage PFAS relevanter Daten, wre die Erstellung eines Sharepoints generell willkommen. Eine Umsetzung wird seitens BAG geprft.
ORIGINAL c. OECD-website bezglich PFAS: Das BAFU hat mit dem OECD-Sekretariat vereinbart, dass die Schweiz einen Beitrag fr diese Webseite vorbereiten und demnchst einreichen wird. Ein Textvorschlag wird mitinteressierten Bundesstellen demnchst zur Kommentierung und ggf. zur Ergnzung vorgelegt.
d. Uneinheitliche Nomenklatur bei PFAS: Fact Cards und ein Terminologiebericht zu PFAS der OECD sollten bercksichtigt werden. Von neueren PFAS fehlt leider oft noch eine Standardisierung der Nomenklatur.
e. Umfrage PFAS-Faktenblatt Keine Bundesstelle plant das Verfassen eines PFAS-Faktenblatts. Es gibt Bundesmter, welche planen auf ihrer Website noch weitere Informationen und Antworten zu hufig gestellten Fragen aufzuschalten.
Der nchste PFAS-Austausch findet im Zeitraum Okt-Nov 2023 statt und wird vom BAG organisiert.
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