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Offizielle Ankndigung des Beschrnkungsvorhabens fr PFAS erfolgt
Erneute Konsultation zu per- und polyfluorierten Stoffen gestartet
Dortmund - Bereits 2020 hatten sich die nationalen Behrden Deutschlands, der Niederlande, Norwegens, Schwedens und Dnemarks darauf geeinigt, ein gemeinsames Dossier fr einen umfassenden REACH-Beschrnkungsvorschlag auszuarbeiten. Dabei verfolgen sie das Ziel, die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung aller Per- und Polyfluoralkyl-Verbindungen (PFAS) in der Europischen Union zu beschrnken. PFAS sind Chemikalien, die sehr schwer abgebaut werden und somit sehr lange in der Umwelt verbleiben. Zudem besteht die Gefahr, dass sie Grund-, Oberflchen- und Trinkwasser verunreinigen. Auch schdigende Wirkungen auf Mensch und Umwelt knnen nicht ausgeschlossen werden.
Die fnf Mitgliedstaaten haben am 15. Juli 2021 auch formal ihre Absicht erklrt, bis zum 15. Juli 2022 den Beschrnkungsvorschlag bei der Europischen Chemikalienagentur (ECHA) einzureichen [Link zum RoI]. Laut Absichtserklrung soll die Beschrnkung fr die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung aller PFAS in allen Verwendungsbereichen gelten. Zeitgleich verffentlichten die Mitgliedstaaten Kurzzusammenfassungen der bisher von ihnen zusammengetragenen Informationen sowie einen zugehrigen Fragebogen. Diese erneute Befragung richtet sich vor allem an von der Beschrnkung betroffene Industrieverbnde und Unternehmen, aber auch Unternehmen, die Alternativen zu PFAS herstellen oder Kenntnisse darber haben. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die bereits vorhandenen Informationen die aktuelle Marktsituation akkurat wiedergeben und verbleibende Datenlcken zu fllen, um im kommenden Jahr einen mageschneiderten Beschrnkungsvorschlag vorlegen zu knnen. Dieser knnte dann, im Vergleich zur derzeitigen Absichtserklrung, Ausnahmen fr einige auch zuknftig fr die Gesellschaft wichtige Verwendungen der PFAS enthalten. Um solche Ausnahmen begrnden zu knnen, sind die fnf Mitgliedstaaten auf die Mitarbeit der Interessenvertreter angewiesen, da nur diese die hierfr ntigen detaillierten Kenntnisse ber ihre Verwendungen haben.
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Der Fragebogen steht bis zum 15. September im Internetangebot der Bundesstelle fr Chemikalien unter der Adresse (Link/Kurzlink?) zur Verfgung.
Die Bundesstelle fr Chemikalien bittet alle Interessenvertreter, die dort verffentlichten Informationen zu prfen und ggf. Hinweise zu notwendigen Korrekturen oder Ergnzungen einzureichen.
Forschung fr Arbeit und Gesundheit Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, bert die Politik und frdert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Auenstelle Chemnitz arbeiten ber 700 Beschftigte. www.baua.de
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Automatic EN translation Official announcement made on PFAS restriction project Renewed consultation on per- and polyfluorinated substances launched
Dortmund - Back in 2020, the national authorities of Germany, the Netherlands, Norway, Sweden and Denmark agreed to prepare a joint dossier for a comprehensive REACH restriction proposal. With this, they are pursuing the goal of restricting the production, marketing and use of all per- and polyfluoroalkyl compounds (PFAS) in the European Union. PFAS are chemicals that are very difficult to break down and therefore remain in the environment for a very long time. They also pose a risk of contaminating groundwater, surface water and drinking water. Harmful effects on humans and the environment cannot be ruled out either.
On July 15, 2021, the five member states formally declared their intention to submit the restriction proposal to the European Chemicals Agency (ECHA) by July 15, 2022 [link to RoI]. According to the Intention, the restriction would apply to the manufacture, placing on the market and use of all PFASs in all uses. At the same time, the member states published brief summaries of the information they have gathered to date, along with an associated questionnaire. This renewed survey is targeting primarily at industry associations and companies affected by the restriction, but also companies that manufacture or have knowledge of alternatives to PFAS. The aim is to ensure that the information already available accurately reflects the current market situation and to fill any remaining data gaps in order to be able to present a tailored restriction proposal next year. This could then, compared to the current intention, include exemptions for some uses of PFAS that will continue to be important to society in the future. In order to be able to justify such exemptions, the five member states are dependent on the cooperation of the stakeholders, as only they have the detailed knowledge of their uses that is necessary for this.
The questionnaire is available until September 15 on the website of the Federal Office for Chemicals at (link/short link?).
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The Federal Office for Chemicals asks all stakeholders to review the information published there and submit any comments on necessary corrections or additions.
Research for work and health The BAuA is a departmental research institution in the portfolio of the BMAS. It conducts research, advises policymakers and promotes the transfer of knowledge in the field of occupational safety and health. In addition, the institution fulfills sovereign tasks in chemicals law and product safety. More than 700 employees work at the Dortmund, Berlin and Dresden sites and at the Chemnitz branch. www.baua.de