Document NGRbRJrvE60qmk31Vwq6D6K5p
GSA Gesellschaft fir Schadstoffanalytik mbil
Homberger Sit 6 + DOSS Ratingen + Tel, 02007029895 + Fax, 021028929897
Bericht
Messung von Stoffen
in der Luft von Arbeitsbereichen
- Arbeitsplatzmessung -
Aufiraggeber
Messort
Art des Betriebes: Teilnehmer an der Vorbesprechung: Datum der Probennahme: Probennahme durchgefuhrt von: Teilnehmer an der Probenahme: Analyse durchgefuhrt von Datum der Analyse: Bericht Nr Der Bericht besteht aus:
Hardick bv Thermen 5 7521 PS Enschede Nederland Hardick by Thermen 5 7521 PS Enschede Nederland Herstellung von Transportbandern Herr Steeman (Hardick by) Herr Kunzendorf, Herr von Lanken (GSA-Ratingen) 10.12.2008 Herr von Lanken (GSA-Ratingen) Herr Steeman (Hardick by) GSA Gesellschaft fr Schadstoffanalytik mbH Homberger Str. 6, 40882 Ratingen 15.12.2008 060109-2.4La 13 Seiten
~
Ratingen, den 06.01.2000
Bericht Nr 0601092 La
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1 AUFGABENSTELLUNG
Es waren durch Messung die Konzentration der alveolengangigen Staubfraktion (A-Staub) und die Konzentration an Produktfasern in der Luft im Atembereich eines Beschaftigten in der
Banderproduktion zu ermitteln.
2 GRENZWERTE
In den nachfolgenden Tabellen sind die Stoffe aufgelister, die im Rahmen der durchgefuhrien Messung iberprift wurden.
2.1 Arbeitsplatzgrenzwertetabelle gem TRGS 900
Gefahrstoff
Vorkommen| Grenzwert| Spitzenbegrenzung/ | Bemerkungen
als
(mg/ nv) Uberschreitungsfaktor
"Allgemeiner Staubgrenzwert
Rr
2(1)
AGS
(siehe auch Nummer 2.4)
-~ `Alveolengangige Fraktion
3
|
7 Erfauterungen zur Tabelle siche Anlage 1
Literatur
~ Technische Regeln fur Gefahrstoffe TRGS 900
Arbeitsplatzgrenzwerte
Ausgabe: Januar 2006, zuletzt geandert und erganzt: Juri 2008
2.2 Luftgrenzwertetabelle gemaR TRGS 102/900" (gilltig bis 31.12.2004)
Gefahrstoffe
Vorkom-| Grenzwert | Spitzenbegrenzung| Bemerkungen
men als (mg/m) Uberschreitungs-
faktor
kFarseebrssetrazuebueg,eanndorKagta.nis1c,h2e,+3 R - (auBer Asbest)
4
T13R,G1S5, 9T0R1K-,41
~ Hochtemperatur-Glasfasern
500.000 F/ m*
~ Folgende Formen der Weiter-
500.000 F/ m
verarbeitung von Keramikfa-
ser und polykristallinen ke-
ramischen Fase: Mi-
schen/Formen und Endbe-
|
arbeitung (Schneiden, Sagen,
uStsawn)zeUn,beSrchplrefifuenng, Bzouhmren
30.04.06
~ Modulfertigung ab
500.000 F/ m
~ i01w.G0b5r.i2g0e0n6
250000
F/
N
m'
? Erlauterungen zur Tabelle siche Anlage 2
-
Bericht Nr 06010921
ee
sees
~ Literatur:
Technische Regeln fur Gefahrstoffe TRGS 102
Technische Richtkonzentrationen (TRK) fur gefihrliche Stoffe Ausgabe: September 1993/Fassung April 1997 Technische Regeln fr Gefahrsioffe TRGS 900. Grenzwerte in der Luft am Arbeitsplatz.Luftgrenzwertc* Ausgabe: Oktober 2000/Fassung Mai 2004 Technische Regeln fur Gefahrsioffe TRGS 901 Begriindungen und Erlduterungen zu Grenzwerten in der Lufi am Arbeitsplatz, Ausgabe: April 1997/ Fassung Mai 2004
In der Technischen Regel TRGS 900, Ausgabe Januar 2006, sind fir krebserzeugende Stoffe keine Arbeitsplatzgrenzwerte festgelegt. Mit Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung am 01.01.2005 wurden die Technischen Richtkonzentrationen (TRK-Werte) zurickgezogen Es sollen bis auf Weiteres zur Beurteilung der Arbeitsplatzsituation die bisherigen Regeln angewendet werden
~ 3 BESCHREIBUNG DER BESTIMMUNGSVERFAHREN
3.1 Bestimmung der alveolengngigen Fraktion (A-Staub)
Die Bestimmung der alveolengangigen Fraktion basiertaufden validierten Verfahren, die in den Literaturhinweisen angegeben sind Die Probenahme erfolgte mittels eines akkubetriebenen, volumenstromgeregelten Probenahmegerates mit BIA-A-Staub-Probenahmesystem (FSP10) bei einem Volumenstrom von 10 Umin Als Filtermedium wurde ein unter definierten Bedingungen (Temperatur und Luftfeuchte) cin`gewogenes Cellulosenitrat- Filter mit einer Porenweite von um und einem Durchmesser von 37 mm verwendet. Zur Bestimmung der Konzentration an A-Staub wurden die beprobten Filter und identisch behandelte, aber unbeprobte Filter unter den gleichen Klimatischen Bedingungen wie bei der Einwaage mindestens 24 Stunden konditioniert und ausgewogen (Mettler-Waage) Die Berechnung erfolgte mittels Division der Staubmasse durch das Probevolumen
Literatur
BGIA-Arbeitsmappe, Nr. 6068 "Alveolengingige Frakiion 31. Lig. X/ 03
3.2 Bestimmung der Faserzahlkonzentration Die Bestimmung der Faserzahlkonzentration basiert auf den validierten Verfahren, dic in den Literaturhinweisen angegeben sind `Weiterhin ist das Verfahren in der BGI 505-46 (ZH 1/120.46) ,Verfahren zur getrennten Bestimmung von lungengangigen Asbestfasern und anderen anorganischen Fasern in Arbeitsbereichen; rasterelektronenmikroskopisches Verfahren , (REM) beschrieben. In der Anlage 3 ist das Verfahren detailirt beschrieben. Bei einer Bestimmung von organischen Fasern wird keine Kaltveraschung der Probe durchgefbr. -
BochiNeOGOO92sa
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Literatur:
~ BGI 505-46 (ZH 1/120.46) Verfahren zur getrennten Bestimmung von lungengangigen Asbestfasern und anderen anorganischen Fasern in Arbeitsbercichen; rasterelekironenmikroskopisches Verfahren (April 2004)
4 MESSPUNKTE
[Ne TBeschweibwng
7]
[01|Maschinenbediener/ Banderproduktion
[017 [ScMhelsesiufnmgasvcohninAe-SStLa"u.b Bedioner
Messung von Produkifasern
Schicifmaschine Im" (Glasfasergewebe). Bediener
TM [031 [Messung von Produkifasern [ [004.a1 [MSecshsiueinfgmavsochninPeroIdmuk"if(aAsrearmnidfasergewebe), Bediener Ultraschall-Schneidanlage, Bediener
[05.1| Messung von Produktfasern
5 BESCHREIBUNG DER ARBEITSBEREICHE MIT BEDINGUNGEN
ZUM ZEITPUNKT DER PROBENAHME
Asbeitsbereich:
RaumgroBe:
Lufung
Banderproduktion, EG
Raumvolumen: ca. 5600 m', geschlossener Raum
natulich, Fenster/Tore/Turen; `geschlossen wahrend der Probenahme
5.1 MP 01 Maschinenbediener/Binderproduktion Es wurden wahrend der Probenahme folgende Tatigkeiten durchgefuhrt
Bedienung der Schieifimaschine,SL", Band: 832 X, Glasfasergeweb4e um Dauer: 20 min
Bedienung der Schleifinaschine 1 m*, Band: Z 12 XA, Glasfasergewebe 6m, Dauer: 20 min
o Bedienung der Schleifiaschine 1 m*, Band: Aramidfasergewebe (Kevlar), Dauer: 20 min
Bedienung der Ultraschall-Schneidanlage, Band: 832 X, Glasfasergewebe 4 um, Dauer: 20 min
Bandreparaturarbeiten, Rust- und Reinigungsarbeiten, Daer: 40 min
-
Bericht Nr.0601092.La
sdeswan
-
52 MP 02 Schleifmaschine ,SL" Hersteller: Eigenbau, mit EMOD-Motor, 2790 RPM, Diamant-Schicifband Bearbeitetes Band: Type 32 X, PTFE-beschichtetes Glasfasergewebe, 4 um, Bandlange 44 cm Es wurden 4 x 44 cm Band geschiffen. Die Breite der abgeschliffenen Fliche betrug ca.5 mm.
53 MP 03 Schieifmaschine ,1m" (Glasfasergewebe) Hersteller: Eigenbau, mit Motor Metabo GE 700%, 2700 RPM, Korund-Schleifband, Korn 150 Bearbeitetes Band: Type Z 12 XA, PTFE-beschichtetes Glasfasergewebe, 6 um, Bandlange 1 m Es wurden 10 x 1 m Band geschiiffen. Die Breite der abgeschiffenen Flache betrug ca $ mm. Die Maschine wurde mit Absaugung durch einen Staubsauger, Type Nilfsk P 40, betrieben.
5.4 MP 04 Schieifmaschine ,, 1m" (Aramidfasergewebe) Hersteller: Eigenbau, mit Motor ,Metabo GE 700, 2700 RPM, Korund-Schieifband, Korn 150 Bearbeitetes Band: PTFE-beschichtetes Aramidfasergewebe (Kevlar), Bandlange 70 cm Es wurden 6 x 70 cm Band geschiiffen. Die Breite der abgeschiiffenen Flache betrug ca. mm Die Maschine wurde mit Absaugung durch einen Staubsauger, Type: Nilfisk P 40, betrieben
55 MP 05 Ultraschall-Schneidanlage Bearbeitetes Band: Type 832 X, PTFE-beschichtetes Glasfasergewebe, 4 um, 4 Lagen, Dicke: 2,2-2,3 mm, Lange: 43 m Es wurden 3 x 43 m Band geschnitten. Die Geschwindigkeit betrug ca. 19 m/min. ~ Die Maschine wurde mit Absaugung durch einen Staubsauger, Type: Express Vac, betricben
-
Berichi Ne.0GoI9 sla -~
oo
Seite von 13
6 PROBENAHMEDATEN
Die relevanten Daten der Probenahmen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgefihrt
Probenahmedaten
Nr. | Bezeichnung
GSA- | Datum] Probe- | Art| Beginn| Ende| Dauer| Proben-
Nr. | 2008| nahme-| plo
(min)| volumen
stem
[eS
[1 |MBaasndcehrnpreordbuektdieonn! 211868| 10.12. FPIOTy | Voss| 120 | 1,200
02 [SchieifmaschSiLn"e,| 211869| 10.12. | FAP
018| 20 | 0,040
Bediener
03 | SchleifinaschIinme" | 211871 | 10.12. | FAP
31 | 1181
0,040
-
(Glasfasergewebe)
Bediener
SchleifimaschIinme" | 211873| 10.12.| FAP
1216 20 | 0040
(Aramidfasergewebe)
Bediener
[Tr 211875 [ 1012 [71] 1230 [1250| 20 | 0040
anlage, Bediener
p= personengetragene Probenahme
Klimatische Bedingungen wahrend der Probenahme.
relative Luftfeuchte Lufidruck:
37 | % 011 | hPa
~
AuBentemperatur:
4C (11:30 Uhr)
relative Luftfeuchte:
69%
Witterungsbedingungen: song, schwach windig
-
ptt A
7 MESSWERTE
J
Nr.
Beschreibung
Schadstoff
`Maschinenbediener/ Alveolengangige
Banderproduktion
Fraktion
02 | Schieifmaschine ,SL",
Produktfasern
Bediener
03 | Schleifimaschine 1m"
(Glasfasergewebe)
Produktfasern
Bediener
~
Schleifmaschine ,, 1m" Produktfasern
(Aramidfasergewebe)
Bediener
05 |Ultraschall-Schneid-
Produktfasern
anlage, Bediener
Stoffkonzentration
<03 mg/m'* < 19100 F/m' < 19100 F/m3
Stoffindex 1 = Stoffkonzentration/
Grenzwert 0,05%
*
<19100 F/m3
<19100 F/m3
* Messwerte mit ,<"~ Vorzeichen werden bei der Berechnung mit dem halben Zahlenwert bericksichtigt.
8 BEFUND
Der Arbeitsplatzgrenzwert fur die alveolengangige Fraktion wurde wahrend des Beurteilungszeitraumes deutlich unterschritten. Der Messwert betragt < 1/10 des Grenzwertes
Der ehemalige TRK-Wert fur kiinstliche Mineralfasern von 250.000 F/m wurde bei der Be-
~
arbeitung von Bandern aus Glasfasergewebe wahrend des Beurteilungszeitraumes deutlich
uBnetierdsecrhrBitetaernb.eiDtiuengMevsosnwBeartnedebentraaugseAnr<am1i/d1f0asdeersgeehweembaeli(gKeevnlGarre)nwzawerretnesw.ahrend des Be-
urteilungszeitraumes keine Produktfasern nachzuweisen.
GSA Gesellschaft fur Schadstoffanalytik mbH
Fr) WildhL
(Brigitte Tomaschewski)
Tashi
(Peter von Lanken)
-
Berichi Nr 060109:2.vLa -
Erliiuterungen zur Arbeitsplatzgrenzwertetabelle
Seite von 13 Anlage 1
Gefahr-| Vorkommen als Grenzwert Spitzenbe-
Bemerkungen
stoffe
(mg/m?)
renzung
Uberschrei-
tungsfaktor
A Ausgangssioff|A alveolengangige |~1-. 2-. |AGS ~ Ausschssfur
Z Zischen- |Fraktion
3.24 |Gefahrsioffe
produkt
E- einatembare
DFG- Senaiskommission
E-Endprodukt |Fraktion
zur Prfunggesundheits-
R-Reakions-
schadlicher Arbeitsioffe der
produkt
DIG
(auch Abfalistoff)
(MAK - Kommission)
~
H-Hilfsstoff
H = hautresorpriv
Y= ein Risiko der Fruchi-
schadigung brauch bei Ein-
haltung des Arbeitsplatz-
grenzwertes (AGW) und des
biologischen Grenzwertes
(BGW) nicht befirchiet zu
werden.
Kurzzeitwerte und Uberschreitungsfaktoren
Der maximale Uberschreitungsfaktor betragt 8. Bei $facher Uberschreitung des Arbeitsgrenz-
wertes 4-mal pro Schicht ber 15 Minuten darf in einer Schicht keine weitere Exposition mehr
erfolgen, da sonst das Produkt aus Schichtlange und Arbeitsgrenzwert berschritten wird.
A
Fr die Intervalle zwischen den Perioden mit einer Konzentration oberhalb des Arbeitsgrenzwertes (Kurzzeitwertphase) ist ein Zeitraum von einer Stunde anzustreben. Insgesamt sind vier
Kurzzeitwertphasen innerhalb einer Schicht zulassig
Bei der kung in
Festlegung von Expositionsspitzen werden folgende zwei Kategorien eingeteilt
die
Stoffe
gema
ihrer
toxikologischen
Wir-
KategorieI
Stoffe bei denen die lokale Wirkunggrenzwertbestimmeinsdt oder atemwegssensibilisicrende
Sioffe
a) Als Basiswert wird ein Uberschreitungsfaktor von 1 festgelegt, der stoffspezifisch an-
`gepasst werden kann (bis max. 8). Die Kurzzeitwertphase darf 15 Minuten nicht tber-
schreiten. Die betriebliche Uberwachung soll durch messtechnische Mittelwertbildung.
ber 15 Minuten erfolgen, zB. durch eine 15 miniitige Probenahme.
b). IZneibtepgurnakntdiebteernscFharliltetnenkawnenrdaeunchdaerifn.MDoimeeSnttoafnfewewretrdfeenstigneldeegrt Swpearldteen,,Spdietrzzenubkeegirnene-m
---
zgeul:ng="2=d)u.rcDhideatseZcehniicshcehnen=u=ndunodrgdaennisUabteorrsiscchhreenitMuanBgnsfaahkmoernaussigndewsiocsfeesntz(uinledgeern,Red-ss
die Kurzzeitwertkonzentration nicht berschritten wird. Fur die betriebliche Uberwa-
Bericht Nr. 060109-2.vLa
oo
sesnls
~
chung ist cine moglichst kurze Mittelungsdauer entsprechend den messtechnischen
Moglichkeiten zu wahlen. Bei einigen Stoffen der Kategorie I wird sowohl ein 15-
Minuten-Mittelwert als auch ein Momentanwert festgesetz:. In diesem Fall werden bei-
de Uberschreitungsfaktoren in der Spalte aufuefiihrt
Ein Eintrag von 2.B. 2,=4= (1) bedeutet, dass die zweifache Arbeitsplatzgrenzwertkon-
zentration als Mittelwert ber 15 Minuten einzuhalten ist und im gleichen Zeitraum dic
vierfache Arbeitsplatzgrenzwertkonzentration zu keinem Zeitpunkt uberschritten wer-
den darf.
Kategorie Il
Resorpiiv wirksame Sioffe
Als Basiswert (15-Minuten-Mittelwert) wird ein Uberschreitungsfaktor von 2 festgelegt,
der stoffspezifisch angepasst werden kann (bis max. 8). Die betriebliche Uberwachung soll
durch messtechnische Mittelwertbildung uber 15 Minuten erfolgen, zB. durch eine 15
~
minatige Probenahme. Bei Stoffen der Kurzzeitwert-Kategorie II sind auch langere Uber-
schreitungsdauern zuldssig, solange das Produkt aus Uberschreitungsfakior (UF) und U-
berschreitungsdauer eingehalten wird (Beispiel: Bei einem UF von 8 ist auch ein UF 4 tiber
30 min oder ein UF 2 tiber 60 min moglich).
-~
-
Bericht Nr 060109:2.vLa
~
-~
--
Erliiuterungen zur Luftgrenzwertetabelle
Seite 10van 13 Anlage 2
Cefabrsoffe |Vorkommen als |Grenzwert (mg?) |Spizenbegrenzmg |Bemerkungen
A dusgangssioff |A alveolengangige] Un1e.rsch2ri.tun-g3-,sfa2k,io4r|H-hautresorpiny
ZE--ZEwnidspcrhoednupkraodiki
|Fraktion E- cinaiembare
RTiRcKh-tkoTnezcehnntirsacthieon
R(aRuecahkAibofnaslpstroofd)uki |Frakton
ru-cehiinsRcihsakdoigduenre
H Hifi
bderrauMcAhKbeuinEdndmehsalBuAnTg
nwiecrhdtebnefurchies zu
-
Fiir die Begrenzung von Expositionsspitzen geltenfolgende Regelmgen:
1. Die Konzentration lokal reizender undgeruchsintensiver Stoffe (Kurzzeitwerikategorien I uGrnednwV edretrhMonAzKen-truantdiBoAnT(-UWbeerrtsec-hLriesitneu'n)gssfoallkizourk1e)i. nFeimrZeeiintzpeulnnketShioohfefer kseainn adlesrdAieGS andteerchenUibsechrescMhirteiiethuvnegrstfbaiklidournegntfiebsetrle1g5eMn:inDuiteebneterrifcobllgeinc,he=.UBb.erdwuarcchhueningeso1l5l mdiunricthigmeesPsr-ocbehneanlitmeec.hnBoeliogEiisnchhaelntuondgerdeosrg1a5niMsiantuotreins-cMhietnteGbrwienrdteesn idsatvzousnatazulsigcehgdaanrzguelnegweenr,deanuskawnenl,ddaesnsidnideeGrrSepnazlwteert, hSopnizteznternabteigornenzuzukne*gindeumrcZheidfapsunZkeiicthbeenrsc=h=riuttnedndweirnd.UbDeirescShtroefifteuwnegrs-faktor ausgewiesen (in der Regel: =1-).
2. Die mittlere Konzentration resorpiy wirksamer Stoffe (Kurzzeitwerikategorien II, Ill und
~
ITVRKd-eKroMnAzKep-t uanufdeBsAtTe-lWletrwtuer-dLeins,tes'o)lluinndkveoinneSmto1f5feMnimmiutteLnuf-iZgerietnrzawuemrtdeine, 4dfiaecnheacGhrednezm-
weienrzteklonnezeSnttorfafetioodnerubSetrosfcfhgrreuiptpeenn(1k5anMnimduetrenA-GMiSttaenhdveerre,UbUebresrcshcrherietiutnugnsgfsafkaikoiroern4f).esFtiliegren.
fDaiketoSrtsofafueswgeerwdieesneinn(dienrdSepraRletgeel,:Sp4i)tzenbegrenzung* durch Angabe des Uberschreitungs-
3.
Die Dauer schreiten.
der erhohten
Expositiondarf in
einer
Schicht
insgesami
|
Stunde
nich
uber-
s#chMuinegsslguenmgeeinnsdcehrafS,enVaiCsHkoVmemrilsasgisogneszeulrlcPhrafiinmgbgFe,sunWdehnehitesisnchadiicherArbeitssoffe der Deutschen For-
Bericht Nr. 0601092.
oo
Seite von 13
~
Anlage 3
nach BGMIes5s0v5e46rf(aZHhr1e/n120.46) "Verfahr-eRnasztuerrBeelesktiirmomnuennmgikvroonskaonpoirsgcahneisscVheernfaFharsene"r (iAnprAitlbi2s0b04e)rcichen
1 Probenahme
1.1 Schwebstoffabscheidefilter
Typ
Kemporenfilter aus Polycarbonat der Firma Nuclepore Corp.
Durchmesser aufen
25mm
Durchmesser der Belegung 22mm
belegte Filterflache
380 me
`goldbedampft Schichidicke:
-~
Vorderseite:
40m
Ruckseite
20mm
Porendurchmesser
0.8 um
Filierhalter:
offener Filterhalter mit zylindrischem Ansaugrohr (Tubus)
1.2 Ansaugtubus
Ansaugrohr
Linge
50 mm
innerer Durchmesser 22 mm
1.3 Messanordnung
Personengetragene Messung: Bei personengetragener Messung wird das Probenahmegerdt
vom Abeiter wahrend seiner Tatigkeit am Korper getragen.
~ Oreste Messung:
Bei ortsfester Messung wird ein stationres Probenahmegerat am
Messort aufestellt.
Probenahmehohe:
Die
des
AOrfbfeniutnergsdbeesfiFnildteenrhalters
soll
sich
in
Hohe
des
Atembereichs
Filteranstromgeschwindigkeit: 4S emis
Probenvolumenstrom
Pro 1 ens Filterflache ca. 0,24 - 0,30 min
Fur obigen Filterhalter ca. 0.91 - 1,14 Umin
Probenvolumen
Das Probenvolumen hangt wesentlich vom Schwebstoffgehalt in
der Luft und von der angestrebten Nachweisgrenze ab. Gemal)
BGI 50-46 (ZH 1/120.46) ist ein Probenvolumen von mind. 40
Litern Luft pro 1 cm Fiterflache anzustreben. Das tatsachliche
Probenvolumen ist unter "Probenahmebedingungen" im Bericht
angegeben.
Probenahmedauer
Die Probenahmedaver ergibt sich aus dem Probevolumen (Liter)
dividiert durch den Probevolumenstrom (Liter/Minute).
Erfahrungsgemf sind es: 2 - 3 Stunden. Die tatsachliche Probe-
-
nahmedauer ist unter "Probenahmebedingungen" im Bericht an-
gegeben
Borich Ne 0601092.La
oo
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2 Probenauswertung
Die Analysen der Probenilter erfolgen nach den Vorschrifien der BGI 505-46 (ZH 1/120.46) Verfahren zur Bestimmung von anorganischen Fasern in Arbeitsbereichen - Rasterelekiro`nenmikroskopisches Verfahren" (REM).
Kenndaten bzw. Merkmale des Verfahrens sind
21 Kaltveraschung Der Auswertung der Probe im REM geht eine Kaltveraschung der organischen Bestandeile des abgeschiedenen Staubes mittels Sauerstoffplasma im Vakuum voraus. 22 BildschirmvergrBerung Die Zahlung der Asbestfasern im REM wird bei einer BildschirmvergroBerung von rund ~ 2000fach, dh. bei einer Nachweisgrenze von 0,1 - 0,2 um ObjekigroBe, vorgenommen.
23 Faserdefinition Als Fasern werden Staubteilchen definiert, die folgende 3 geometrischen Merkmale gleichzeitig aufiveisen
Lange (L) Durchmesser (D) sowieL:D,
>5 um 02ym<D<3 um >301
24 Vermessung der Fasern Die Fasern werden im REM bei 1.000 - 100.000facher VergroBerung vermessen
241 Zibigewichtung
~ Fasern, die der Faserdefinition 2.3 entsprechen und deren beide Enden im Inneren des Zahl-
-
feldes liege, erhalten das Zahlgewicht 1
- Fasern, die der Faserdefinition nach 2.3 entsprechen und nur mit einem Ende im Zahifeld
liegen, erhalten das Zahigewicht 1/2.
~ Fase, die mit beiden Enden auBerhalb des Zahlfeldes liege, erhalten das Zahlgewicht 0.
Die ermittelte Faseranzahl ergibt sich als die Summe des Produkts aus gefundenen Fasern
und dem jeweiligen Zahlgewicht
- Faseranzahl = (Faser x Zahlgewicht)
25 Identifizierung von Fasern
Die Identifizierung der Fasern erfolgt direkt im Bildfeld des REM mit Hilfe eines energiedis-
persiven Rontgenspektrometers (EDXA) bei 10.000 - 50.000facher Vergroferung und einer
Beschleunigungsspannung von mindestens 20 kV.
Die Fasern werden in die folgenden Kategorien eingeteilt
+ A= Chrysotlasbest
B= Amphibolasbeste
C= Calciumsulfat (Gips)
-
D = Produktfaser (falls gemessen)
E = sonstige anorganische Fasern
Borichi Nr:06010920L0
I _ satelivonls
26 Auswerteumfang Erfasst werden in einem "Urprotokoll" ale Fasern, die der unter 2.3 angegebenen Definition entsprechen. Die Faseranzahl wird, wie unter 2.4.1 angegeben, nach Bericksichtigung des Zahigewichtes ermittelt. Die Auswertung wird beendet, wenn entweder 20 Fasern der Kategorien "Produktfasern" oder SO Fasern (ohne die Faseranzahl der Kategorie ,Gips") gezahlt wurden. Die Faserzahlung wird aber in jedem Fall nach Auswertung einer Filterfliche von 0,5 mm? abgebrochen, auch wenn vorstehend genannte Faserzahl nicht gefunden worden ist. Abhangig von der Bildschirmgrofe des eingesetzten REMs entspricht die ausgewertete Filterflache ca. 49 bzw. 82 Bildschirmfeldern, die uber das Filter verteilt sind
3 Optimale Filterbelegung
Ziel einer guten Probennahme it, in fur die nachfulgende mikroskopische Auswertung opimal belegtes Filter zu erhalten. Optimal ist die Belegung, wenn die flache und ebene Filterflzche zwischen den Faser- bzw. Staubteilchen noch gut sichtbar ist und wenn andererscits die zu messenden Fasern im umgebenden Staub nicht versinken. Mit anderen Worten durfenaufder Filterflache weder zu viel noch zu wenig Teilchen liegen. Die optimale Belegung wird bei gleichbleibendem Probenvolumenstrom mit der Probenzhmedaver gesteuert und hangt im wesentlichen vom Faser- bzw. Staubgehalt der angesaugten Luftprobe ab. Die optimale Probe`nahmedauer kann nur experimentell ermittelt werden.
4 Toleranzbereich
Da bei der Faserzahlung im REM nur eine Kleine Stichprobe ausgewertet wird, kann es zu zufallsbedingten Streuungen des Messergebnisses kommen. Diese moglichen Streuungen werden mit Hilfe der Poisson-Statstik abgeschatz. Diese Verteilung gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit der wahre Wert der Messung von dem emittelten Wert nach oben und unten abweichen kann. Dieser zweiscitige Toleranzbereich umfasst 95 % der Streuungen, die durch die Poisson-Verteilung gegeben sind, d.h. nur in % aller Falle kann der wahre Wert Kleiner bzw. `grofer as der ermittelte Wert sein
5 Nachweisgrenze
-- Die Nachweisgrenze ist die leinste Konzentration, die sich signifikant von einem Nullwert unterscheiden lasst. Dies ist gleichbedeutend mit dem oberen Vertrauenswert (obere Toleranz`grenze) unter der Annahme von max. 5 % lrtumswahrscheinlichkeit fur den Fall, dass in der Einzelmessung keine Faser gefunden wurde
NG _belegteFlierflache(@) in mn Filer 2.99F [mn F
"ausgewertete Filterflache - Probenvol (V) in m/ Filter m*
Die Nachweisgrenze hingt somit sowohl von der Grofe des Auswerteurnfangs als auch von der Probenvolumengrofie ab. Je mehr Filterflache ausgewertet wird oderje grofier das ProbenVolumen ist, um so tiefer liegt die Nachweisgrenze des Messverfahrens. In der Praxis konnen bei gleichbleibender Probenahmedaver die Probenvolumen infolge variabler Belegung der Filterproben variiren; entsprechend verandert sich auch die Nachweisgrenze.