Document NEy6m9KbLQY9YemGBprYbQveD
A
PECSIVtO
J-
PYDRAUL* 312
Schwerbrannbara Hydraulik-FIOssigkeit
Wir stellen vor: Pydraul 312... eine neue HydraulikFIOssigkeit
Ein weiterss Erzeugnis, das Monsantos weltweit anerkanntes Angebot an schwerbrennbaren Hydraulikflussigkeiten und Schmiermitteln ergSnzt. Pydraul 312 -- elne synthetischeFIOssigkeit, die Ihnen die SchmierfShigkeit elnes hochwertigen Mlneraldles bietet -- plus Slcherhelt -- zum Preis eines Wasser-Glykol-Gemlsches. 1951 wurden Pydraul-Fllisslgkeiten zum ersten Mai eingesetzt, urn hydraulische Anlagen vor Feuer zu achiitzen. Heute, mehr ale 15 Jahre danach, haben slch die Pydraul-FlQesIgkeiten in Millionen Maschlnenstunden bewflhrt, ohne jemala auch ein elnzlges Feuer zu verursachen .. . selbst dann nicht, wenn sie aus einer gebrochenen Druckleitung auf weilJglUhendes Metall gespruht wurden. Daruber hlnaus gewahrleieten Pydraul-Flusslgkelten:
. . Schmierfahigkeit wie Premium-Grade-Ole . keine Korrosion und Schaumbildung .. geringen Wartungsaufwand . .. und lange Lebensdauer
Pydraui5 raglatrlertaa Waranzalctian dar Monsanto Company
0615073
TOWOLDMONOQ39154
Wie ftigt sich nun das neue Pydraul 312 in die bestehenden Pydraul-Typen ein?
Pydraul 312 ist eine gelungene Kombmation synthetischer Plusslgkelten mit ausgewahlten Mmeralol-Fraktionen. Das Ergebms ist eine schwerbrennbare Hydraulik-Flussigkeit, die in ihren Eigenschaften alien bisherigen Hydraulikblen gleicht oder sie sogar noch ubertrifft -- einschliefilich voltsynthetischer Flussigkeilen, Premium-Grade Ole und wasserhaltigen Flussigkeiten. Im Praia jedoch liegt Pydraul 312 wie Wasser-Glykol-Gemische -- also sehr vial gunstiger als andere wasserfreie, schwerbrennbaro Hydraulikflussigkeiten.
Chemisch gesehen...
Die schwerbrennbare Hydraulikflussigkeit Pydraul 312 ist eine stabile Lbsung von sorgfaltig ausgewahlten Erdolfraktionen in elner synthetischen Mischung von chlorierten Kohlenwasserstoffen und Phosphatestern. Der Nut2sn dieser neuartigen Hydraulikflussigkeit besteht in: Schwerbrennbarkeit, chemischer Bestflndigkeit, keiner Oxydation Oder Kcrrosion bei normalem Emsat2, gutem Leistungsverhalten in hydraulischen Systemen und gerlngem Wartungsaufwand. ViskositSt und Viskositatsindex von Pydraul 312 entsprechen einer hochwertigen mineralischen Hydraulikflussigkeit (mit Korrosions- und Oxydetions-lnhibitoren).
Aufgrund der chemiachen Struktur wird fur Dichtungen und Schlfluche die Verwendung von Viton-Elastomeren empfohlen (siehe hier2u ..Umstellung auf Pydraul").
Physiologisches Verhalten...
Ausgedehnte pharmakologische Untersuchungen von Pydraul wurden im Pharmakologlschen Institut der University Hamburg und im Hygiene-lnstitut des Ruhrgebietes, Gelsenkirchen, angestellt. Die Untersuchungen kdnnen wie folgt zusammengefaftt werden:
Die Pydraul-Fliissigkeiten unterscheiden sich toxikologisch nur wenlg voneinander. Bei Hautversuchen an Menschen und Tieren zeigten sich keine UnvertrSglichkeitsreaktionen. Trotzdem sollte, insbesondere von hautempfindlichen Personen. ein intensiver Kontakt mit Pydraul vermleden werden. Emo Reinigung der Haut mil Wasser und Seife genugt in der Regel.
Pydraul-Dflmpfe slnd nicht giftig, das Einatmen von Spriihnebeln (Aerosolen) oder Zersetzungsprodukten langer als etwa 15 Minuten 1st Jedoch zu vermeiden.
Bel direktem Kontakt von Pydraul mit den Augenschleimhauten tritt em stSrkeres Brennen auf. Die Relzung lafJt sich durch emfache Spulung mit Wasser beseitigen. Nachwirkende SchSdigungen der Augen sind nicht zu erwarten.
Bei Beachtung bestlmmter Sicherheitamaftnahmen, z. B. Tragen von Handschuhen, ist Pydraul als wemg toxisch anzusehen, so daft gewerbe-toxlkologlsch keine Bedenken bestehen.
Korrosion und Stabilitdt...
In seiner Bestandigkeit gegenuber Korrosion und Oxydation >st Pydraul 312 den besten Hydraulikflussigkeiten auf MmeraiolBasis ebenburtig. Kein Metal I wird in hydraulischen Systemen von Pydraul 312 angegriffen -- sebst nicht bei Uberhitzung b>s zu 1 20: C.
Schwerbrennbarkeit...
Pydraul 312 ist eine schwerbrennbare Hydraulikflussigkeit.
Verschiedene Teste zum Nachweis der Schwerbrennbarkeit.
Hochdruck-Spruhtest (AMS-3150C und MIL-F-7100). Testflussigkeit wird durch erne Duse mit 70 atu durch eine 3300 C heiBe Azetylen-Flamme gespruht.
Gelegentliches Aufflanimen. erlischt von seibst
Niederdruck-Spruhtest (AMS-3150C). Testflussigkeit wird durch eine Duse mit niedrigem Druck gespruht, wobei der Spruhnebel uber einen brennenden, olgetrankten Lappen geleitet wird
Germgfugiges Erhohen der Flamm-lntensitat.
Test mit heiflem Ablaufrohr (MIL-F-7100). Testflussigkeit wird auf die OberflSche ernes 700 ; C heiRen Ablaufrohrs getropft.
Gelegentliches Aufflammen. Die Flamme wird jedoch nicht zum Auf fangblech transportiert
Zundtest mit geschmolzenem Metall. Testflussigkeit wird auf die Oberflache einer geschmolzenen Alumimum-Legierung von mehr als 650;i C getropft.
Kern spontanes Aufflammen. Gelegentliches Aufflammen an der Zundquelle
Hydraulische Eigenschaften...
Pydraul 312 besitzt eine gunstige Viskositatslage und emen guten Viskositats-lndex; es ist scherstabil und behalt auch nacii langem Einsatz die ursprungliche ViskositSt.
0615074
TOWOLDMON0039155
Vickers Pumpentest
Das nachstehende Oiogramm zeigt den Gowichtsverlust vorachiedener Hydraulikflussigkeiten im Vickers Pumpentest.
--
Normolo Hydrvull 61
/
Pydraul 312 ist fur Dauerbetrieb entwickelt. Abgesehen vom ublichen Nachfull-Bedarf
... gibt e3 kelne Olwecheel-Perloden . . . erubngen sich tagliche Kontrollen . . . ist kein Wasser hinzuzufugen . . . Oder andere zeltraubende Wartungsarbeiten, wie 9ie
bei wasserhaltigen Flussigkeiten notwendig smd.
JW
Pumpantypo:
VicfcortV 1Q3C 6GPM
Vlskoaltlt dor FlOatlgkelt belmTeatlauf:
70 SSU
Temporotur der FlOialgkeit: Auf TO SSU Ingootollt
Pumpondrucfc: iBOOpil (125 kp/emb Drohiohl dor Pumpo i 1200 U/mlrt
Zahlreiche Industrieunternehmen...
haben bereits auf Pydraul 312 umgestellt. In kritischen Situabonen hat sich die Schwerbrennbarkeit von Pydraul 312 hervorragend bew8hrt.
r
o
EP Hydl ullkOI
Pydraul 195 Pydraul 312 Pydraul S40 100 ISO 200 2SO
TESTDAUEH(STUNOEH)
Pydraul 312 schmiert ebenso gut wie Oder besser als hochwertige Hydraulik-Flussigkeiten auf Mineraldl-Basis. (R&O) mit EP Zusdtzen.
4-Kugel-Verschleifiteat (620 U/min, 1 h, 75 C)
Stahl auf Stahl 4 kg Last 10 kg Last
40 kg Last
Verschleifidurchmesser in mm 0,24 0,25 0,44
Einsatz in der Industrie...
Neben den Untersuchungen im Labor liefen zahlreiche Erprobungen in Betrieba-Anlagen wie Druckgulimaschinen, automatischen Schweiftgerflten und Stahlwerks-Anlegen.
Pydraul 312 ermbglicht stbrungsfreies Laufen der Pumpen uber Jahre hlnaue und verlelht den Pumpen eine Lebensdauer. wie sie sonst nur mit hochwertigen mineralischen Hydraullkplen erreicht wlrd.
GroRe DruckgieRmaschine Rohrflansch bricht, Pydraul 312 tntt mit einem Druck von 125 kp/cmJ aus, trifft auf den Transportwagen mit AusschuOstucken, spruht Liber die 640 C heifle Alummium-Schmelze und dann gegen eine Mauer. Kurzes, schwaches Aufflammen an der Schmelzoberflache, kein Weitertransport Oder Zuruckschlagen.
Aluminium-Werk Ein Transportwagen mit hydraulischer Kippemnchtung kommt zu nahe an den Schmelzofen heran. Durch die groOe Hitze platzen die Schlauche und Pydraul spritzt auf den Schmelzofen. Aufflam men lediglich im Ofen und keine Weiterverbreitung.
GroRe DruckgieRmaschine Schlauchverbmdung eines Hydrauliksystems von Liber 100 kp/cm1 bricht. Schlauch schlagt hin und her, dabei stromen uber 900 Liter Pydraul 312 uber Druckglelimaschme. W8nde, FuOboden und einen Aluminium-Schmelztiegel von 675 C; keine Flammbildung.
Die Werksleitung entschlieftt sich daraufhin, Pydraul 312 jetzt auch in Spritzgufimaachinen fiir die Kunststoff-Verarbeitung emzusetzen.
Werksversuch Ein Kunde woltte die Schwerbrennbarkeit von Pydraul 312 prufen und sprtihte hierzu 20 Liter mit einer Pflanzenschutzspritze Liber einen heiGen Aluminium-Schmelztiegel. Flammbildung beschrdnkt sich auf die Oberfiache dee geschmolzenen Metalls. Bei alien bisher bekannt gewordenen Schadensfdllen an Hydraulikleitungen, die mit Pydraul arbelten, verhmderte der Emsatz von Pydraul die Entstehung eines Hydraulikbrandes und die damit verbundene Gefahrdung von Menschen und Anlagen.
C61507S
TOWOLDMONOQ39156
T
Umstellung auf PYDRAUC
Bei Umstellung von Hydraulikanlagen auf Pydraul sind bestimmte MaGnahmen zu ergreifen, die sich auf Grund des unterschiedlichen Verhaltens gegenuber den Konstruktionselementen nicht umgehen lassen. Je sorgfSItiger hierbei vorgegangen wird, desto linger wird die Lebensdauer des eingesetzten Pydrauls und der Anlage selbst sein. Bei Umstellung vorhandener Anlagen von Mineralol auf Pydraul ist zu beachten, daG durch die groGere Dichte von Pydraul die Saughdhe beeinfluGt wird. Je nach Pydraul-Type liegt sie um20--30%niedriger als bei Mineralol. Gegebenenfalls sind die Ansaugverh<nisse anzupassen, urn Kavitation und ungenugende Fullung zu vermeiden.
I. Umstellung von Mineraldl
1. Priifung auf vorhandene Leckstellen. Bevor das System zwecks Umstellung stillgelegt wird, sollte es auf vorhandene Leckagen uberpruft werden, urn spater unndtige Pydraul-Verluste zu vermeiden.
2. Reinlgung der Anlage vor Umstellung. Um Mineraldl- und sonstige Ruckstande vor Neufullung mit Pydraul zu losen, kann man 48 Stunden vor Entleerung 2/o Dichlorbenzol, bezogen auf die Fullmenge, in das System elnfullen. Dichlorbenzol hat eine stark Idsende Wirkung.
3. Entleerung des Systems.
Die Anlage soil so gut wie irgendmdglich vom bisherigen Medium entleert werden. Sehr geringe 01riickst&nde wirken sich im allgemeinen nicht storend auf das Verhalten von Phosphatestern und chlorierten Kohlenwasserstoffen aus. Olruckstande im Sy stem verringern jedoch die Brandsicherheit, der Anteil an restlichem Mineraldl sollte deshalb 6% nicht iiberschrelten.
4. Reinlgung der Anlage
VorratsbehSlter und das gesamte System mussen grundlich gereinigt werden. Auswischen mit nichtfasernden Lappen ist zu empfehlen. Rohrleitungen mussen entleert und durchblasen werden. Ventile und Behaiter werden von Hand gereinigt. Soweit Innenanstriche vorhanden sind, die nicht Pydraulresistent sind, sollten dieselben entfernt werden. Filter mussen ebenfalls besonders sorgfaltig gerei nigt werden.
5. Spiilung des Systems.
Es empfiehlt sich, das System mit Pydraul zu spulen. Pydraul hat eine stark Idsende Wirkung auf Mineralolruckstande und normale Lacke. Nach Filterung des Pydrauls kann es im allgemeinen fur Nachfullungen benutzt werden.
6. Priifung der Pumpen.
Die Pumpen und sonstige bewegte Teile sollten sorgfaltig auf VerschleiG gepruft und stark abgenutzte Teile ausgetauscht werden. Ventile sollten geoffnet oder ausgebaut und entleert werden
7. Dichtungen und Packungen.
Nicht alle normalerweise fur Hydraulikanlagen in Frage kommenden Dichtungs- und Packungsmaterialien sind Pydraul-resistent. Es ist deshalb notwendig, insbesondere dynamisch beanspruchte Dichtungen entsprechend auszuwechseln. Bei ruhenden Dichtun gen, wie z. B. ,,0" Ringen, kann unter Umstanden diese Umstellung erst spater im Zuge der Wartung der Hydraulikkomponenten erfolgen. Packungen und Dichtungen fur den Einsatz mit Pydraul sind bei einer groGen Anzahl von Dichtungsherstellern verfugbar. Es handelt sich hierbei im allgemeinen um Elastomere aus Butyl-,Thiokol- und Silikonkautschuk, Viton und Teflon. Da die Betriebsbedingungen in ihrer Gesamtheit eine entscheidende Rolle spielen, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, von den Herstellern die endgultigen Dichtungsmaterialien vorschreiben zu lassen. In Deutschland sind Pydraul-resistente Dichtungen unter anderem verfiigbar bei:
Asbest- und Gummiwerke Martin Merkel K.G., Hamburg-Wilhelmaburg Busak & Luyken OHG., Stuttgart 1 Carl Freudenberg, Weinheim/BergstraGe Friedrich Goetze A.G., Burscheid C. Haacke & Sohne, Hamburg 11 (Vertr. James Walker & Co. Ltd.) ' Arthur Hecker, Weil/Wurtt. Richard Klinger GmbH., 1dstein/Taunu8 Lechler Diring Dichtungswerke K.G.. Stuttgart Oscar Gossler K.G., Hamburg (Vertr. Parker-Hanmf/n NV) Schneider & Co.. Stuttgart (Vertr. Parker-Hanmfm NV) - Pradifa
Jdger KG.. Bissingen/Enz
8. Schlauchleitungen.
Pydraul-resistente Hochdruckschlauche auf Basis Teflon und Butylkautschuk stellen in Deutschland her:
Aeroquip GmbH, Baden-Baden Flexomatic * Hans Gunter Schwarz & Co.. Viernheim Deutsche Tecalemit GmbH., Wmdeisbleiche Neue Argus GmbH., Ettlingen/Baden Resistoflex GmbH., Pforzheim Schafer Parker Hannifin GmbH.. Hungen Dr. Schnabel 8. Co. K.G.. Limburg/Lahn Techno-Chemie Kess ler & Co. GmbH., Frankfurt/Main * auch in Viton-Qualitat
U6 1 50 76
TOWOLDMONOQ39157
9. Anetrlchmittel.
Anstriche von Maschinen, die auf Pydraul umgestellt werden, sollten am besten entfernt werden, da Pydraul normale Lacks Idst. Eine Erneuerung des Innenanstriches ist nicht erforderlich, denn Pydraul schutzt die Metalloberfiachen vor Korrosion. Pydraul-resi8tente Lacke sind jedoch auf verschiedener Basis verfugbar und z. B. bei folgenden Firmen erhaltlich:
BBC-Werk - Elektralack, Bruchsal CELLA Lackfabrik Dr. C. Schleusaner GmbH., Wlesbaden/Blebrich Glasurlt-Werke A.G.. Hamburg Herblg-Haarhaua A.G., Kbin-Blckendorf Mankiewlcz Gebr. & Co., Hamburg Schramm, Lack- und Farbenfabriken A.G.. Offenbach/Main H. Wiederhold K.G., Hilden/Rhld. Windhbval & Hofer K.G., Wuppertal - Ober-Barmen
Es handelt sich um bestimmte Expoxy- und DDLacke (Desmodur-Desmophen).
10. Filterung
Aufgrund seiner chemischen Struktur und physikalischen Eigenschaften besitzt Pydraul ein erhohtes Schmutzlbse- und -tragevermbgen, dem durch eine sorgfflltige Filterung Rechnung getragen werden muG. Feinfilter mit einer Maschenweite von 15 bis 40 my sollten zweckmaGigerweise in den Rucklauf elngebaut werden.
11. Ftillung des Systems.
Nach Dicbtkontrolle des Systems soli Pydraul unter Beachtung der ubllchen MaGnahmen bis zum vorgeschrlebenen Niveau aufgefullt werden. Hierbei muG beachtet werden, daG uberlaufendes Pydraul AuGenanstriche aufldst,
12. Anfahren der Anlage
Da das gesamte System ohne Hydraulikflussigkeit ist, sollte es in drucklosem Zustand in Betrieb genommen werden. Bevor das System den Arbeitsdruck erreicht, mussen die Pumpen mehrere Male bel gebffneten Steuerungsorganen ein- und ausgeschaltet werden, um den Aufbau eines Schmlerfilms zu gewdhrlelsten.
13. Kontrolie.
Nachdem die Anlage fur einige Zelt in Betrieb ist, sollte angesammelte Luft aus Kontrollhahnen und Ventilen abgelassen werden. Der Flussigkeitsstand muG uberpruft und gegebenenfalls Pydraul zugefugt werden.
II. Um9tellung von wasserhaltigen Flussigkeiten
Die Umstellung auf Pydraul erfolgt ebenfalls unter Beachtung der Punkte 1--13. jedoch muG besondere Sorgfalt bei der Entfernung waGriger Losungen angewandt werden, da Wasser zusammen mit Pydraul saure Bestandteile bildet, die Korrosion erzeugen konnen.
14. Es ist auGerst wichtig, alle Wasserspuren aus dem System zu entfernen, bevor es mit einer vollsynthetischen Flussigkeit betrieben wird. Das System ist grijndlich zu entleeren und zu reinigen. Alle Rohre, tiefliegenden Punkte oder toten Winkel mussen entleert werden. Dampf- oder Warmwassersauberung mit anschlieGendem Durchblasen von trockener Luft und Spulung mit der neuen Flussigkeit ist wCinschenswert.
15. Prufung der Pumpen. Die Pumpen und sonstige bewegte Teile sollten sorgfaltig auf VerschleiG geprijft und stark abgenutzte Teile ausgetauscht werden. Dieses ist besonders wichtig, wenn die Anlage vorher mit einer waGrigen Hydraulikflussigkeit betrieben wurde.
16. Kontrolie. Pydraul wird eingefullt und das System fur etwa 16 bis 24 Stunden in Betrieb genommen. Wahrend dieser Zeit mussen die Behalter kontrolliert werden. Wenn Wasser oder andere Verunreinigungen sich an der OberflSche absetzen, mussen diese abgeschdpft werden.
III. Umstellung von Pydraul
Die Umstellung eines mit Pydraul arbeitenden Hydrauliksystems auf eine der neuen kostengunstigen Pydraul-Typen, 135, 312 oder 540, bereitet keine Schwierigkeiten. Die Fachleute der Monsanto (Deutschland) geben daruber gem jede gewijnschte Auskunft.
061 S>U 7 7
TOWOLDMONOQ39158
Nachstehende Tabelle gibt neben Pydraul 312 zwei weitere Hydraulikfliissigkeiten dieser Serie mit einer anderen Viskositatslage an.
Orei neue M0NSANTO-FIQssigkaiten fur den schwerbrennbaren Betrieb von Hydraulikanlagen
Elgenachaftan
Auaaehen Dichte bel 25 C Kin. Vi8kositflt cSt/E
20 C 50 C 100 C Pour Point 0 C Max. 2ul. Bu'k-Temperatur 0 C Siedepunkt 760 mm Hg 0 C Dampfdruck mm Hg bel 100 C Wfirmeauadehnungskoefflztent 0 C Spez. Wttrme cal/g 0 C bel 25 C WSrmeleltfahigkeit Kcal/mh 0 C Kompresalbilltfitsfaktor 20 C cmVKp bel Raumtemperatur bis 400 Kp/cm3 Flammpunkt 0 C Brennpunkt C SelbatentzOndungstemperatur 0 C Nautrailsatlonszaht mg KOH/g Flllssigkeitstyp
PYDRAUL 135 blau-grun 1,19
80/10,5 17,2/2,6
4,5/1,35 -- 24 > 100
0,34 0,10
3,9 x 10-5 182 > 385 405 0,2 chlorierte Kohlenwasserstoffbasis
PYDRAUL 312 blau-grun 1,10
215/28,3 37/4,9
7,2/1,6 -- 24 > 100
324 0,1 0,00065 0,36 0,104
3,9 x 10-5 202 285 415 0,3 chlorierte Kohlenwasserstoffbasis
PYDRAUL 540 blau-grun U8
500/66 60/7,9
8,5/1,7 -- 18 > 100
-
213 393 435 0,28 chlorierte Kohlenwasserstoffbasis
Die in dieser Schrlft enthaltenen Informatlonen slnd nach uneerem beaten Wlesen wahrheltagemflB und zuveriassig. Die Monsanto Company ubernlmmt kalnarlal Verpfllchtungen. die elch aua der Nutzanwendung der bier mitgeteilten Daten und Vorschltige ergeben kdnnten.
Monsanto Europe S.A. 1 Place Madou Brussel 3 / Beigien
Monsanto (Deutschland) GmbH. 4 Dusseldorf Kbnigsallee 82 Tel. 320791 --Telex 8587209
Weitere Informationen Ciber Pydraul erhalten Sie von Monsanto (Deutschland) GmbH. Biiro Hamburg 2000 Hamburg 22 Graumannsweg 30 a Tel. 2263 55-- Telex 2 -15081
0t> 150 78
l
TOWOLDMONOQ39159